Die Serbisch-orthodoxe Kirche fordert „geistigen Lynch“ des Professors



Die Episkope  Amfilohie und Atanasie klagen die Autoren, im sui generis Fall der „Kampagne gegen den Synod, den Patriarchen und der Serbisch-orthodoxen Kirche“. Der Rektor distanziert sich und die Autoren berufen sich auf die Verfassung der Trennung von Staat und Kirche.

Die Serbisch-orthodoxe Kirche ist nochmals deutlich außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches aufgetreten, durch die Forderung an die Universität von Kragujevac, gegen zwei Professoren vorzugehen, welche die Publikation „Die Wahrheit über den Fall des Vladika Artemije“ veröffentlichten.

Der Meinung nach, der beiden Absender – Vladika Atanasie Jevtić und Metropolit Amfilohie Radović, sind die Autoren Zoran Čvorović und Sanja Spasojević Teil einer Propaganda welche sich „gegen die allerhöchsten kirchlichen Würdeträger und ihre kanonische und gesetzliche Entscheidungsbefugnisse“ richtet. Wodurch sie, behauptet der Vladik im Schreiben, zu welchen „Vesti“ Einsicht hat, „auf akademisch nicht adekvate und moralisch nicht zugelassener Weise dieser Art, der Kampagne gegen den Synode, den Patriarchen und der Serbisch-orthodoxen Kirche“ angeschlossen haben. Der Rektor hat sich geradezu dem Patriarchen entschuldigt, das Buch wurde an die Mitglieder des Konzils, welcher derzeit stattfindet, verteilt und Čvorović hofft, dass die Staatsanwaltschaft reagieren wird, da er und seine Kollegin öffentlich Aufgerufen wurden.

Der Religions-Analytiker Mirko Đorđević schätzt für „Vesti“, dass auch dieses Beispiel Zeugnis gibt „wie die Kirche fortsetzt sich dort einzumischen, wo kein Platz dafür ist“.

- Im konkreten Fall wurde öffentlich Druck auf die heilige Institution und Laien-Öffentlichkeit geübt, obwohl dies nicht Notwenig und unnötig war. Das Konzil, welches gerade stattfindet, sollte dies nicht ignorieren, denn von diesem Konzil, unter der Führung von Patriarch Irenäus wird in vielen, der zukünftigen Kurs in der Serbisch-orthodoxen Kirche abhängen, erachtet Đorđević.

Zoran Čvorović sagt ebenfalls, dass der Synod sich zu dem Schreiben der Synode an das Rektorat in Kragujevac Stellung nehmen sollte.

- Wir erwarten, dass die verantwortlichen staatlichen Organe handeln, da man uns beide öffentlich erwähnt, so Rektor Slobodan Arsenijević und Dekan der juristischen Fakultät Predrag Stojanović auf der Internetseite der Fakultät, als auch der Serbisch-orthodoxen Kirche mit der Feststellung, dass wir  “in der Kampagne gegen die legitimen Entscheidungen der Synode stehen", äußert er sich zu “Vesti”.

Der Rektor und der Dekan reagierten auf die vorhergehenden erhaltenen Schreiben vom einstweiligen Verwalter der Diözese der raška-prizren Region und der Heiligen Synode, dessen Verfasser Amfilohie war, nach dem Treffen mit Patriarch Irinej.

- Was den öffentlichen Appell der Fakultätsverwaltung an den Synod betrifft, wie auch der Inhalt dieses Appells in seiner Ankündigung eines geistigen Lynchens der Kollegin und mir, ist ein rechtlicher nonsense! Weil es sich um die Verletzung des Artikels 11 der Verfassung Serbiens der Trennung von Kirche und Staat und Artikels 43 welcher die Freiheit des Gewissens und der Glaubensrichtung garantiert. Außerdem besteht der Tatbestand der Rechtsverletzung der Gleichheit nach Artikel 128 des Strafgesetzes und Amtsmissbrauchs  nach Artikel 359. Aus diesem Grund, wartet die Kollegin und ich, auf die Reaktion der republikanischen Staatsanwaltschaft und des Ombudsmannes, welche verpflichtet sind zu handeln, sagte Čvorović.

Nachdrücklich erwähnt er, dass er und die Kollegin das Buch “außerhalb ihrer Arbeitszeit und vorgeschriebenen Arbeitsplatzes abgehandelt haben”, dass sie “persönliche Stellungnahme” bezogen und nicht “im Namen der Fakultät aufgetreten“ sind, nachdrücklich auf die Tatsache berufend, dass beide den Assistenzposten an der juristischen Fakultät als Teil ihres biografischen Lebenslaufes innehaben.

