Antisemitismus in muslimischen Communities



 

Antisemitismus in muslimischen Communities

So tief sitzt der Hass

Von Ahmad Mansour

 

Der Antisemitismus in muslimischen Communities wird unterschätzt, meint unser Gastautor Ahmad Mansour. Gerade unter arabischen Jugendlichen sind solche Ressentiments weiter verbreitet, als sich die deutsche Gesellschaft eingestehen mag. Und ihre Rezepte dagegen sind wirkungslos.

 

 

Ich bin Palästinenser aus Israel. Das bedeutet: Seit ich auf der Welt bin, begegnet mir der Hass auf die Besetzer, die Juden. Wie immens dieser Hass unter den Arabern ist, zeigte sich mir im Januar 1991. In einem kleinen Vorort von Tel Aviv kauerte ich mit meinen Eltern und Geschwistern in dem von meinem Vater mit Plastikfolien und Brettern zum Schutzraum umfunktionierten Zimmer unseres Hauses. Das ganze Land fürchtete einen Gasangriff der Iraker. Wie alle Nachbarn, ob Muslime oder Juden, hatten wir uns mit reichlich Vorräten eingedeckt, um auf einen längeren Krieg vorbereitet zu sein. Angst und Anspannung lagen in der Luft.

 

Und dann heulten die Sirenen.

 

Wir hörten die Explosionen von Bomben. Nie in meinem Leben hatte ich solche Angst wie an diesem Tag. In der Stille danach sah ich die bangen Blicke meiner zwei kleinen Brüder hinter den großen Gläsern ihrer Gasmasken. Plötzlich ertönten laute Schreie. Ich war 14 Jahre alt, und ich stellte mir vor: So hört sich das Sterben an, der Tod. Minuten später wurde das Schreien deutlich. Es ist nicht der Tod – es ist Jubel! Die Freude darüber, dass ein arabisches Land es geschafft hat, Israel anzugreifen. Unsere Nachbarn tanzten auf den Dächern, sie jubelten „Allah’hu akbar“ – Gott ist groß – und waren ganz außer sich.

Das konnte ich kaum fassen: Wir hatten doch alle Angst, ob palästinensische oder arabische Israelis. Wir waren doch alle bedroht worden. Woher kam so viel Hass? Nach diesem Tag beschloss ich, dass ich verstehen wollte, was Menschen so auseinanderdividiert, wie es sein kann, dass das Leid der Anderen ignoriert, sogar gefeiert wird. Deshalb studierte ich später Psychologie an der Universität von Tel Aviv, auf Hebräisch, das hatte ich seit der 3. Klasse gelernt. Viele jüdische Mitstudenten und Professoren zählten zu meinen Unterstützern und Freunden, und viele tun das bis heute.

Heute lebe ich in Berlin, in dem Bezirk, in dem vor wenigen Tagen auf offener Straße ein Rabbiner und seine siebenjährige Tochter brutal attackiert wurden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter Jugendliche arabischer Herkunft waren. Ihr Hass, mit dem sie aufgewachsen sind, hat sich in dieser Tat Bahn gebrochen, wird vermutet. Und leider ist das sehr wahrscheinlich. Wer wie ich in Präventivprojekten gegen Hass und Gewalt mit arabischen Jugendlichen arbeitet, begegnet täglich den antisemitischen Ressentiments dieser Heranwachsenden. In unserer Arbeit ist uns klar: Dieser Hass ist weiter verbreitet, als die deutsche Mehrheitsgesellschaft und die Islamverbände wahrhaben wollen.

 

Wenn Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Berlins, jetzt als Reaktion auf Übergriffe gegen Juden den Rat gibt, in bestimmten Stadtteilen der Hauptstadt auf das Tragen einer Kippa zu verzichten, ist das ein Alarmsignal. Denn Juden sollten nie wieder Angst haben müssen, sich als Juden zu erkennen zu geben. Das dürfen wir als Gesellschaft nicht akzeptieren. Erst recht nicht hier in Deutschland. Hier hat man sich seit bald 70 Jahren intensiv darum bemüht, Antisemitismus zu bekämpfen. Dass aber in arabischstämmigen, türkischstämmigen, ja generell in muslimischen Gemeinschaften in Deutschland endemischer Judenhass existiert, wird kaum gesehen.

