Ungarn

Adam Bezeczky

Kein Eintrag keine Wahl



Ohne Voranmeldung keine Stimmabgabe. Ein neues Gesetz verpflichtet ungarische Staatsbürger, sich vor Parlamentswahlen als Wähler zu registrieren. Kritiker sprechen von einer unnötigen Reform.

 

Adam Bezeczky

Was kost a Watschn?



In ungarischen Wirtshäusern warnen jetzt Plakate vor teuren Wirtschaus-Schlägereien. Die Zahlen sollen abschreckend wirken. Die Polizei hofft so zu kampfwütigen Streithähnen durchzudringen. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben.

 

Rete

Ungarische Nationalbank verliert Unabhängigkeit



Wieder demonstrierte die ungarische Fidesz-Regierung unter Viktor Orbán seine  Macht. Mit der Zweidrittelmehrheit der Partei haben sie ein neues Gesetz beschlossen. Ab nun kann die Regierung Einfluss auf die ungarische Nationalbank nehmen, die bis jetzt eine unabhängige Institution war. Schon im Vorfeld wurde Kritik von  IWF, EU und EZB laut, jedoch wurden diese Warnungen ignoriert.

 

Rete

Aller Anfang ist schwer: meine ersten Monate in Wien



Lang ist es her, genauer gesagt 19 Jahre, als ich mit Krokodilstränen in den Augen und meiner Kuscheldecke in der Hand in den roten Ford Escort meiner Eltern stieg und Budapest und alles was mich damit verbindet hinter mir ließ – auch wenn nicht für immer.

Rete

Im Osten weht ein rauer Wind



Seit Montag steht es nun fest: Werden innerhalb von sechs Monaten Obdachlose in Ungarn mehr als einmal beim Hausieren auf der Straße entdeckt, droht ihnen eine saftige Geldstrafe von bis zu 150.000 Forint (500€) oder der Besuch einer Gefängniszelle. Nur in Kommunen, wo keine Hilfe angeboten wird, darf die Strafe nicht verhängt werden. So lautet das neue Gesetz, die von der ungarische Regierung unter Premier Viktor Orbán (Fidesz) beschlossen wurde. Rund 100 Demonstranten protestierten in den letzten Tagen gegen den verschärften Umgang mit Obdachlosen.

 

Ivana Martinovic

Der Zuckerfrust der Burgenländer



Ärger gibt's zurzeit in Burgenland. Die österreichische Bevölkerung, nahe der ungarischen Grenze, packen zurzeit ihre ungarischen Nachbarn nicht.
Grund dafür ist nichts anderes als ZUCKER!

Kein Ende an Morden auf Roma in Ungarn – FBI ermittelt



In der Nacht auf Montag wurde eine 45-jährige ungarische Roma Frau von unbekannten Tätern, im ungarischen Ort Kisleta, erschossen. Die Frau wurde im Schlaf hingerichtet und erlag den tötlichen Verletzungen aus einer Doppelflinte in Brust, Kopf und Arm.

Protestkundgebung gegen die Gewalt an Roma



Etwa 60 Menschen demonstrierten am verregneten Donnerstagabend in Wien gegen die rassistisch motivierten Übergriffe an Roma in Ungarn. Die Kundgebung fand vor dem Parlament statt.

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