Die Löwen brüllen wieder- Neues Stadion für Galatasaray
Das fängt ja gut an. Bei der Eröffnung des neuen Galatasaray Sadions vor zwei Wochen, haben Premierminister Recep Tayyip Erdogan und Präsident Gül schön gestaunt, als sie von 50.000 GS-Fans ausgepfiffen wurden.
Kurz nachdem die Politiker via Lautsprecher angekündigt wurden, ging das fröhliche Pfeiffen auch schon los. Offensichtlich ging es den Fans gegen den Strich, dass die lang ersehnte Eröffnung im Arena-Stadion für eine AKP-Propagandarede benutzt wird.. Die Pfiffe und Buh-Rufe tausender Fans führte schließlich zum unrühmlichen Abgang der Politiker.
Erdogan ließ nicht lange auf eine Reaktion warten. Er sei beleidigt und echauffiert über die undankbaren Fans. Schließlich habe der Staat den Bau des Stadions übernommen. Galatasaray-Chef Adnan Polat entschuldigte sich für das Benehmen der GS-Fans, was widerum zu einen riesen Protest im Herzen Istanbuls führte. Dort passierte das, was sonst unrealisierbar scheint:
Neben Galatasaray-Fans stürmten sogar Fenerbahce-Fans, welche als Erzfeinde von GS-Fans gelten, zusammen mit Besiktas-Fans und Fans anderer Teams auf die Straße und riefen alle zusammen: "Tayyip, steck dir dein Stadion sonstwo hin" (tayyip, al stadi basina cal)
Hier zwei Bilder von der Eröffnung und ein Video von den Protesten:
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REvolutionen scheinen grade
REvolutionen scheinen grade stark im Kommen zu sein. Auch in der Türkei, auch wenns nur eine Fußball-Revolution ist.