Der Winter zeigt Zähne, er knurrt. Mit bitterkaltem Atem haucht er uns bis in die Knochen, dass es nur so klirrt. Es ist so kalt, man glaubt, die Zeit friert ein.Keine Zigarettenlänge hälts mich draußen, schon hab ich ein eiskaltes Händchen.
Die bosnische Welt ist heute anders als sonst. Probleme, Sorgen, Alltag? Davon ist nichts mehr zu spüren. Stolz, Zusammenhalt, Euphorie und Mut machen sich breit. Und das Ganze weil heute ein Fußballspiel stattfindet. Nein, nicht ein Fußballspiel, sondern DAS Fußballspiel!
Wo Politik versagt
Angelina Jolie hat endlich den ersten Trailer zu ihrem Filmregiedebut "In the Land of Blood and Honey" veröffentlicht. Sie ist nicht nur für die Regie verantwortlich, Jolie schrieb auch das Drehbuch zu ihrem Erstlingswerk.
Durch ein schweres Feuer sind weite Teile des Naturreservats Hutovo Blato im Süden von Bosnien zerstört worden. Feuerwehrteams hätten den ganzen Freitag über gegen die Flammen gekämpft und seien auch nachts weiter vor Ort gewesen, teilte die Feuerwehr mit.
Bewusst war ich mir dessen immer, dass ich aus einem Land komme, wo du deiner Fantasie freien Lauf lassen kannst, wenn es darum geht, dem Nachbarn, Freund, Onkel, und sogar Cousine einen schrägen Spitznamen zu verpassen. Meistens bekommt der bosanac seinen Spitznamen in den Jugendjahren verpasst. Und überwiegend, aber nicht nur, trifft es die Männer mit voller Härte.
Wer den Film "Na putu" verpasst hat, bekommt jetzt die Gelegenheit ihn gratis im Schikaneder Kino zu sehen.
Anschließend gibt es eine Diskussion über die Situation in Bosnien, die sich mit den Wahabiten und deren, in den letzten Jahren, aufkommenden religiösen Strömung auseinandersetzt.
Fußball hat anscheinend doch über die Politk gesiegt. Nach Berichten des bosnischen Onlineportals www.nezavisne.com wird die Suspendierung der bosnischen Nationlmannschaft von der EM-Qualifikation am Samstag, 28. Mai. aufgehoben. Damit steht den beiden Qualifikationsspielen gegen Rumänien (3.6) und Albanien (7.6) nichts mehr im Wege. Herr Osim hats wieder gerichtet.
Gestern, am 6. März 2011 fand eine Demonstration gegen die Festnahme von Jovan Divjak hier in Wien statt. Wieviele Teilnehmer tatsächlich anwesend waren, ist noch unbekannt. In der Menge wurde aber von in etwa 2000 gemunkelt.
Seit dem ich Zeitungen vom Balkan kenne, erinnere ich mich an die Todesanzeigen, die ein fixer Bestandteil in vielen Blättern sind. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine Todesanzeige von berühmten oder öffentlichen Personen, sondern vom Durchschnittsbürger aus allen Teilen des Landes.