JEDER KENNT EINEN, KEINER WILL EINER SEIN: Die Rede ist vom Bobo (franz. für „bourgeois“ und „bohemien“). Spaziert man durch den 7. Wiener Bezirk, findet man sie an jeder Ecke.
Unfähige Sänger, Bob-fahrer aus Jamaika und Models mit schiefem Gebiss – der Erfolg der anderen Art ist manchmal schwer nachvollziehbar. Wie jener der Modelagentur „Ugly Models“, die vor knapp vierzig Jahren in London gegründet wurde.
Sie sind jung, in Österreich aufgewachsen und doch schlägt ihr Herz für ein Land, das gar nicht mehr existiert: Jugoslawien. Valentina, Denis und Fedja erzählen von ihren Doppelidentitäten und über ihr Leben als „Balkanmischlinge“.
Schwul mich nicht an! Das hab ich schon oft gehört. Meistens kommen solche Sager von meinen besten Freunden Herbert, Michi oder Stefan, aber nie von Mehmet, Sunil oder Denis, meinem anderen Freundeskreis.
Sie ist mehr als eine Kopfbedeckung. Sie ist Style und Message zugleich. Sie zeigt, wer du bist und für wen. Sie ist, was du bist. Jede Kappe hat ihren eigenen Kopf.
Graffiti zwischen Kalligraphie und Revolution. Der tunesische Künstler eL Seed vertreibt mit Spraydose, Schablone und Schutzmaske die Geister der alten Herrscher.