Kaufhaus-Detektiv beschimpft & verprügelt Kundin in Müller-Filiale

In der Floridsdorfer Filiale der Drogeriekette „Müller“ ist es ersten Berichten von „Viyana Manset haber“  zufolge letzten Donnerstag zu einem tätlichen Übergriff durch einen Security-Mitarbeiter gegenüber einer Kundin gekommen. Die Österreicherin, welche zahlreiche körperliche Verletzungen durch den Übergriff erlitt,  wurde vom Securitymann beschimpft, bevor er handgreiflich wurde.

Die Kundin berichtet, dass die elektronischen Sicherheitsdurchgänge beim Verlassen des Ladens gepiept haben. Müller-Mitarbeiter baten die Dame darum, erneut durch den Sicherheitsdurchgang zu gehen, ein weiteres Piepsen blieb aus. Daraufhin wurde trotzdem der hauseigene Kaufhaus-Detektiv gerufen, die Kundin musste ein drittes Mal durch den elektronischen Sicherheitsdurchgang gehen. Die Elektronik schlug wieder keinen Alarm, woraufhin der Dame ihre Tasche, entgegen der Vorschriften, entwendet und durchsucht wurde. Laut Aussage der Kundin wollte der Detektiv die Dame selbst durchsuchen, nachdem in der Tasche nichts gefunden wurde. Nachdem sie ihre Handtasche zurückverlangte und androhte, die Polizei zu rufen, verdrehte er ihr den Arm, rang sie auf den Boden nieder und schlug auf das Opfer ein. Es wurde an ihren Haaren gezogen und  der Kopf wurde dabei mehrmals gegen einen „Redbull“-Kühlautomaten geknallt. Sowohl das Opfer als auch mehrere Zeuginnen können den Tathergang bestätigen. Frauen, die einschritten, wurden vom Täter als "Kopftuchschlampen" beschimpft und ebenso körperlich angegriffen. Der Drogeriemarkt Müller soll, laut Angaben der Kundin, ihr einen Gutschein angeboten haben, damit sie mit diesem Fall nicht an die Öffentlichkeit geht.  Eine Anzeige ist bereits erstattet worden.

 

Boykott-Aufruf in Social-Media

Kurze Zeit darauf wurde der Tathergang in Social-Media-Netzwerken publik. Mittlerweile wurde sogar zu einem Boykott der besagten Müller-Filiale in Wien Floridsdorf aufgerufen.  Eine öffentliche Stellungnahme seitens Müller steht noch immer aus. Kaufhaus-Detektive und anderes Personal dürfen keine Leibesvisitationen oder Taschendurchsuchungen durchführen, nur der Polizei bleibt dies vorbehalten. Die Aufregung ist im Netz groß, denn der Drogeriemarkt ist bereits mehrmals negativ in den Medien aufgefallen. Welche rechtlichen Konsequenzen der Täter davontragen  und wie Müller handeln wird, ist bis jetzt noch offen. Das Angebot eines Gutscheins für die betroffenen Damen, um den Fall nicht in die Medien zu bringen, wirft gerade viele Fragen auf. Einige Social-Media-Nutzer bezeichnen das als "Schweigegeld".

Nachtrag:
 

Müller hat auf seiner Facebookpage mittlerweile folgendes Statement gepostet. Jetzt steht es Aussage gegen Aussage, nur die Polizei kann jetzt Abhilfe schaffen und für Aufklärung sorgen.

Müller Stellungnahme
Screenshot, Facebook

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Kommentare

 

Es ist immer wieder das gleich Klientel das negativ auffällt mit Gewalt, Sozialhilfebezug und Integrationsverweigerung in A. Sozialhilfe streichen und zügig abschieben ist hier angesagt.

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