Vor knapp 9 Monaten beschwerte ich mich über die Feigheit des Regens. Ich lies meinen Frust aus über die unzähligen Male als die dunkel-grauen Wolken über Wien beschlossen es wäre die reifste Zeit mir eine Dusche zu schenken.
In letzter Zeit, abends, wenn ich nachhause eile, gehe ich mit gesenktem Haupt. Es regnet ständig. Das nervt! Ja! Aber deshalb ist mein Kopf nicht nach unten gerichtet. Auf nassem Boden kriechen sie dahin, die armen Regenwürmer, die ständig damit rechnen müssen von den Riesenmenschen zertrampelt zu werden.
Paar Stunden vorher plagt die Hitze. Dann kommt der Sturm. Mich hätts fast erwischt.