- Was Vladika Atansie und den Heiligen archieräischen Synod betrifft, sind wir, als Gläubige, entsetzt über solche Schreiben, weil auf die Weise eine schwerwiegendes kirchliches Vergehen mit Hilfe kirchlicher Macht zur Ausübung bestimmter, in diesem Fall, nicht kanonischer Handlungen. Auch, im Schreiben des einstweiligen Verwalters des Atanasie hagelt es von Beleidigungen, mit welchen ein schweres Vergehen gegen den Hirtendienst verübt wurde, sagt uns Čvorović.


Der Rektor hat sich distanziert

Nach der Stellungnahme der Serbisch-orthodoxen Kirche, haben sich der Rektor der Universität in Kragujevac Prof. Dr. Slobodan Arsenijević und Dekan der juristischen Fakultät in Kragujevac Prof. Dr. Predrag Stojanović, nach einem Besuch beim Patriarch Irinej am 23. April 2010, zu den verantwortungslosen Handlungen der Assistenten Čvorović und Spasojević distanzierten.

Der Rektor, wie angeführt wird, äußerte zu diesem Zeitpunkt, dass die Verhältnisse zwischen der Universität und der Serbisch-orthodoxen Kirche nicht angegriffen sind und auch nicht angeschlagen werden dürfen, durch willkürliches und verantwortungsloses Handeln von einzelnen, wie im Falle der Entgleisungen von Čvorović und Spasojević, “welche in der Kampagne gegen die legitimen Entscheidungen des Synod, aufgrund der Situation in der raško-prizren Diözese, stehen.“

Der Dekan Stojanović, sagte dazu, dass er in der Mitteilung den Patriarchen informierte, dass kein Verwaltungsorgan der Universität und der juristischen Fakultät hinter solcher Haltung stehen, welche die erwähnten Assistenten an die Öffentlichkeit brachten und distanzieren sich öffentlich, in Achtung der legitime Entscheidungsgewalt des Synod mit der Führung des Patriarchen an deren Spitze.

Auf der Webseite der Serbisch-Orthodoxen Kirche das Schreiben des Dekans

Auf der Webseite der Serbisch-orthodoxen Kirche wurde der Brief des Rektors und des Dekans veröffentlicht, welcher am 23.April dem Patriarchen zugesandt wurde, in diesem Schreiben steht unter anderem:

“Ich bin ernsthaft und zutiefst überrascht vom Verhalten des Herrn Zoran Čvorović und Frau Sonja Spasojević, welche in der Darlegung ihrer Sichtweise: als Assistenten der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Kragujevac, versuchten Legitimität ihren öffentlichen Auftritten zu verleihen, auf einer akademisch nicht zugelassene Weise und in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckten, durch das hervorbringen persönlicher Stellungnahme auch im Namen der juristischen Fakultät zu handeln und damit auch der Universität von Kragujevac…. Auf diese Weise, nicht nur die eigenen, sondern auch die Haltung, der gesamten akademischen Gemeinschaft, welche ich repräsentieren, recherchierten, nochmals versichere ich Ihnen, dass veröffentlichte persönliche Stellungnahmen von zwei Assistenten nicht die Haltung der rechtswissenschaftlichen Fakultät und der Universität von Kragujevac ist, die alles Unternehmen wird, nicht nur die Zusammenarbeit mit der Eparchie fortzuführen, sondern das außerordentliche gemeinsame Wirken mit der Diözese der šumadija Region und der Serbisch-orthodoxen Kirche in ihrer Gesamtheit noch zu vertiefen.“


Der dritte Tag der Zusammenkunft der Synode
Noch ohne konkreter Entscheidungen

Zur Prüfung kanonischer und kirchenrechtlicher Ordnung aufgrund der einstweiligen Suspendierung von Vladika Artemie aus der Synode, kam, bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe von “Vesti”, nicht an die Tagesordnung des Konzils.

Unsere Quellen sagen, dass die Gespräche betreffend der Thematik “komplex geführt werden müssen und verantwortlich aller Aspekte, der kanonischen Entscheidung der Synode, im Sinne der Überschreitung kirchenverfassungsrechtlicher Befugnisse und Eingriffe in den Zuständigkeitsbereich des Synode, als allerhöchste gesetzgebende und der Verwaltungsmächtigkeit innerhalb der Serbisch-orthodoxen Kirche miteinbezogen werden.”