Das Wort „Jude“ ist unter Jugendlichen aus diesen Gruppen zu einem der üblichsten Schimpfworte geworden. Vorurteile, Stereotypen, Verschwörungstheorien grassieren in diesen Communities. „Juden sind dreckig, betrügerisch, geldgierig“, hört man. Und: „Sie beherrschen die Welt“ oder: „Sie sind von Allah verflucht und unsere Feinde.“ Vielen gilt als Fakt, dass Juden keine Steuern zahlen, oder dass deutsche Supermarktketten den Gaza-Krieg mitfinanziert haben sollen. Der Staat Israel erscheint ihnen als monolithischer Block. Viele wissen nicht, dass dort Araber leben. Den meisten ist unbekannt, dass es in Israel Kriegsdienstverweigerer gibt, eine starke politische Opposition, einen lebendigen Pluralismus mit vielen politischen Strömungen.

Unwissen und Fehlinformation unter den Jugendlichen haben enorme Ausmaße, und sie sind die Norm. Im Elternhaus beginnt die Entwicklung dieses Weltbildes, dort und bei Freunden hört und sieht man via Satellitenschüsseln arabische und türkische Sender. Manche verbreiten direkt Hetze gegen Israel und Juden, andere arbeiten geschickt mit Verschwörungsbildern und Unterstellungen. In so manche Moschee geschieht Ähnliches. Dazu kommt eine Erziehung, die eigenes Denken nicht fördert, in der die kleinen Jungen Paschas sind und Gewalt oft als legitimes Mittel gegen den „Ungehorsam“ von Kindern gilt.

 

Angesichts all dessen ist der Schulunterricht, etwa in Geschichte oder Gesellschaftskunde, wie er gegenwärtig in Deutschland praktiziert wird, gegen den Antisemitismus dieser Communities fast komplett machtlos. Er erreicht die Jugendlichen schlicht nicht. Curricula sind auf „rein deutsche“ Kinder und Jugendliche angelegt, und es ist sehr einfach für einen jungen Araber oder Türken, die Frage zu stellen: „Was habe ich, was hatten meine Eltern oder Großeltern denn mit dem Holocaust zu tun?“

Nach dem feigen, antisemitischen Überfall in Berlin wird die Politik bald reagieren. Man wird eifrig Fachtagungen organisieren, muslimische Vertreter werden behaupten, Antisemitismus habe mit ihren Communities nichts zu tun. Man wird Israel und seine Politik für den Hass verantwortlich machen, es wird heftig debattiert werden, und die heute institutionalisierte Verharmlosung wird eine große Rolle dabei spielen. Bald wird dann die Regierung mehr Gelder für Präventionsarbeit freimachen, es werden neue Jugendsozialarbeiter eingestellt. Vielleicht kommt es zu einer umstrittenen Öffentlichkeitskampagne und zu einem Projektwettbewerb, an dessen Ende wird ein Hip-Hop Lied gewinnt. Ich kann es mir vorstellen: Vier muslimische Jugendliche singen „Wir sind alle gleich Alter! Scheißegal, ob Muslim, Jude oder deutsch!“

Ob solche Schritte allerdings für die ernsthafte Bekämpfung des Antisemitismus in den betroffenen Communities von Nutzen sind, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. 

 

 

Lehrer an deutschen Schulen dürfen nicht davor zurückscheuen

 

Ob solche Schritte allerdings für die ernsthafte Bekämpfung des Antisemitismus in den betroffenen Communities von Nutzen sind, wage ich zu bezweifeln. Damit wird es lange nicht getan sein, will man einen wirklichen Wandel dieser gefährlichen Ressentiments erreichen. All die Jahre, während sich Beamte und Geldgeber mit Anträgen, Projektbeschreibungen und Dokumentationen „gegen rechts“ beschäftigen, hat sich der Antisemitismus unter arabischen, türkischen und muslimischen Einwohnern schleichend zu einem Alltagsphänomen entwickelt, das Juden daran hindert, in bestimmten Straßen sicher spazieren gehen zu können.

