Hundemorde in der Ukraine:Tierschutz 2.0 & Menschenhass



Die Hundemorde in der Ukraine: Sie haben eine Online-Welle der Entrüstung ausgelöst. Dabei artet der Tierschutz 2.0 längst in Hass aus. Nicht nur gegen die EM, sondern gegen ein ganzes Volk. Mit Tierschutz im ursprünglichen Sinn hat der Online-Protest auf Facebook & Co, kaum was zu tun.

 

Die Postings in öffentlichen Facebook-Gruppen wie "Stop Killing Dogs - Euro 2012 in Ukraine" schaudern beim Lesen eiskalt den Rücken hinunter. Das ukrainische Volk wird da gerne zu "Neandertalern" degradiert. In nicht wenigen Postings wird sogar der Tod der Menschen gefordert. Dass das niemandem hilft, spielt unter der neuen Tierschützer-Welle keine Rolle.

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Diese "Welle" von "Tierschutz 2.0.", die man auf Facebook lesen kann, hat durchaus was von der gleichnamigen Literaturverfilmung. Wie kommt es, dass Menschen so denken?

 

Vor gut einem Monat fing die Tierschutz-Offensive in großem Stil an. "Die Ukraine tötet Hunde anlässlich der Fußball EM 2012!" So lauteten die Überschriften von Tierschützern. Das Zunutzemachen des Sportevents zeigte schnell Wirkung, denn Medien in aller Welt zogen nach mit Berichten über die grausem Morde, Vergiftungen und Verbrennungen an Hunden, zu denen es in der Ukraine tatsächlich gekommen ist.

 

Die Ukraine hat bereits seit über einem Jahrzehnt Probleme mit streunenden Hunden. Die Tierschützer 2.0 interessieren sich dafür erst seit einem Monat. Sie sitzen auf Facebook, verbreiten die Horror-Bilder von gequälten Hunden weiter und sie urteilen in einem Atemzug über eine ganze Institution und über ein ganzes Volk. Schließlich schreiben Medien, dass die "Ukraine Hunde tötet"! In der Schule lernte man solche Beschreibungen als "Personifikation" zu deuten: in dem Fall wird die ganze Ukraine zu einem Mörder vermenschlicht.

 

Aktuelle Bilder von toten Hunden konnten Tierschützer und Medien nicht liefern. Auch Zahlen, die belegen, dass ein Anstieg von Hundemorden in den letzten Jahren zugenommen hat, gibt es keine. Stattdessen bedient man sich alter Bilder und Videos, die gerne auch mal aus Mexiko stammen. Das schmälert nicht das Leid der Tiere, ganz im Gegensatz zur Glaubwürdigkeit medialer Berichterstattung, wie die Kollegen von Kobuk gestern aufzeigten. Wie von Menschen, die das lesen nun ein ganzes Volk verurteilt wird, spiegelt sich auf Facebook wieder:

 

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Der Vielzahl an streundenden Hunden, die (noch) kein tiergerechtes Leben führen, helfen die Online-Reaktionen in der ukrainischen Gegenwart, wo inzwischen auch ein gesetzliches Verbot von Hundetötungen praktiziert wird kaum. Stattdessen hasst man lieber Menschen und weiß sogar wie die Zukunft aussehen wird: Da werden die Ukrainer zu uns einwandern und sogar Menschen für 50 Euro töten, weiß eine Tierschützerin 2.0.

 

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(Fotos: Facebook - Screenshots 13. Dezember 2011)

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    also, ich finde den blog

 


 


also, ich finde den blog gar nicht gut.


es gibt, vor allem im internet, immer leute, die


übertreiben, verallgemeinern und andere beschimpfen, das wird sich nie ändern.


und dass nicht alle ukrainer schlecht sind oder tierhasser und dass bei uns auch jede sekunde


tiere fürs essen getötet werden, stimmt natürlich.


auch wenn man mit den übertreibungen vielleicht nicht wirklich den strassenhunden für ihr leben geholfen hat, eines ist sicher,


es hat für eine riesige mediale welle gesorgt und damit, und nur damit, wurde der


entsprechende druck auf die verantwortlichen erreicht und das morden beendet.


dass sich darunter auch ein paar rassisten  gemischt haben, ist halt so, die werden rassisten bleiben und jetzt über


was anderes rassistisch schreiben,die sind immer da.


wichtig ist doch nur, dass die hunde gerettet wurden.


und zu den bildfälschungen: lieber ein paar bildfälschungen mehr und ein paar gerettete hunde mehr als jedes bild


hundert mal auf echtheit prüfen und in der zwischenzeit werden heimlich und leise die hunde dort entsorgt.


wer die echte bilder von den getöteten hunden oder anderen tieren sieht und tiere liebt, wird mir rechtgeben:


tierschutz jetzt und besser laut als zaghaft, damit wir so viele wie möglich wachrütteln. dass sich die menschen dabei beschimpfen und beflegeln, ist doch zweitrangig, die tiere zählen!!!


