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Sarah

An den lieben Herrn Baumgartner

Sehr geehrter Herr Baumgartner,

Sie haben es als eines der Aushängeschilder Österreichs geschafft mich in ein anderes unserer Aushängeschilder zu verwandeln: Wie unserer steirischen Eiche fehlen auch mir gerade die Worte. Ihr Kommentar über eine der bekanntesten Journalistinnen unseres Landes hat mich tatsächlich für zwei ganze Minuten stumm dasitzen lassen.

Facebook

So reagierte das Netz auf die neue Palmers-Werbung

Das Unterwäschelabel Palmers sorgte in den letzten Tagen mit einem neuen Werbefoto für Aufsehen im Netz. Auf dem Bild sind sechs dünne Frauen, die alle nur ein Höschen tragen, auf einem Teppich liegend dargestellt.

Abu Nawas

Favoriten mal Syrisch

Wo gibt es die besten syrischen Lokale in Wien Favoriten? Zusammen mit vier meiner syrischen Akademie-Kollegen habe ich mich im zehnten Bezirk auf die Suche gemacht. Hier sind unsere Top 3.

 

Orientalisches Essen ist nichts Neues für mich. Ich bin mit einer ägyptischen Freundin und dem Essen ihres Vaters aufgewachsen und durch unsere zahlreichen persischen Familienfreunde ist ihre Nationalküche zu meiner Lieblingsküche geworden. Ich habe bis letzten Freitag noch nie syrisches Essen probiert. Um das endlich zu ändern, habe ich mir vier Teilnehmer des Biber Medien- und Journalismuskurses geschnappt. Sie führten mich durch den 10ten um mir ihre persönlichen drei Lieblingsplätze mit syrischem Essen zu zeigen. Nachdem mir gesagt wurde, dass sie sehr kritisch wären, wurde mir bereits eine Weisheit mitgeben: Bei gutem, syrischen Essen darf Knoblauch nicht fehlen. „Gib einem Syrer eine Knoblauch-Creme, und er fühlt sich gleich wie zuhause“, lachte der Besitzer eines Lokals.

Zeno
Foto: Ayham Youssef

Zeno – Konkurrent der Dönerstände

 

Das Zeno im zehnten Bezirk ist unser erster Stopp. Bilal brieft mich, noch bevor wir dort angekommen. Er erzählt mir, dass das Zeno ein Imbiss ist und er den Besitzer kennt. Ich bin anfangs noch etwas skeptisch. Ein Imbiss? Schnell wird klar, dass es mehr einem Restaurant ähnelt. Als Erstes wird mir Shawarma aufgetischt. Die Jungs nennen es spaßhalber das syrische Kebab. Ich komme mit dem Inhaber ins Gespräch, einem jungen Mann mit abgeschlossenem BWL-Studium. Als ich ihn aus Interesse frage, wie sein Klientel so aussieht, antwortet er: „Etwa 65 Prozent der Leute sind Ausländer.“ Er hat das Zeno vor etwa einem Jahr mit einem Freund eröffnet, um syrischen Flüchtlingen ein Stück Heimat zu bringen. Deshalb muss er auch alles frisch kochen und kann es sich nicht leisten, Tiefkühlware aufzutischen. „Wenn unsere syrischen Gäste herkommen und wir ihnen nicht nur frisches Fleisch und Essen geben, würden sie gar nicht mehr kommen“, erklärt er mir.

 

Wo? Senefeldergasse 14

Öffnungszeiten?  Montag geschlossen

                            Dienstag – Sonntag : 11:00 – 22:30 Uhr

 

Etnoparadox Modeschau

Flüchtlingsfashion mit Botschaft

Ein mit Zeitungspapier experimentierender homosexueller Modedesigner? In Tadschikistan undenkbar. In Österreich kamen die beiden Fashionshows von Khusen Khaydarov hingegen gut an. Warum er aus seiner Heimat flüchten musste und was er mit seiner Mode bewirken will.

Entstanden durch Mitarbeit von Lajla Asujeva

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