Nicht allein das Wegsehen der Mehrheitsgesellschaft lässt den Antisemitismus dieser Milieus ungehindert blühen, sondern auch ihre erschreckende Naivität. Wie kann es zum Beispiel sein, dass der Hamburger Senat mit den dort ansässigen muslimischen Verbänden feierlich einen Kooperationsvertrag schließt, der sie auf Demokratie und Grundgesetz verpflichtet, und nur eine Woche danach eine dieser Organisationen zur Teilnahme an der alljährlichen antisemitischen und antiisraelischen „Al-Quds-Demonstration“ aufruft? Busladungen muslimischer Jugendlicher fahren von Hamburg nach Berlin zu dieser Demonstration, wo „Tod Israel!“ gebrüllt und die Hisbollah bejubelt wird.

Es muss tiefgreifend umgedacht werden. Wollen wir den Antisemitismus dieser Communities bekämpfen, dann müssen sich vor allem die pädagogischen Prozesse viel klarer und gezielter an alle Schülergruppen wenden und nicht im innerdeutschen Kontext verharren. Dazu müssen vor allem die Communities selber das Problem erkennen und mutig benennen. Es muss möglich werden, dass sie sich mit dem real existierenden Antisemitismus auseinandersetzen, dass sie ihre religiös-politischen, ideologischen Inhalte ernsthaft hinterfragen. Die Empörung muslimischer Verbände über die Ereignisse in Schöneberg klang gut, versucht aber den Eindruck zu erwecken, hier handle es sich um Einzelfälle.

Lehrer an deutschen Schulen dürfen nicht, wie es bisher oft der Fall ist, davor zurückscheuen, konfliktreichen Schulstoff wie die Geschichte und Gegenwart des Nahen Ostens zu behandeln. Wirkliche Begegnungen mit jüdischen Jugendlichen oder Familien bewirken oft sehr viel, auf beiden Seiten. Doch sie finden so gut wie gar nicht statt.

Erfahrungen in der Präventionsarbeit zeigen, dass auch arabisch- und türkischstämmige Jugendliche gut erreichbar sind, wenn sie einem Holocaust-Überlebenden zuhören, ihm Fragen stellen, ihn vor sich sehen. Viele habe ich bei solchen Erlebnissen ergriffen und beeindruckt gesehen. Ebenso beim gemeinsamen Ansehen von klugen Dokumentarfilmen wie „To Die in Jerusalem“. Wenn in diesem Film die Eltern der jungen Palästinenserin, die bei einem Selbstmordattentat eine gleichaltrige Israelin getötet hat, mit den Eltern des Opfers zusammentreffen, bleibt vielen jungen Zuschauern die Spucke weg: Die beiden 18-Jährigen, Täter und Opfer, sehen sich so ähnlich wie Schwestern. Solche Erlebnisse vermitteln Wissen und Empathie. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Diese Art von Unterricht und Anschauung ist sehr selten. Doch es kann gar nicht genug davon geben.

Ahmad Mansour ist Diplompsychologe und berät die European Foundation for Democracy. Er arbeitet in verschiedenen Projekten gegen Extremismus und Radikalisierung und ist Mitglied der Arbeitsgruppe Präventionsarbeit mit Jugendlichen der Deutschen Islamkonferenz.

 

 

 

http://www.tagesspiegel.de/kultur/antisemitismus-in-muslimischen-communities-so-tief-sitzt-der-hass/7111428.html

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Ich finde, Juden nehmen mehr

Ich finde, Juden nehmen mehr als sie geben.

 

Es gibt keine Religionsgemeinschaft oder Volk, was sich dermaßen viel erlauben kann, ohne Sanktionen fürchten zu müssen.

doch, doch

die muslime...

