Freiheit den Frauen ... nicht im patriarchalen (Männer-)Staat



Wir gingen, obwohl man uns verbot zu gehen. Wir standen, obwohl man uns verbot zu stehen. Wir tanzten, obwohl man uns verbot zu tanzen. Wir sangen, obwohl man uns verbot zu singen. Wir schrieen, obwohl man uns verbot zu schreien ...

Wir protestierten!

Der Demonstrationszug sammelt sich, am späten Nachmittag, am Omafuma Platz beim Museumsquartieren. Obwohl, laut Organisationsverstaltung, dieser von verantwortlichen Stellen offiziell nicht zugelassen wurde in einem demokratischen Staat  (?!), nahm man dennoch zivile Rechte auf Meinungsfreiheit in Anspruch (...wenn schon kein Wahlrecht). Es waren um die 300 Frauen trotz bitterer Kälte, mit und ohne Kinder und Kinderwägen, Migrantinnen und Nicht-Migrantinne angekommen. Der Protestzug setzte sich in Bewegung Richtung Westbahnhof, begleitet von rhythmischer Trommelmusik der „Rambasamba“ Frauentrommelgruppe zu stimmenstarken Protestschreien: „Feuer und Flamme dem Patriarchat, Kampf dem Sexismus im Alltag und im Staat“

Das Spiel „wer fängt die (Wild-)Katzen“
Am Westbahnhof leitet die Polizei allerdings den Protestzug um, obwohl es hieß die Endkundgebung findet am Urban-Loritz Platz statt und war auch so seit Tagen bei den Behörden angemeldet. Also marschierte man zur Gumpendorfer Straße, vorbei am bunten „Haus der Freiheit-Ehre-Vaterland“ und Versammlungsort der lustigen Burschenschafter der Olympia. Jedoch hinderte die Willkür der Beamten die Frauen weiterzugehen. Es hieß der Protestzug müsse aufgelöst werden – denn der Weg der Frauen reicht nur soweit, wie weit es die Leine der patriarchalen Weltordnung zulässt, um auch am 8. März die Macht über Frauen zu demonstrieren. Demonstrantinnen wurden von der Polizei „eingekesselt“. Es folgte ein „Katz und Maus Spiel" durch die engen Gassen des 6. Wiener Gemeindebezirks. Trotzdem gelang es den protestierenden Frauen, immer wieder durch die Polizei-Blockaden durchzubrechen und sie schafften es schließlich zurück zum Westbahnhof, wo der Rest des abgebrochenen Demonstrationszuges wartete. Die Frauen, wieder vereint zu einer großen Gruppe marschierten in Richtung, dem ursprünglich angesetzten Ziels – Urban Loritz Platz. Am Weg zur besagten Endkundgebung, stellten sich noch mehrmalige Polizei-Blockaden auf, es flogen Brillen und Mädchenkörper über den Asphalt am 8. März und Internationalen Tag der Frauen. Dennoch erreichte man das Ziel. Es folgte eine Schlusskundgebung mit einer Feuershow.

Ein "Balkano-Primat" zeigt seine "starke Seite"
In der U-Bahn, am Weg zum WUK zur Abschlussparty, fühlte sich ein junger „Balkano-Primat“ sichtlich gestört vom feministischen Frauenangebot, da einige Mädchen, auf den Rest der Frauen wartend, die Tür des U-Bahn Bereichs offenhielt. Also stürmte der junge Mann, mit den Worten „ide mi na živce“ (sie geht mir auf die Nerven) auf eines der Mädchen los und schlug auf sie ein. Seine Ungeduld war schon Anlass und Begründung genug, um auf ein Mädchen einzuschlagen. Jedoch hat er offensichtlich nicht erwartet, dass sich ihm eine U-Bahn voller Feministinnen mit lauten Protestschreien widersetzte. Mit weit aufgerissenen Augen wich er zunächst einige Schritte zurück, sichtlich irritiert auch in der eigenen Muttersprache wüst geschimpft zu werden, um im nächsten Moment, in „balkano-patriarchalen Gorilla-Manier“ seine Jacke zum Kampf auszuziehen, um seine „männliche" (Ohn)-Macht, wohl in der körperlichen Auseinandersetzung zu präsentieren, bis ihn jedoch seine Begleiterin aufhielt und zur Besinnung wie auch Senkung seines gewalttätigen Testosteronspiegels rief, die seine reale Erfolgssituation besser einschätzen konnte, als er selbst in der Lage war. Den Rest der Fahrt verbrachte er giftigen Blickes, schmollend und ruhig auf seinem Sitzplatz.

Im FZ im WUK folgte der Ausklang mit guter musikalischer Darbietung.