 


p.s. hey gastarbeiterroute, cool, dass du kein fleisch mehr ist, super entscheidung. wenn es unsere hunde wohl auch weiterhin tun werden :-)


 

Nah du, es ist sicher nicht

Nah du, es ist sicher nicht okay, dass meinungsprägende Journalisten ihre Grundhausaufgaben nicht erledigen. Dass es immer schon Rassisten gegeben hat, ist auch kein Grund diesen Hass gegenüber einem ganzen Volk zu verharmlosen. Ich schreib doch auch nicht: Tierquäler hat's schon immer gegeben. Also was soll die Aufregung? Das ist ja deine Argumentation. Und das Rassismus zweitrangig sein soll, wie du schreibst, wäre nicht mal witzig, wenn dein Kommentar ironisch geschrieben wäre.

Danke für diesen Blog!!!!

Herzlichen Dank an den Ersteller dieses Blogs!!!!!!!!  yes

Kann man nur hoffen, dass er verlinkt und gepostet wird - damit jeder sehen kann mit welchen Methoden die "Tierschützer"

von facebook arbeiten.

 

Mein Blog dazu:    http://hunde-undkatzenmassakerinderukraine.blogspot.com/2011/11/videokun...

 

(Sie dürfen meinen Blog gerne mitverwenden  wink )

 

Lieben Gruss,

rubberduck

das war ja ganz überraschend

  Na servas, der kennt seine

 

Na servas, der kennt seine Zielgruppe, wenn man die Kommentare da betrachtet. Hauptsache, unser Nationalrat kann sich auf sonst nix einigen, aber auf eine Initiative für Hunde in der Ukraine. http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2011/PK1227/

Mensch und Tier, pro Hundetöten

Die Gutmenschen haben keine Ahnung. streunende Hunde sind ein Problem, wieso gibt es sie sonst in Österreich nicht. Das sind keine lieben Pudel und reinrassige Labradore. Die streunenden Hunde fressen viele Ratten, was wiederrum für die Hunde spricht.

Wenn es die Tierschützer ehrlich meinen, sollten sie die Patronen für das Erschiessen der Hunde zahlen.

Ich halte es für sehr problematisch, wenn Menschen den Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht verstehen.

Tierschutzorganisationen sind auch nur Geschäftemacher, besuchen wahrscheinlich die selben Marketingkurse wie die globalen Lebensmittelproduzenten, nur halten sie sich für Gutmenschen.

so ein Blödsinn!

Ich weiß zwar nicht welchen du mit "unserem Kulturkreis" meinst aber wenn du den Mitteleuropäischen resp. Österreichischen meinst dann kannst du dir sicher sein dass bei uns noch bis vor wenigen Jahren Katzenbabys auf genau diese Weise wie von Ivana beschrieben scharenweise umgebracht wurden. (Quelle: Erzählungen meiner Mutter, die in einem Dorf in Nordkärnten aufgewachsen ist)

 

PS: Kam wohl an die falsche Stelle, es solte eigentlich eine Antwort auf "Gastarbeiterroute.com" vom 13 December, 2011 - 21:10 sein

mal abgesehen von den

mal abgesehen von den hundemorden macht mich hier etwas viel mehr besorgt.

unsere gesellschaft entwickelt sich zu einem mob der heißmacher, populisten, an-den-pranger-steller, fingerzeiger. selbst wenn es keine beweiße für eine tat gibt hat man schon die schuldigen gefunden. der mob wird von den medien heißgemacht und dann lässt man ihn los zur "freien meinungsäußerung" in soziale medien. mit kommts teilweiße echt so vor als hätte man den leuten im mittelalter das internet in die hände gedrückt.

die menschen haben total das gespür davor verloren was sie eigenltich da kund geben. vor allem da die leute, vor allem dank facebook, jetzt auch nicht mal mehr anonym morddrohungen, rassistische aussagen und eifnach gesagt geistigen müll von sich geben. und noch dazu kriegen sie das zeug nie wieder ausm netz.

die politiker und unternehmen wie google und facebook haben dne menschen sukzessive das bedürfnis nach privatssphäre ausgetrieben aber einen dreck dafür gemacht, den leuten bewusst zu machen was sie eigentlich für eine eigenverantwortung haben.

also ich hab langsam angst in so einer gesellschat zu leben....

es is feierabend. da kommen

es is feierabend. da kommen mir die seltsamsten gedanken. 

hier mal ein auszug aus meinen nächtlichen fantasien: 

 

wie es zu diesem gedanken kam: 
ich lese die kommentare der leute. vor allem fällt mir dieser von mario auf. er könnte solche leute umlegen. 

