Am 1. Juli 2013 tritt Kroatien als 28. Mitgliedsstaat der EU bei.
Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein!
Die kroatischen Generäle Gotovina und Markac wurden - für viele völlig überraschend - vom Den Haager Kriegsverbrechertribunal freigesprochen.
Der Winter zeigt Zähne, er knurrt. Mit bitterkaltem Atem haucht er uns bis in die Knochen, dass es nur so klirrt. Es ist so kalt, man glaubt, die Zeit friert ein.Keine Zigarettenlänge hälts mich draußen, schon hab ich ein eiskaltes Händchen.
Nach sechsjähriger Trockenzeit, wird die Europäische Union 2013 wieder um ein Mitglied erweitert. Im kommenden Jahr soll Kroatien der EU beitreten. Dies besiegelte nun auch die gestern abgehaltene Abstimmung unter den Einwohnern des Balkanstaats.
Zwei Meldungen erreichen mein Gehirn etwa zur gleichen Zeit.
Der Den Haager Gerichtshof hat entschieden: Ante Gotovina und Mladen Markač wurden zu 24 bzw 18 Jahren Haft verurteilt. Doch die kroatische Öffentlichkeit sieht die Sache etwas anders.
Seit dem ich Zeitungen vom Balkan kenne, erinnere ich mich an die Todesanzeigen, die ein fixer Bestandteil in vielen Blättern sind. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine Todesanzeige von berühmten oder öffentlichen Personen, sondern vom Durchschnittsbürger aus allen Teilen des Landes.
Laut der Zeitung "Vecernji List" soll Marko Perkovic Thompson anlässlich der Wahlen 2007 von Ex-Prmier Ivo Sanader die Summe von 500.000 Euro dafür bekommen haben um im Wahlkampf – nicht zu singen!
Auf youtube ist sie deshalb ein Star. Jadranka Kosor, Premierministerin von Kroatien, hat für ihre Englischkenntnisse traurige Berühmtheit bei ihren Landsmännern und frauen erlangt.
Auf Youtube heißt die Verbreitung ihrer englischen Fettnäpfchen dann:
"Jaca (Kosename für Jadranka) spricht wieder englisch."
Der kroatische Ex-Premier Ivo Sanader hat relaxt sein kroatisches Land verlassen.
Nachdem die Staatsanwaltschaft seine Auslieferung wegen Betrug und Amtsmissbrauch beantragt hat, machte Ivo die Fliege. Mit Hilfe seiner Tochter überquerte er, laut vecernji.hr, die slowenische Staatsgrenze Bregana und flüchtete.