Größere Wohnungen den Türken! Oder: Österreicher, raus auf die Straßen!
Die Türken am Reumannplatz, auf der Thalia- und Ottakringerstraße verstehen sich besonders gut auf eines: Den Österreichern Angst zu machen. Doch die nackten Zahlen zeigen - diese Dominanz der migrantischen Bevölkerung auf den Straßen Wiens ist nur gefühlt. Warum sich die Österreicher trotzdem vor den Türken anscheißen.
In keinem der Wiener Bezirke kommt der Türkenanteil an 10 Prozent heran. Nein, auch nicht in Brigittenau, Ottakring oder Favoriten. Außerdem ist die Hauptstadt nicht einmal das türkische Zentrum Österreichs - mit nur 5,6 Prozent kommt es nicht an Vorarlberg mit stolzen 7,86 Prozent heran. Dennoch spricht man am liebsten im Zusammenhang mit Türken über Integrationsunwilligkeit, Parallelgesellschaften und Wertekonflikt. Und warum?
Weil sie draußen sind. So einfach ist das. Nicht lachen - ich meine das ernst. Bitte kurz mitdenken: Im Süden (Italien, Spanien, Balkan, Türkei, generell: Mittelmeerraum) ist man gerne draußen. Warum auch nicht? Es ist warm, es gibt meistens Meer oder wenigstens etwas Vergleichbares, außerdem gibts draußen auch andere Leute, mit denen man in Kontakt treten kann. Das, so traue ich mich mal das kurz zu formulieren, IST bei UNS einfach so. Die Kinder laufen den ganzen Tag auf der Straße herum um am Abend erschöpft ins Bett zu sinken. Die Jugendlichen treffen sich an Hauptplätzen und Orten, um "abzuhängen". Wer schonmal in Spanien war, weiß, dass auch dort die beste Party auf der Straße ist, und wer einmal die Piazza Navona in Rom besucht hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass dort regelrecht kitschig romantisches Treiben herrscht. Also stellen wir nochmal fest: Im Süden ist man gerne draußen. Klingt nicht unlogisch, nachdem viele Europäer gerne viel Geld zahlen, um in diesen Ländern während ihrer Urlaube ungestört draußen sein zu können.
So, und was hat das jetzt alles mit den Türken und der Integration und Wien und überhaupt allem zu tun? Na ganz einfach. Draußen sein heißt gesehen werden. Draußen sein ist auffallen. Und das ist nur einen kleinen Schritt entfernt von negativ auffallen. Die Türken (und nicht nur die) sind halt eben auch in Wien draußen, die lassen sich ihre hunderte, vielleicht tausende Jahre alte Tradition doch nicht vom wiener Wetter vermiesen! Die Jungen schweifen herum und machen Blödsinn (wie man das halt macht, wenn man jung ist), die älteren Herren versammeln sich um Bänke und sehen wichtig aus und die Frauen treffen sich in den Parks zum Picknick mit den kleinen Kindern. Vor dieser Draußizität scheißen sich die Österreicher an - diese Menschen waren vor 50 Jahren noch nicht hier, besonders die mit Kopftuch sind suspekt und außerdem haben sie meine Lieblingsbank weggenommen.
So, und was kann man jetzt tun? Na ganz einfach: Eine Möglichkeit ist, dass die Österreicher aufhören, sich in die Hose zu pinkeln, wenn sie mal den Reumannplatz überqueren müssen, gehen raus auf die Straßen und erobern ihr Grätzel zurück - naja, erobern vielleicht nicht. Sagen wir befrieden. Befrieden ihr Grätzel. Zweitens: Bessere Lebensstandards und größere Wohnungen für die Türken. Es ist nämlich kein Geheimnis, dass Türken im Durchschnitt mehr Kinder bekommen als Österreicher. Und auch bekannt ist, dass Migranten generell niedrigere Lebensstandards haben als Österreicher. Das äußert sich auch in der Wohnungsgröße. Wenn man zu fünft in einer 50m²-Wohnung wohnt, dann bleibt einem bestimmt nichts anderes übrig, als seinen Dampf von Zeit zu Zeit an der Straße abzulassen. Wer will schon den ganzen Tag mit seinen kleinen, nervigen Geschwistern im kleinen Zimmer hocken? Der werfe den ersten Stein.

http://derstandard.at/1288660370508/Die-Dominanz-ist-nur-gefuehlt
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mir hängt dieses ganze
mir hängt dieses ganze türken gelabere schon so ausm hals..
kann nicht irgendwo irgendwas passieren damit die Medien wieder was zu schreiben haben.. ?