 

und jetzt kommt mein nächtliches actionabenteuer im kopf: 
mario geht ukrainer umlegen, weil die hunde umlegen. 

schlagzeile in der ukraine: 
"Österreich schlachtet Ukrainer ab." 
"Österreich, das Land der Killer"

fazit: 
es geht hier längst nicht mehr um die hunde, sondern um die reaktionen der menschen. dass sie durch solche kommentare um nichts besser sind und dementsprechend so reagieren, dass sie ein ganzes land verurteilen. 

bsp: 
in bosnien werden in den dörfern ständig katzen- und hundebabys lebendig begraben oder ins wasser geschmissen. sie sterben qualvoll, weil sich keiner mit den ganzen sexabenteuern ihrer dorfkatzen und -hunde + folgen rumplagen will. 
tatsache! keiner will sich ständig mit dem saisonbedingen geschlechtsverkehr der tiere mit nachwuchs ärgern und 50 katzen oder hunde im hof haben. nicht nur in bosnien. überall, wo kastration kein thema ist, geschiet es. 

somit bin ich, als bosnierin, eine hunde- und katzenmörderin, weil meine nachbarin ständig ihre katzenbabys ersäuft. (reaktion der leute auf die ukraine). 

 

das selbe problem mit den hunden hat auch die ukraine. die tiere vermehren sich, sind nicht unter kontrolle zu halten, außer mit kastration, um die sich kein schwein kümmert. 

hunde zu erschlagen ist falsch. es ist brutal und verabscheuungswürdig. allerdings müssen sich solche länder für dieses problem etwas anderes überlegen. entweder die streunenden tiere einfangen, kastrieren oder teils einschläfern. ja , klingt hart! aber auch so ein hungernes leben ist kein leben. 

wer mal im tierschutzhaus wien war, wird wissen, dass die hunde hinter gitter auch nicht gerade fein leben. also tierheime in massen bauen ist auch keine lösung. vor allem kommt folgendes problem dazu: 

die tiere in tierheimen sind teilweise in sehr schlechtem zustand. und da streiten sich die tierschützer um die einschläferung mit tierärzten, die ihnen schon längst die spritze gegeben hätten. 
ich kenne fälle. bsp: ein kranker hund mit tumoren muss erst auf den segen des menschen warten, um erlöst zu werden. und wenn dieser so drauf ist, dass er sagt - nein - wir haben nicht das recht ihm das leben zu nehmen, quälen sie das tier. 
einen hund am leben zu lassen, heißt nicht, dass er fröhlich durch die landschaft herumrennt, sondern ums überleben kämpft, hungert oder im käfig eingesperrt ist und wartet, bis ihn jemand nimmt - und das passiert bei älteren tieren MEISTENS NICHT. 

 

 

 

ok.

das stimmt schon ivana, aber es muss net so abgehen wie das in der ukraine passiert ist.

 

ich kann verständnis für einschläfern aufbringen - einen schmerzlosen qualfreien tod - oder wenigstens einen kopfschuss... - obwohl ich persönlich gar nicht der meinung bin dass wir so einfach über leben und tod entscheiden sollten. als ich noch so jung war wie du habe ich auch noch anders darüber gedacht...

 

ABER DAMIT KANN ICH EINFACH NICHT!!!!!

 

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das ist das allerletzte und der ausbund an primitivität - wenn so etwas auf offener strasse geschehen

kann und das volk wegsieht macht es sich mitschuldig. punkt.

 

die weiteren fotos die ich dazu liefern könnte erspare ich euch.

 

viele grüsse,

fred

 

 

 

p.s. und es soll mir ja keiner erzählen dass er hier mexikaner am foto erkennen kann. es ist ohnehin egal wer so etwas verbricht, es ist einfach die respektlosigkeit vor dem leben. pfui teufel.