BB

Was meinst du mit dem ersten

Was meinst du mit dem ersten Satz? Bitte erläutere deine Aussage ein wenig. Wie meinst du das "...viel erlauben kann, ohne Sanktionen fürchten zu müssen"? Nenn mir ein paar Beispiele

Z.B. Palästina: Die Juden

Z.B. Palästina: Die Juden bauen dort im Grunde ungesetzliche Siedlungen, um später dann sagen zu können: Was wollt ihr, hier leben nur Juden, das Gebiet ist folgerichtig israelisch. Es gibt keinerlei Sanktionen von der UNO.

 

Das wäre so, als besetzte Österreich Venetien, vertriebe die Italiener und förderte die Ansiedelung von Österreichern. Und dann, auch wenn es ursprünglich ungesetzlich war, wird behauptet: Was wollt ihr, hier spricht jeder deutsch, haben alle die österreichische Staatsbürgerschaft, das kann nicht Italien sein. Ginge das durch? NEIN, natürlich nicht.

 

Aber Juden dürfen alles, und wenn man sie dafür kritisiert, kommen sie mit dem Holokaust. Sie dir doch die Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinden an (Knobloch in der BRD, Deutsch bei uns), wie überheblich die Dinge für sie einfordern, und sich bei Ablehnung immer auf "historische Verantwortung" berufen.

 

Und solange in den USA Juden sehr, sehr, sehr viel zu sagen haben, wird sich auch nichts ändern. Wie absurd das ganze ist, sieht man doch an der Bündnispolitik: Staaten wie Saudi-Arabien, in denen Frauen nicht einmal Autofahren dürfen, sind Verbündete der USA, Staaten wie der Iran, die deutlich gegen USrael sprechen, in denen Frauen und alle Bürger sehr viel mehr Rechte haben, sind natürlich gaaanz böse.

 

Muslime, aber auch Christen dürfen kritisiert werden. Man darf auch gegen Deutsche, Chinesen und Marokkaner schimpfen, aber gegen Juden, nein, kein Wort, sonst ist man ja der böse Nazi.

 

Diese Judentümlerei ist so dermaßen lächerlich!

Warum Ahmad ein Antisemit ist

 

Offensichtlich sind israelische Siedlungen im Westjordanland ein großes Konfliktpotenzial zwsichen zwei gegensätzlichen Bevölkerungsgruppen, von denen heute eine (Israel) die Machtmittel in der Hand hält. Für viele Palästinenser bedeutet dieser Konflikt fraglos ein großes Elend. Bezeichnend ist jedoch, dass solche ähnliche Konflikte auf der ganzen Welt und auf ungleich brutalerer Weise ausgetragen werden.  Im 2. Kongokrieg 1998-2003, den tödlichsten Konflikt seit dem 2, Weltkrieg, sind im Zuge des Krieges ,neben den Opfern von unzähligen Massakern vor allem durch Hunger und Krankeit, 5,4 Millionen Menschen gestorben. Weitere Millionen starben seit 2004 an den Nachwirkungen des Krieges und anhaltendem Terror durch Regierungstruppen und Dutzenden Milizen. Freilich gibt es keine weltweite Kongosolidarität, es kommt auch niemand auf die Idee Kongo das Existenzrecht abzusprechen, es interessiert einfach niemanden. Alles dreht sich um diesen in Wahrheit sehr begrenzten Konflikt, der nun einmal eine sehr schwierige Geschichte hat, die vor allem die vermeintlichen Freunde der Palästinenser nicht sehen wollen.

Wenn nun israelische Sicherheitskräfte oder Behörden in diesem jahrzehntelangen Konflikt Menschenrechtsverletzungen begehen (welche Polizei oder Sicherheitsorgane auf der Welt sind frei von Verfehlungen?), zeigt man mit dem Finger auf "DIe Juden": sie sind auch nicht besser. Sieht man einmal von der an sich bereits antisemitischen Idee ab, den Konflikt in Israel nicht aus dessen politischer Geschichte, sondern aus einer jüdischen Gesinnung oder "Judentümlerei" erklären zu wollen, bleibt die Frage, warum sollten die Israelis besser oder moralischer sein? Auschwitz war keine Besserungsanstalt und diese verrückte Idee, die Nachfahren jener Menschen, deren Familien zu Millionen ermordet wurden, hätten nun die Pflicht besonders pazifistisch und engelsgeduldig zu sein....

