"Österreich" veröffentlicht Sarazzins Buch als Serie
Heute war ein Faulenzertag. Aber den Müll rausbringen, wenn der Sack schon voll ist, konnte ich trotzdem. Bevor das Hauptabendprogramm beginnt, gönn ich mir die Österreich-Zeitung, die genau neben dem Müllraum aufgestellt ist.
Und was sehe ich da?
Österreich bringt Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ als Serie.
Hmm! Selten werden Bücher als Serien in Zeitungen abgedruckt.
Außer man will, dass Herr und Frau Österreicher Teile aus dem Buch kennen, wenn sie es schon nicht selbst kaufen.
Kaufen würd ichs mir das Buch auch nicht. Aber dank der Österreich-Zeitung bekomme ich, wie auch andere Leser , die Möglichkeit von seinen Thesen zu erfahren.
Und die sind alles andere als islamfreundlich.
Ob Herr und Frau Österreich dabei den Kopf schütteln oder das selbe Schicksal für Österreich sehen, sei dahin gestellt.
Interessant ist dabei die Veröffentlichung der Zeitung, warum gerade dieses Buch als Serie erscheint.
Neben der 1. abgedruckten Serie kommen die Opinionleader zum Zug. Deren Meinung wird neben den wichtigsten Textpassagen aus dem Buch gedruckt.
Und jetzt kommts:
PRO Sarazzin: Strache
Und unter dem Contra, welches vom Autor Kohlmeier geschrieben wurde, das Entscheidende für viel Feedback und Leserbriefe der Herren und Frau Österrreicher:
„HAT SARAZZIN RECHT?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung.“
Wir dürfen gespannt sein!
Wer noch nichts von Sarazzin gehört oder gelesen hat?
Hier paar Passagen:
„Die deutsche Einwanderungspolitik hat nicht die Leistungsträger fremder Völker angelockt, sondern vornehmlich Landbewohner aus eher archaischen Gesellschaften, die in ihren Heimatländern am unteren Ende der sozialen Rangskala wie auch der Bildungsschichten angesiedelt waren.
„Wirtschaftlich brauchen wir die muslimische Migration in Europa nicht. In jedem Land kosten die muslimischen Migranten aufgrund ihrer niedrigen Erwerbsbeteiligung und hohen Inanspruchnahme von Sozialleistungen die Staatskasse mehr, als sie an wirtschaftlichem Mehrwert einbringen. Kulturell und zivilisatorisch bedeuten die Gesellschaftsbilder und Wertvorstellungen, die sie vertreten, einen Rückschritt.“
„Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, enn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. „
U.V.M ...
Thilo Sarazzin ist ein deutscher Politiker (SPD).
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gaaaaaaaanz ehrlich
.. in einigen Aussagen versteckt sich durchaus Wahrheit.
"Die deutsche Einwanderungspolitik hat nicht die Leistungsträger fremder Völker angelockt, sondern vornehmlich Landbewohner aus eher archaischen Gesellschaften, die in ihren Heimatländern am unteren Ende der sozialen Rangskala wie auch der Bildungsschichten angesiedelt waren. "
> Tatsache.
Es steht VORNEHMLICH, sprich großteils. Natürlich stimmt das nicht zu 100%, auch nicht zu 90, vielleicht nichtmal 80 oder 70 Prozent, aber sogar unser (einheimischer) Reiseführer in der Türkei hat bestätigt dass der großteil der Zuwanderung nicht aus den urbanen Gebieten kommen, sondern eher aus dem konservativen, ländlichen Teil.
In Istanbul habe ich bei meinem zweitägigen Aufenthalt KEIN EINZIGES Kopftuch gesehen, in Wien sehe ich täglich 10-20..
Dass wir muslemische Migration nicht brauhcen ist natürlich Schwachsinn.
Und ad 3 ist zu sagen dass ich mich leider auch oft fremd in Österreich fühle, wenn in der Straßenbahn um mich rum nur Türkisch & Serbokroatisch gesprochen wird. Ich bin an und fürsich für zuwanderung, finde aber Integration ist wesentlich im Kampf gegen Verghettoisierung & Parallelgesellschaftsentstehung, und da sollte man (wenn wirklich nicht anders möglich) doch bitte deutsch sprechen, als Akt der Höflichkeit.
Unhöflich
Ach so du bist an und für sich schon für Zuwanderung...aber wenns schon zuwandern die Tschuschen dann sollens wenigstens Deutsch sprechen...nicht wahr??
Ich versteh' so was überhaupt nicht. Ich spreche mit meinem Kind auch meine Muttersprache egal ob ich mich in der Straßenbahn oder an einem anderen öffentlichen Ort befinde und sehe nicht ein warum ich das nicht soll. Leute wie du verstehen es anscheinend als unhöflich, dass wir "Migranten" das Recht haben unsere Muttersprache zu sprechen.
Es wäre doch viel höflicher würden wir unsere Muttersprache, Kultur, Religion, politische Ansicht, etc. ja wieso denn nicht gleich unsere gesamte Identität vergessen und uns an die Österreicher anpassen (assimilieren). Das wäre mal wirklich höflich nicht wahr?? Also mir musst du es verzeihen, ich werde auch weiterhin "unhöflich" sein und mit meinem Kind meine Muttersprache sprechen. Dabei werde ich innerlich immer lachen, weil dann sicherlich ein paar gaaaaaanz schlaue Österreicher davon ausgehen werden, dass die Tschuschen da vorne die eine Fremdsprache sprechen bestimmt die Deutsche Sprache nicht beherrschen und sollte es dann einer - wie schon in der Vergangenheit sehr oft - wagen mir zuzurufen: " Reds deitsch!" werde ich in perfektem Hochdeutsch antworten und den erschütterten Gesichtsausdruck befriedigend einfangen.