Ich komm mir wie ein gefolterter Verbrecher der endlich zugeben soll das er schuldig ist damit er endlich eingesperrt werden kann..
Jaajajaj wir sind die Quelle allen übels bitte keine türken mehr.
Du musst das mit Simons Einstellung sehen -
"Ich weiß nicht, was alle gegen diese Türken haben, die halten immer für super Geschichten her."
Kein Wort von Übel. :) Ich weiß nicht, warum du dich als "Verbrecher" fühlst, wie du sagst. Und außerdem weiß ich gar nicht, was das mit meinem Text zu tun hat, aber ich glaube, du wolltest gerechtfertigterweise einfach mal Druck ablassen. :)
Aber dafür hätte ich eine Idee, wie man den Medien, wie du sagst, etwas Neues zu schreiben geben könnte :
Größere Wohnungen den Türken! Oder: Österreicher, raus auf die Straßen!
BTW - Wer war das nochmal mit der großen Moscheegeschichte? Hat das nicht auch irgendwie mit Türken zu tun? Hm. Eigene Haustür und so. :P
na das war jetzt eh ned auf
na das war jetzt eh ned auf dein text bezogen. aber wo ich auch hinsehe türken da türken dort.
ich bin urlaubsreif!
Wie wär's mit
All Inclusive in Antalya? :D
naja, im endeffekt ist es
naja, im endeffekt ist es dem gepflegten fpö-wähler egal ob eine besagte person jetzt konkret ein türke ist oder nicht. ein tschusch bleibt für ihn ein tschusch. wurst ob türke, araber, jugo
Da hast du natürlich vollkommen recht,
nur habe ich die Türken als Aufhänger verwendet, weil gerade dieser Gruppe im Moment besondere Integrationsunwilligkeit vorgeworfen wird (siehe Club 2, Sarrazin, Botschafter, usw. usw.) und sie gerade im Fokus der Medien steht. Sonst würde die Statistik Austria ja keine statistische Erhebung führen! :D
kann ich nicht 100%ig unterschreiben.
1.) was jetzt? weil die türken zu kleine wohnungen haben müssen sie draussen sein - oder weil es eine gewohnheit der südländer ist? du widersprichst dich in deinem beitrag selbst.
"abhängende" türken werden nicht so als belästigung gesehen, aber völkerschlachten mit messerstechereien wie in oberösterreich auf offener strasse sehr wohl.
und es wird auch als untragbar angesehen, wenn 6 türken auf dich zukommen und dir sagen "her mit handy oder wir machen dich kickbox". ein phänomen was nahezu schon täglich zu beobachten ist.
also net nur schimpfen, jedes ding hat seine 2 seiten! ;-)
lg
fred
6 türken kommen und sagen
6 türken kommen und sagen handy oder kickbox - ein phämomen täglich zu beobachten ??
Where are u living ?
ist schon so.
lies einfach die zeitungen. dann kannst du das verfolgen. was ich persönlich davon halte (z.b. sechs gegen einen) - darauf möchte ich nicht näher eingehen. und passieren tut es wirklich nahezu täglich, denn hier handelt es sich fast ausschliesslich um serientäter. hat mein eine bande erwischt ist schon die nächste am werk. schau mal wieviele türkischstämmige jugendliche in der JVA einsitzen? im prozentuellen anteil gesehen sinds mehr als die schwabokinder. dafür kann man aber sicher nicht unser system verantwortlich machen, sondern meiner meinung nach liegt das immer an den eltern. aber wenn der papa jeden konflikt mit dem messer löst, dann ist das für den nachwuchs eine völlig normale sache. hier wäre ein kleiner entwicklungsschritt angebracht.
mein persönliches bild sieht anders aus, weil ich von wien abgewandert bin und nicht oder nur selten mit dem thema konfrontiert bin. ich habe selber ein paar jahre als "ausländer" im ausland gelebt, wurde dort aber gut angenommen weil ich -mit- meinen gastgebern gelebt hatte und nicht versucht habe denen meine "österreichische kultur" aufzuzwingen - von der ich ohnehin auch nichts halte :-)
aber eins steht schon fest, ohne kompromisse funzt kein zusammenleben. wenn jeder nur ein wenig die hand in richtung des anderen ausstrecken würde hätt ma diese ganzen scheiss diskussionen nicht...
mfg
fred
Werde das mal
genau recherchieren, wie viele Straftaten dieser Art es WIRKLICH gibt. Bin schon gespannt.
also, es wundert mich schon,
also, es wundert mich schon, dass ich noch nie derartige probleme mit meinen türkischen Mitbürgern (oder welchen auch immer) hatte - obwohl ich als "Ausländerin" nicht grad optisch zu erkennen bin...