 

 

najjaaaa,ich weiß ja nicht,

najjaaaa,

ich weiß ja nicht, die scheinheiligkeit und doppelmoral dieser ganzen diskussion in den medien halt ich einfahc nicht aus. das mediale echo ist einfach so absurd.

ich hab das schon mal in einem anderen blog zu diesem thema geschrieben. tälgich werden im größten schlachthof europas in rheda wiedenbrück 20000 schweine hingerichtet (täglich). nur schweine. hühner, rinder und co gar nicht mal dazugerechnet

schreiben jetzt die idioten auf facebook, dass sie den wurstverkäufter beim merkur hängen wollen?

hier gehts doch lang nicht um eine sachliche diskussion über tierquälerei. das ist reine heißmacherei. ein foto in der heute von einem toten hund hier, ein video auf oe24 von einem hund der geschlagen wird da und fertig ist der bösewicht. jetzt haben wir alle was worüber wir uns ganz ganz schrecklich aufregen können. pfui böse ukrainer. ganz ganz schlimme menschen, sowas würden wir nie tun

während 100 km weiter im selben moment 1000 schweinen ein bolzen durch den kopf geschossen wird....

ich hab eh gsagt. die art und

ich hab eh gsagt. die art und weise tiere zu töten ist abscheulich. 

 

maida und damir habens allerdings angesprochen. wie die leute reagieren ist unter aller sau. fehlt nur noch der pranger, wo man nen ukrainer hinschleppen kann. 

 

ich wette, dass gleiche passsiert, wenn ich meine nachbarin dabei filme, wie sie kätzchen umbringt. ich schicke es an die medien und gleich wirds nen aufstand geben. eine welle der empörung über ein ganzes land. 
das gabs allerdings mal. eine blöde kuh hat sich dabei filmen lassen, wie sie tiere im wasser ertränkt. 
die war dann natürlich feindin nr. 1 auf facebook. blöd, wenn mans damit an die öffentlichkeit schafft. ein beispiel reicht, um die meute zum laufen zu bringen. dabei machens tagtäglich leute, überall auf der welt. 
somit könnt man jedes volk und jedes land in den dreck ziehen - wäre doch nur genug platz in den zeitungen. 

ein herr aus der medienbranche hats treffend gesagt (hans besenböck): 
"in der welt passiert so viel, wie viel platz in einer zeitung ist."

und nun passiert so viel, wie eben die social media networks es ausschlachten

Es ist sinnlos darüber zu

Es ist sinnlos darüber zu diskutieren ob auf diesen Fotos Chinesen zu erkennen sind! Lies doch dazu den verlinkten Artikel der Kobuk über die "großartige" Recherchierarbeit von Medien. Das ist mit ein Grund, warum keiner wirklich weiß, was in dem Land gerade passiert, warum keiner aktuelle Bilder bringt und nur diese alten von vor fünf Jahren ausgräbt.

Zu diesem Thema hier, treffen Ivanas Worte einfach den Nagel auf den Kopf: "es geht hier längst nicht mehr um die hunde, sondern um die reaktionen der menschen. dass sie durch solche kommentare um nichts besser sind und dementsprechend so reagieren, dass sie ein ganzes land verurteilen."

das ist eh der beweis

wozu der mensch fähig ist.

 

diese aufrufe in facebook eine ganze nation zu verdammen und vielleicht noch zu hängen kann ich auch keinesfalls billigen. das fügt sich eigentlich nahtlos direkt in diese "hundemorde" ein.

 

mir selbst gehts nur um diejenigen rohlinge die solche sachen überhaupt zusammenbringen oder in irgendeiner art und weise unterstützen - dazu gehört für mich auch das wegsehen. das braucht schon eine menge primitivität. der aufruf alle ukrainer deshalb zu schneiden ist auch net viel besser.

 

so gesehen bin ich von unserer welt wieder einmal recht enttäuscht und wundere mich net dass es da und dort immer wieder kracht..

 

da fred

 

 

 

wirkungslos wars nicht...

seit ich vor mehr als einem monat diese bilder zum ersten mal gesehen habe kann ich kein fleisch mehr essen.

 

ich habe das aus solidarität mit den tieren von einer minute auf die andere eingestellt - und wie es aussieht wird sich das auch nicht mehr ändern.

 

tut mir leid, meine  meinung ist trotzdem - wer dazu bereit ist tiere auf solch eine art zu töten, ist für mich als mensch wertlos.  solche vor allem systematische vorgangsweisen sind in unserem kulturkreis undenkbar.

 

der vergleich mit dem neandertaler - mir fällt nicht viel besseres ein...

 

auch ein hundeleben ist ein leben - und zwar ein gutes. ich habe selbst zwei hunde mit denen ich seit 8 jahren zusammenlebe, die würden für mich jederzeit ihr leben opfern um mich aus einer sache rauszuholen.

