App für Flüchtlinge

Dresden und Flüchtlinge, das war im vergangenen Jahr eine düstere Geschichte. Zwei Unternehmen, Saxonia Systems und HeiRes, wollten  zeigen, dass Dresden mehr kann als Pegida. Sie wollten Flüchtlingen helfen und zwar in einem Bereich, in dem sie wirklich helfen können.

Was dabei zu Stande kam, ist die App „Welcome to Dresden". Auf dem Smartphone-Bildschirm erscheint sie als ein kleines Symbol zweier sich im Arm haltenden Figuren, darunter steht einfach „Welcome“. Sie soll eine erste Orientierungshilfe für neu angekommene Flüchtlinge sein, von den ersten Schritten in der neuen Stadt bis hin zu einem detaillierten Leitfaden zum Ablauf des Asylverfahrens.

Das Prinzip der Anwendung ist dabei simpel, aufgebaut ist sie wie ein virtuelles Verzeichnis, nach Kategorien sortiert. Unter Stichworten wie „Beratung und Behörden“, „Asylsystem“ oder „Notfälle und Versorgung“ finden die Flüchtlinge Öffnungszeiten, Adressen und Telefonnummern. Es wird auch ein Einblick in die deutsche Kultur, Geschichte und Politik gewährt. In der deutschen Sektion unter dem Stichwort „Menschen“ steht dort: „Die Deutschen sind für ihre meist freundliche und hilfsbereite Art bekannt und bereit, sie in ihrem Land willkommen zu heißen.“

Es ist eine Version der App für Windows Smartphones erschienen und kann kostenlos online heruntergeladen werden. Versionen für Android- und iPhone-Handys sollen demnächst in fünf Sprachen folgen: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch sowie Arabisch.

Die App soll als Vorbild für andere Städte dienen und auch bald auf andere Städte ausgeweitet werden.

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