Auch wenn ich mitten in der Nacht vom Melone durch den Brunnenmarkt nachhause gehe... treffe ich x Leute...aber keiner wollte mein Handy haben (is doch eh ein neueres Model)...
wie du schon meintest...jedes Ding hat seine 2 Seiten ... jedoch reden wir hier nicht von einem Ding...sondern von Menschen...
Wie schon erwähnt wurde...durch die Geschichte die geschah...durch die derzeitige Politik und rechtsradikale Ausschreitungen - müsste ich - wenn ich alles in einem Topf schmeissen würde - auch jeden Österreicher (oder den der behauptet einer zu sein) als einen potentiellen Nazi sehen... und da die Geschichte des 2. Weltkrieges nicht grad blendend zu meiner Familie (zu meinen Volk) war... müsste ich damit auch eine Angst entwickeln...und doch ist es nicht so...
außerdem muss ich mir tagtäglich hier Geschichten anhören - wie böse die Ausländer nicht sind...keiner will zwar auch hier mein Handy haben - aber beleidigen tun sie schon...
...und wo ist hier zwischen den Erwachsenen in meiner Fa. und den türkischen Jugendlichen auf der Straße der Unterschied?
Wie meinst du,
wo ist da der Unterschied? Ich weiß nicht genau, worauf du hinaus willst.
ich meine...Idioten gibt es
ich meine...Idioten gibt es überall...Leider berichten die meisten Medien nur von einer Gruppe Türken...die sich blöd benimmt...
es ist kein Geheimnis - wenn irgendjemand mit einem Migrationshintergrund eine schlechte Tat verübt - so werden irgendwelche Wurzel (seien sie auch 100 Jahre her) ausgegraben...
Wenn ein "echter" Österreicher die gleiche Tat verübt - dann steht niergends als Titel ... "EIN ÖSTERREICHER" hat dies und das gemacht...sondern es bleibt offen - somit können sich das die Leser selbst so hinbiegen wie sie möchten (nicht selten höre ich "des woar sicha a Tschusch oder a Kanak")
jedoch...um Fair zu sein...glaube ich, dass sich Österreich selbst nicht wirklich von den anderen Ländern unterscheidet...
wie sagt man so..."komsina avlija je ipak najzanimljivija"
(nachbars garten ist immer interessanter als der eigene)
...keine Ahnung...vielleicht bin ich da zu naiv...aber ich kann´s nicht verstehen - wieso man da unterschiede macht... sind doch alle aus Fleisch und Blut..
Ich
Ah, verstehe.
Ja klar, es ist schon fraglich, ob das notwendig ist, die Nationalität dazuzuschreiben. Aber nächstes Mal, wenn irgendwas verbrochen wird, schreibe ich sicher EIN ÖSTERREICHER :D Oder: Ein Meidlinger. Ein Bartträger. Ein Linkshänder. Ein - Mensch.
genau...das mit dem
genau...das mit dem Bartträgern gefällt mir...denn die schauen alle doch so suspekt aus... also denen...denen würd i net traun!!! Von Linkshänder möcht ich gar nicht erst anfangen...
:-)))
Naja, der Kickbox-Spruch
ist erstens mal sowas von 2005, und zweitens habe ich sogar etwas Ernsthaftes dazu zu sagen:
Klar sind Messerstechereien und Gangprügeleien ein Problem. ABER (und jetzt bitte alle die Ohren spitzen und nicht absichtlich missverstehen): Menschen haben größtenteils irrationale Ängste. Angst davor, mit dem Flugzeug abzustürzen, Angst vor Spinnen, Angst vor Entführungen, Angst davor, auf offener Straße von einem (oder 110.000!) Türken abgestochen zu werden. Das sind de facto irrationale Ängste, weil sie prozentuell einen GANZ KLEINEN Anteil von Menschen betrafen, betreffen und betreffen werden. Rationale Ängste - Krebs (RAUCHEN), Krankheiten, Armut, Tod usw. werden viel weniger emotional diskutiert als Irrationale. Das gehört zur inhärenten Struktur einiger Medien.
So, und wie ich das jetzt als eloquente und aalglatte Journalistin mit meinem Artikel verbinde? Türken auf der Straße wecken irrationale Ängste (abgestochen werden). Das sieht man ganz genau daran, dass diese Ängste nicht genau artikuliert und erklärt werden können - man frage nur einen älteren Beispielwiener. Der weiß eigentlich gar nicht genau, was ihn belästigt. Halt einfach dass die da sind. Und überhaupt, und sowieso.
