Schnell zum Spar, den Wochenendeinkauf erledigen und raus, das war der Plan
„Du darfst dir für nichts zu schade sein. Du lebst in einem fremden Land. Was ist schon dabei, bisschen Saisonarbeit zu machen,bisschen Geld dazu verdienen“.
Diese Worte hört D. ständig von ihrer Mutter.
D. kam damals mit 9 Jahren nach Österreich, besuchte die Schule, bekam gute Noten.
Von wegen Mammoni und familienverwöhnte Balkan-Männer! Unsere Österreichischen Mitbürger und Mitbürgerinnen genießen selbst in großer Zahl die Vorzüge des Hotel-Mama: ca. 60 Prozent der 20- bis 25-jährigen wohnen noch zu Hause.
Ich gehe ab und zu in die Kirche, wenn ich Bock dazu hab. Es wäre doch eine Sünde hinzugehen, wenn man nicht davon überzeugt ist, sich dort blicken zu lassen.
Heute, 18 Uhr, im Penny-Markt. Ich stehe an der Kassa und beobachte, wie so oft, meine Mitmenschen.
Heute mal ein brisantes Tabuthema über die lieben Balkaneltern.
Zur Vorgeschichte.
Der Einfluss von Kindern auf die Kaufentscheidungen im Supermarkt wird von Eltern enorm unterschätzt. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Wien. Nur die Hälfte der Spontankäufe, die im Supermarkt von Kindern ausgelöst werden, ist den Eltern auch bewusst.