November 2011

biber im November 2011

„Wir wollen die Balkanstraße erobern"

Bild aus dem biber Magazin

Christine Wenckheim, die Chefin von Ottakringer, serviert Radler und Bier zum Interview. Wir freuen uns. Wer braucht schon trockene Wirtschaftsinterviews?


Titten to go

Bild aus dem biber Magazin

In den Schönheitsfabriken Ungarns lassen sich Beauty-Touristen die Achselhöhlen trocken legen, ihre Hintern straffen oder gar ihre Vorhaut entfernen: ein Roadtrip ins Beauty-Las-Vegas.


Balkanstraße Lokalcheck

biber war fort. Auf der Balkanstraße, wo sonst? Lies hier den ultimativen Balkanstraße-Lokalcheck.

 


170

 


Ottakringer Straße, mach ma da noch Party?

Unsere Partymeile Nr. 1 ist in die Jahre gekommen, immer dieselben Sprüche, dasselbe Outfit, der selbe Turbofolk. Oder sind es nur wir selbst, die in die Jahre gekommen sind, während die Jungen unsere Straße übernehmen?


Baba Roga wird dich fressen

161

Wenn kinderlose Menschen, so wie ich, ab und zu auf der Straße beobachten, wie andere Leute ihre Kinder erziehen, folgt ein Kopfschütteln und man fragt sich: „Was zum Teufel soll das?“ Und dann fragt man sich außerdem, wie diese Kinder später einmal ticken werden, angesichts solcher Erziehungsmethoden.  Werden sie verloren sein, depressiv, unsicher, aggressiv, verlogen? Wenn sich Eltern über ihre schlimmen Kinder aufregen, ist ihnen oft nicht bewusst, wie viel von diesem schlechten Benehmen sie selbst gesät haben.


Die Leiden des jungen Todor: Der Schnapsexperte

138 Der Schotte hat seinen Whiskey, der Franzose seinen Wein, der Russe seinen Wodka und der Österreicher seinen Almdudler. Wir, die Balkanesen, haben unseren Rakija. Ich weiß nicht, in welchem Balkanland dieser hochprozentige Schnaps zuerst gebrannt wurde.  Auf jeden Fall kam der Rakija im 16.


Der Balkan-Obama

Seine Vorbilder sind Obama und Gandhi, seine Alltagssprache ist Slowenisch. Peter Bossman ist der erste schwarze Bürgermeister am Balkan. So mancher Bewohner von Piran hätte ihn gerne als Präsidenten.

 


Die Allstars kommen!

Die NBA steht still. Die amerikanischen Basketballstars und Clubbesitzer streiken um die gerechte Aufteilung der Einnahmen. Das hat eine Völkerwanderung von NBA-Stars zu Klubs nach Europa, unter anderem in der Türkei und am Balkan ausgelöst. Die Fans jubeln.

In Europa dribbeln diese Saison Basketballer mit ganz besonderem Kaliber. Die Dunks sind härter, die Pässe spektakulärer, die Spiele aufregender. Früher waren türkische und serbische Basketballfans stolz auf ihre Spieler in der NBA, nun haben sie die halbe NBA im eigenen Land.  Der Streik in der Superliga NBA hat eine Völkerwanderung ausgelöst. Die europäischen Ligen sind nicht mehr Pensionistenheime für ausrangierte NBA-Spieler. Teams wie Beşiktaş Milengaz, KK Partizan Belgrade oder CSKA Moskau werben um die besten Basketballspieler der Welt und gewinnen auch ihre eigenen Topspieler, die in der NBA zu Weltruhm gelangt sind, zurück.
 

Das Ganze hat nur einen kleinen Haken. Wenn der Streik endet, wollen die meisten Spieler zurückgehen. Hoffentlich dauert er noch ewig.


3 Minuten mit Manijak

Jugo-Rapper Manijak (21) ist in OTK aufgewachsen und will hier auch als Rapper groß werden. In seinem You-Tube-Hit „Jungs aus meiner Gegend“ rappt er über Jugofirmen, Sandler und Rauchwaren.

 


Komm, süßer Tod

Bild aus dem biber Magazin

Es ist der letzte Wille der meisten Zuwanderer: ein Grab in der alten Heimat. Ein gutes Geschäft für die Übersteller der Leichen, ein schlechtes für Herrn Ibrahim.


Login



biber Abo

 

PDF-Ausgabe zum Durchblättern

biber Kolumne

Wiens schärfste Kolumne!
In Ivanas Welt berichtet Ivana Martinović über ihr daily life.