1:0 für Korun - FPÖ verliert Rechtsstreit
Korun fördere Antisemitismus, so hieß es seitens der FPÖ. Eine Beleidigung, die nun rechtskräftig verurteilt wurde.
Alev Korun wehrt sich: Die blaue Partei unterstellte ihr eine antisemitische Gesinnung. Ferner behauptete sie, Korun habe judenfeindliche Videos auf ihrer Website veröffentlicht. Nun hat sie den Rechtsstreit gewonnen. Die Grüne klagte erfolgreich wegen übler Nachrede, die FPÖ wurde rechtskräftig verurteilt. Insgesamt kommt es zu einer Entschädigung
in Höhe von 4.000 €.
"Mit unwahren Behauptungen beschuldigen, dann durch ständige Wiederholung hoffen, dass etwas von den Vorwürfen picken bleibt. Das ist das übliche böse Spiel der FPÖ. Dass sie jetzt wegen übler Nachrede verurteilt wurde, macht diesem Spiel endlich einen Strich durch die Rechnung. " so die Migrationssprecherin zu biber.
Im Urteil wurde verkündigt, die Strafe wurde so hoch gesetzt, weil "der Vorwurf gegenüber der Antragstellerin von einer derartigen Verwerflichkeit sei, dass sie deren politische Glaubwürdigkeit und damit auch Ehre grundlegend trifft".
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