 

Mit seiner Stammtischlektion über die Okkupation Venetiens will Ahmad plastisch anzeigen, dass hier eine große moralische Empörung angesagt ist, der Eindruck, der vermittelt wird, ist, dass Israel ein Projekt der Juden sei, willkürlich Palästinenser zu unterdrücken und zu vertreiben. Deshalb erwähnt man ungern, dass am selben Tag der Gründung Israels,  irakische, syrische, libanesische, jordanische und ägyptische Truppen Israel angriffen, mit dem erklärten Ziel, den Staat auszulöschen. Nachdem dieser Krieg verloren wurde, weil die Israelis 3 Jahre nach dem Ende der Endlösung tatsächlich keine Lust verspürten, die andere Wange hinzuhalten, präsentierten sich die arabischen Staaten und die mörderischen Demagogen, die sich als Führer der Palästinenser ausgaben, als Opfer einer zionistischen bzw. jüdischen Aggression. So wie es den Deutschen im Sudetenland nach dem 1. Weltkrieg nicht einfallen mochte, die ehemalig untergeordneten Tschechen  als gleichberechtigte Mitbürger anzuerkennen, ging es vielen Arabern nicht in den Kopf, von Juden besiegt worden zu sein, welche vormals im islamischen Raum ebenfalls als zweitklassig galten. Die Antwort war, dass die Israelis betrügerisch und heimtückisch agieren und von einer weltweiten geheimen Verschwörung unterstützt werden...

 

Juden, dass weiß heute dank der antiisraelischen Gehirnwäsche wahrscheinlich jeder Muslim, agieren weltweit und sind sehr mächtig, in den USA haben sie "sehr" (Einfluss auf die Regierung), "sehr", (Infiltration der Regierung durch Juden), "sehr" (Protokolle der Weisen von Zion) viel zu sagen. Das Gleiche wurde bereits von russischen Antisemiten in den 20er Jahren behauptet und dann von den Nazis z.B. 1938, gleichzeitig als jüdische Organisationen angesichts der eskalierenden antisemitischen Gewalt verzweifelt versuchten, die westlichen Staaten zu einer umfassenden Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen aus dem Reich zu drängen. Das einzige Land, das sich damals von der übermächtigen jüdischen Lobby tatsächlich beeinflussen ließ, war die Dominikanische Republik, die 100.000 Juden die Einreise erlauben wollte, am Ende waren es gerade einmal 600 Juden,welche in den karibischen Staat flüchten konnten. Ein Grund, dass beinahe das gesamte europäische Judentum ausgerottet wurde, war das Juden nicht wußten, wohin sie flüchten sollten. Heute heißt es Israel-Lobby und man beäugt mißtrauisch und feindselig, dass Israelis und Juden ihre Interessen vertreten und die Kultusgemeinde sich auch einmal zu Wort meldet, wenn solcher Mist verbreitet wird und sich alle wieder einig zu werden scheinen, dass Israel der Unrechtsstaat schlechthin ist....

 

Dass arabische oder muslimische Jugendliche in Europa Juden, die sich als solche zu erkennen geben, angreifen, liegt eben daran, dass der Nah-Ost Konflikt nicht mehr in rationalen Begriffen erfasst werden kann und Medien und Meinungsmacher wie Ahmad aus diesem politischen Konflikt die neue Judenfrage konstruiert haben. "Palästina: Die Juden".  Dass sie, indem sie einen  ultimativen Konflikt mit Israel heraufbeschwören, die eigene Bevölkerung ohne zwingenden Grund in den Abgrund reißen, ist ihnen dabei natürlich Scheißegal.

 

 

 

ohjee

Ich dünke dich hoffnungslos verloren!

Sehr interessanter Beitrag!

Sehr interessanter Beitrag! Und kluger Mann...

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