Ebenfalls, wie uns gesagt wurde, sollte bis Ende der Bischofskonferenz eine Stellungnahme folgen, auch über die bisherigen Austritten Einzelner aus der Spitze der Serbisch-orthodoxen Kirche, welche durch öffentliche Aussagen, die endgültige Entscheidung über diesen Fall schon vor über einem Monat vor Beginn des Konzils präjudiziert haben.

Das Konzil hat auch noch nicht darüber gesprochen, wer der neue Episkop in Niš sein wird, da diese Eparchie unbesetzt blieb. Die kirchliche Verwaltung arbeitet, wie erwartet wird, bis Samstag, ob sie ab Montag ihre Arbeit fortsetzt, hängt von der Tagesordnung ab.

Eine Gruppe von 30 Gläubigen welche täglich friedlich vor dem Patriarchensitz demonstriert, weil die Serbisch-orthodoxe Kirche nicht das Appell, welchen 14.643 BürgerInnen Serbien unterschrieben haben, anerkennt, über eine neuerliche Entscheidungsprüfung der Suspendierung von Artemie und für Morgen Nachmittag einen großen Volksprotest vor dem Zentralsitz der Serbisch-orthodoxen Kirche angesagt hat.

Anhörung der Zeugen: das Revisionsgericht in Belgrad wies die Forderung, der Anwälte von Branislav Tapušković über die Amtsenthebung des Staatsanwaltes im zusammengeführten Fall “Subotica-Vilovski” ab, es wurde jedoch die Anwesenheit bei der Zeugeneinvernahme, durch den Staatsanwalt des Höchstgerichts, zugelassen.

Die Einvernahme des Zeugen sollte heute beginnen und Vladika Artemie wird voraussichtlich nach der Bischofskonferenz seine Zeugenaussage geben.

Predrag Subotički, Direktor des Bauunternehmens “Rade neimar” ist in Untersuchungshaft, und die Auslieferung des Archimandriten Simeon Vilovski wird von den griechischen Behörden gefordert. Sie werden, aufgrund der Strafanzeige welche von der Synode der Serbisch-orthodoxen Kirche eingebracht wurde, verdächtigt wegen Veruntreuung von über 300.000. Euro der Diözese in der raška-prizren Region.

Textquelle übernommen und frei übersetzt: http://www.novinar.de/2010/04/29/crkva-trazi-duhovni-linc-profesora.html

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alle diese heiligen

männer kapieren´s nicht, wenn man ihre "autorität" in frage stellt. sie komme ja von gott, was gibt´s da zu meckern?
typisch gottbewegte...

ABB

Abu im serbischen

Abu im serbischen Hochlandgebirge gelten auch keine physikalischen Kräfte der Schwerkraft. Der Apfel fällt dort nicht vom Baum, der schwebt ins Weltall hinaus.

Wie Alice Schwarzer sagt "wenns um die Macht geht, wirds besonders gefährlich" (...und vorallem wenn es um viel Geld geht, wie in dem Fall von 300.000 Euro humanitärer Hilfe und diese Summe, ist man nun bemüht, auf ausländischen Privatkonten im Ausland zu finden) ... aber Alice Schwarzer ist auch eine Hexe, die auf den Scheiterhaufen gehört.

Lichte-Prof. Zeilinger mit seiner Photonen-beamerei ist sowieso ein Ketzer.

Und Darwin ein Gesandter des Mammon und der Rest der akademischen Welt ist einfach deppert, wer daran glaubt, dass der Mensch vom Affen abstammt. Liegt sicher an der dünnen Bergluft.

sorry Leute ging halt nicht

sorry Leute ging halt nicht anders, der Originaltext ist schon so ein ungeheures Konstrukt an kirchenfachlichen Vokabular, in seiner sinngemäßen Übersetzung.

Kurzfassung: Es wird ein Buch publiziert "Die Wahrheit über den Fall des Vladika Artemije". Professoren "distanzieren" sich von ihren Assistenten, auf geheiss klerikalen Machteinflusses und kriechen zu Kreuze.

Aber Juhu fast hätt ma ja schon das renaissance Zeitalter erreicht.

Die Episkope Amfilohie und

Die Episkope Amfilohie und Atanasie klagen die Autoren, im sui generis Fall der „Kampagne gegen den Synod, den Patriarchen und der Serbisch-orthodoxen Kirche“.

was für ein Satz - Fall für Fremdwörterbuch - autsch

dacht ich mir auch :-)

dacht ich mir auch :-)

word!

word!

ich hab auch nix verestanden

ich hab auch nix verestanden obwohl gerade in serbien gewesen und ein bissl sprache aufgefrischt

moni liegts an schlechter

moni liegts an schlechter übersetzung? du kannst es gut beurteilen, wenn du dir die Quelle durchliest.

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