biber-Buchtipp: "Als uns die Sprache verboten wurde" (von Franc Kukovica)
In Kärnten lebt ein Mann, der viel zu erzählen hat. Er erlebte als Kind die Zeit des Nationalsozialismus und ist somit ein Zeitzeuge, der keinem seine Geschichte vorenthalten will.
Franc Kukovica ist ein Kärntner Slowene, Muttersprache Windisch. Warum seine Herkunft zur Nazizeit ein Problem war erzählt er im Buch:
ALS UNS DIE SPRACHE VERBOTEN WURDE - Eine Kindheit in Kärnten (1938 - 1945)
"Wer zu Hause >> WINDISCH << spreche, fragt der Oberlehrer, zugleich Ortsgruppenleiter der NSDAP. Beklemmendes Schweigen, niemand in der Klasse rührt sich. Bis drei der wiederholten Aufforderungen nachkommen und wortlos auf je einen Mitschüler zeigen."
Franc Kukovica war einer davon und erinnert sich 70 Jahre später an seine Kindheit zurück. An die Zurücksetzungen und Demütigungen, an seine Angst und seinen Stolz. Denn so jung er war, hatte er schon teil an Dingen, von denen niemand etwas wissen durfte.
Franc Kukovica beschreibt:
Schule und Alltag im Zeichen des Hakenkreuzes , wie er den Krieg und Vertreibungen erlebte, den Widerstand und wie der Krieg dann in Kärnten zu Ende ging.
Heute erzählt Franc Kukovica auch gern vor Schulklassen, wie damals mit Menschen, die nicht in Rassenlehre der Nazis passten, umgegangen wurde.
Ein sehr interessantes Buch!
Herausgegeben vom Drava Verlag, 2008 in Klagenfurt
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was es damals gab gibt es
was es damals gab gibt es heute noch in einem land was garnicht mal soo weit weg ist, aber danke fürn buchtipp , das thema gibs auch bei uns daheim
leider und
leider und beschämenderweise am Balkan auch.
super Buchtipp
super Buchtipp