 

wenn ich solche bilder sehe - ich würde - hätt ich die gelegenheit, bei solchen typen vermutlich zuschlagen bis ich selbst im blutrausch bin

 tut mir leid aber das ist die wahrheit.

 

vielleicht bin ich ja auch ein neandertaler - aber ich bin kein arsch der keinen respekt vor leben hat.

 

jedenfalls aus deinem winkel betrachtet maida, hast du mit deinem blog aber auch recht. ich versteh deine reaktion zum thema, auch wenns auf mich nicht zutrifft - ich bin aufgrund meiner vielen erlebnisse in 47 jahren ohnehin nicht der allergrösste meschenfreund unter der sonne. weil ich eben schon zu viel gesehen habe was mit meinem bild von leben und zusammenleben unvereinbar ist. der mensch ist zu dingen fähig - mir kommt zeitweise echt das speiben...

 

viele grüsse,

fred

In einem Punkt gebe ich dir

In einem Punkt gebe ich dir Recht: Natürlich ist Tierschutz wichtig und selbstverständlich ist ein Hundeleben auch ein Leben. In dem Blog geht es aber darum wie Tierschutz mit der Verurteilung einer ganzen Nation (!) gleichgesetzt wird bis zu der Forderung von Todesstrafen in den ärgsten Fällen. Das hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun und da gehts auch längst nicht mehr um die Hundeleben! Die meisten Menschen, die sich jetzt am lautesten aufregen, haben sich vorher einen Dreck um diese Hunde gekümmert, das ist so. Aber seit sich clevere Organisationen gedacht haben, die EM sei super geeignet, um das Problem emotional aufzubauschen, schreien plötzlich alle laut "Protest". Dass das "in unserem Kulturkreis" (was immer das auch heißt) undenkbar sein soll, ist ein Witz.

Ich wähl jetzt asbsichtlich ein ganz krasses Beispiel um eine Aussage des Blogs zu verdeutlichen: die vor kurzem wieder aufgerollten Morde von deutschen Neonazis an Türken in Deutschland. Wäre es jetzt richtig zu schreiben: "Deutschland tötet Türken" und auf z. B. Facebook solches Gedankengut, das über Ukrainer verbreitet wird einfach allen Deutschen zuzuschreiben? Bei der Ukraine fällt das den Menschen "in unserem Kulturkreis" ja offenkundig leicht: ist ja schließlich ein "unterentwickeltes", "abstoßendes" "Dritte-Welt-Land", wie ich den abgebildeten Kommentaren entnehme. Ich finde keine Worte dafür!

oja maida

ich habe deinen blog schon verstanden und pflichte deinen ansichten bei.

 

es geht wirklich nicht an, eine ganze nation deshalb zu verhetzen. ich verstehe aber auch die reaktionen im facebook, sieh dir mal die an - die dazu posten.

 

das sind teenies, die noch wenig lebenserfahrung besitzen und deshalb auch sehr emotional handeln. das aug um aug prinzip dürfte schon mehr oder weniger in unseren genen liegen.

 

wenn eine 14-jährige nach der todesstrafe für tierquäler ruft nehm ich das net wirklich sonderlich ernst. kindergartenkinder töten hemmungslos meerschweinchenbabies und sind auch keine monster deswegen (vor einer woche erlebt...) und der deutsche der mit der tötung der türken gestern oder vorgestern meinte die welt zu retten - dem ist echt nimmer zu helfen, über diesen sinnfreien vorfall bin ich ganz persönlich sehr traurig.

 

mich erschüttert nur die tatsache, das erwachsene menschen zu solchen vorgangsweisen überhaupt fähig sind. und das immer wieder in diesem punkt werde ich wohl nie auslernen.

 

wenn ich solche fotos sehe kommt mir bei aller vernunft immer wieder das speiben und mir isses wurscht ob die fotos aus china, ukraine,  mexiko oder spanien kommen. mir gehts um den menschen, der hinter solchen grausamkeiten steht.

 

ich sage deshalb auch nicht die ukrainer sind monster - aber die typen auf den fotos setze ich dem schon gleich. mir ist schon bewusst dass nicht "die ukrainer" das verbrochen haben sondern einige ukrainer -  und solche bestien von menschen gibt es in jedem land, da weniger und dort mehr - auch das ist mir klar.

 

mein grundvertrauen in die menschheit habe ich schon lange verloren. schade. ich bekomme aber fast täglich die bestätigung und bekomme wenig gründe geliefert dieses wiederzufinden.

 

lg

fred

 

 

!!

einfach BOMBEN-Blog :) !

sehr guter Blog!  

sehr guter Blog!

 

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