Verlangt ja auch keiner von dir!
Ich habe das vielleicht nicht ganz so konkret ausformuliert, wie ich es meine. Die Gründe dafür, dass die Türken draußen sind, sind
a) dass man im Süden draußen ist und
b) dass sie zu kleine Wohnungen haben.
BEIDES. Das ist kein Widerspruch. Und dass das kontrovers und einseitig ist, ist mir klar, aber nur so stichelt man produktive Diskussionen an :P
da hast du...
...recht, man muss auch gewisse sachen trennen. die medaille hat 2 seiten. einmal war ich im gasometer und 4 makedonier wollten mich einfach so verprügeln. sie haben mich gefragt, ob ich ein "schwabo" sei. wenn ich ja gesagt hätte, dann hätten sie mich verprügelt. danach sagten sie zu mir, ich hätte sogar glück gehabt. davor haben - verständlicherweise - viele österreicher angst.
gebe dir teilweise
gebe dir teilweise rechte
finde auch das der blog etwas einseitig geschrieben ist
ich habe...
...irgendwann aufgehört "beleidigt" zu sein, wenn Österreicher auf der Straße dich nicht einmal grüßen bzw. nur ganz kurz grüßen und nicht stehen bleiben, um etwas länger zu plaudern. das liegt an der etwas "reservierten" mentalität, etwas das meines erachtens auch mit dem klima zu tun hat. ich habe das längst "akzeptiert". sie sind halt so und deswegen reagieren sie auch dementsprechend auf die türken "die draußen sichtbar sind". du wirst in österreich auch als "komischer" betrachtet, wenn du jemanden in der straßenbahn ansprichst, dann sind sie plötzlich panisch oder so.
im süden sind die leute mehr an das leben draußen gewohnt, der kontakt zwischen den menschen ist intensiver. wenn ich in wien eine "5 minuten-strecke" bis nachhause brauche, dann sind es wirklich 5 minuten. in italien wird die "5-minuten-strecke" zu einer "25-30 minuten-strecke", weil man ständig mit jemanden plaudert.
beispiel: im märz dises jahres wollte ich abends von der innenstadt nachhause gehen, als ich per zufall einen freund aus italien traf. eigentlich war ich spät dran. aber wie es bei uns italiener so ist, spazierten wir den gesamten nachhause-weg mit plauderei inklusive. aus 15-20 minuten straßenbahn wurden gleich 3 stunden zu fuß. (ein cafe auf den heimweg war auch inklusive).
ich glaube, dass die wiener/österreicher diese mentalität der migranten nicht kennen, deshalb diese probleme.
Das ist genau das,
wovon ich spreche. Und danke dass du als Italiener dich einbringst - damit man sieht, dass das tatsächlich im Süden einfach so ist, von der Mentalität her. Das sind nicht das "Türkengsindl", das nix Besseres zu tun hat als mit-einem-Fuß-gegen-die-Wand-Mäci-Stehen sondern das sind die Südländer, die ihre Lebensweisen auf neue Umgebungen ummünzen.
die besten...
...erfahrungen in dieser hinsicht habe ich in griechenland gemacht. ich weiß nicht ob du jemals in griechenland gewesen bist, aber die menschen dort sind ein wahnsinn. und ich rede aus erfahrung, immerhin wahr ich schon 20 mal dort.
die griechen sind unglaublich gastfreundlich, hilfsbereit und sozial. auch wenn ich dort irgendein tourist bin, haben sie mir immer geholfen, wenn ich etwas gebraucht habe, ohne dass ich irgendwas gesagt hätte. sie sehen mich, kommen auf mich zu und reden mit mir, einen "wildfremden menschen" (wie man in wien so schön sagt sagt). wenn du das in wien machst, bist du gleich "der verrückte".
einmal habe ich eine wegbeschreibung gebraucht. da bin ich in eine bar hinein gegangen um zu fragen. was macht der barkeeper? er lässt seine arbeit stehen und sagt, dass ich ihn mit meinem auto folgen soll. 2 kilometer lang bin ich ihm nachgefahren, obwohl ich ihm sagte, dass mir eine wegbeschreibung gereicht hätte. aber er hat darauf bestanden.
das zeigt einfach, wie unterschiedlich die südländische mentalität im vergelich zu der im "deutsch-sprachigen-raum" ist. das soziale verhalten ist einfach ein ganz anderes, deshalb immer wieder diese "integrationsprobleme".