Ohne Voranmeldung keine Stimmabgabe. Ein neues Gesetz verpflichtet ungarische Staatsbürger, sich vor Parlamentswahlen als Wähler zu registrieren. Kritiker sprechen von einer unnötigen Reform.
In ungarischen Wirtshäusern warnen jetzt Plakate vor teuren Wirtschaus-Schlägereien. Die Zahlen sollen abschreckend wirken. Die Polizei hofft so zu kampfwütigen Streithähnen durchzudringen. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben.
Wieder demonstrierte die ungarische Fidesz-Regierung unter Viktor Orbán seine Macht. Mit der Zweidrittelmehrheit der Partei haben sie ein neues Gesetz beschlossen. Ab nun kann die Regierung Einfluss auf die ungarische Nationalbank nehmen, die bis jetzt eine unabhängige Institution war. Schon im Vorfeld wurde Kritik von IWF, EU und EZB laut, jedoch wurden diese Warnungen ignoriert.
Lang ist es her, genauer gesagt 19 Jahre, als ich mit Krokodilstränen in den Augen und meiner Kuscheldecke in der Hand in den roten Ford Escort meiner Eltern stieg und Budapest und alles was mich damit verbindet hinter mir ließ – auch wenn nicht für immer.
Seit Montag steht es nun fest: Werden innerhalb von sechs Monaten Obdachlose in Ungarn mehr als einmal beim Hausieren auf der Straße entdeckt, droht ihnen eine saftige Geldstrafe von bis zu 150.000 Forint (500€) oder der Besuch einer Gefängniszelle. Nur in Kommunen, wo keine Hilfe angeboten wird, darf die Strafe nicht verhängt werden. So lautet das neue Gesetz, die von der ungarische Regierung unter Premier Viktor Orbán (Fidesz) beschlossen wurde. Rund 100 Demonstranten protestierten in den letzten Tagen gegen den verschärften Umgang mit Obdachlosen.
Ärger gibt's zurzeit in Burgenland. Die österreichische Bevölkerung, nahe der ungarischen Grenze, packen zurzeit ihre ungarischen Nachbarn nicht.
Grund dafür ist nichts anderes als ZUCKER!
In der Nacht auf Montag wurde eine 45-jährige ungarische Roma Frau von unbekannten Tätern, im ungarischen Ort Kisleta, erschossen. Die Frau wurde im Schlaf hingerichtet und erlag den tötlichen Verletzungen aus einer Doppelflinte in Brust, Kopf und Arm.
Etwa 60 Menschen demonstrierten am verregneten Donnerstagabend in Wien gegen die rassistisch motivierten Übergriffe an Roma in Ungarn. Die Kundgebung fand vor dem Parlament statt.