Facts & Infos:
Miteinander Lernen/ Birlikite Ögrenelim: http://www.miteinlernen.at/

Exil Iranerinnen: http://www.nedayeiran.blog.com/

FZ-Bar Frauenzentrum Wien: http://fz-bar.wolfsmutter.com/

Frauen Helpchat: http://www.haltdergewalt.at/

Autonome Frauenhäuser Österreich: http://www.aoef.at/cms/

Frauenhäuser Wien: http://www.frauenhaeuser-wien.at/

Feministische Selbstverteidigung: http://www.myspace.com/feministische_sv

Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen: www.maedchenberatung.at

Beratungsstelle TAMAR für misshandelte und sexuell missbrauchte Mädchen, Frauen, Jugendliche: http://www.tamar.at/

Kinderschutzzentrum: www.die-moewe.at

Männerberatung: http://www.maenner.at

Verein Notruf. Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen: http://frauenweb.at

Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie: http://www.interventionsstelle-wien.at/

Verein LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen: http://www.lefoe.at/

24-Stunden Frauennotruf 01/ 71 71 9 www.frauennotruf.wien.at

Psychosoziale und juristische Prozessbegleitung bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: http://www.prozessbegleitung.co.at

Kinder- und Jugendanwaltschaft (webseite in kroatischer, serbischer udn türkischer Sprache): http://www.kja.at/

Feministischer Lesekreis: http://www.fem-revisited.blogspot.com/


 

 

 

 

 

 

 

 


Ich bin ganz stolz auf meinen neuen Regenschirm: "SEXARBEITERINNEN HABEN LUST ... AUF IHRE RECHTE"

 

 

 

Die Message eine klare!

 

 

 

 

Am Ziel !

 

 

 

 

 

... und zum krönende Abschluss die beste aller Performance Künstlerinnen ...PEACHES

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radi

war da echt so viel action?

ich find die transparente sind voll die hingucker,sehr krativ, hut ab!

liest du Linda, obwohl noch

liest du Linda, obwohl noch zivilisiert vergleichend zur eigenen Heimat, wo man uns mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit voll niedergeknüppelt und weggesperrt hätte, weil der Knüppel dort eine Art verlängerter Schw*** Ersatz fürs impotente Patriarchat ist.

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schrecklich!!! solche szenen sind auch in der tr keine seltenheit.
aba was is da los?

wer sind die affen die auf

wer sind die affen die auf die leute so eintreten ?

dass ist ein unwilliger

dass ist ein unwilliger Polizei-Aparat hinter einem machtlosen demokratischen Staat der terrorisiert wird von klero-faschistischen Mop. Die homosexualität als Sünde sehen, nicht aber die Sünde in ihren eigenen Gewaltaktionen, dessen sie sich rühmen und Nächstenliebe, Barmherzigkeit und christliche Werte keine Gültigekeit haben und auch nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen. Eine neurotische kriegsgeprägte jungen Zivilgesellschaft und es keine Hoffnung auf Verbesserung gibt, weil man zuerst aus dem dunklen Mittelalter rauskommen muss.

Istanbul als vorbildhaftes Beispiel dies schon geschaft hat und eine Pride Parade dort stattfindet, ohne solchen Bildern.

die transsexuellen

aus dem biber istanbul-bericht erzählten auch von polizeilicher willkür. umso erfreulicher, wenn die parade bis heute freidlich verlaufen ist.

gegen polizeiliche willkür,

gegen polizeiliche willkür, kannst letztendlich nur in einem starken zivil-couragierten Staat was machen, Wie sozial ein Staat ist, zeigt sich wie er mit den schwächsten Mitgliedern seiner Gesellschaft umgeht.

Man hat ja nicht mal genug Gefängnisse, um diesen assozialen patriarchal-gewalttätigen Mop wegzusperren aus der Zivil-Gesellschaft, um es zu sozialisieren - falls eine Sozialisierung überhaupt möglich ist bei dem dogmatischen brainwash. Wie willst einen ganzen Staat psycho-therapieren.

Solche Bilder schmerzen mich und viele andere zivil-couragierte Bürgerinnen einfach zutiefst. Ich will nicht Staatsbürger eines Staates sein für den ich mich zutiefst schämen muss, was dieser mit seinen BürgerInnen auf den Straßen zulässt und viele junge Leute einfach aus dem Staat flüchten und gehen müssen, weil sie kein Umfeld der persönlichen Selbstentfaltung, persönlicher Freiheiten und Zivilrechtsschutz vorfinden.

Istanbul wie gesagt ist schon in der Zukunft angekommen, wir müssen erst das Mittelalter verlassen.

++

kann ich gut nachvollziehen. vielleicht liegt die zukunft in der (über)nächsten generation?

beleidige nicht die affen!

beleidige nicht die affen! das sind kreaturen!

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