Im Osten weht ein rauer Wind
Seit Montag steht es nun fest: Werden innerhalb von sechs Monaten Obdachlose in Ungarn mehr als einmal beim Hausieren auf der Straße entdeckt, droht ihnen eine saftige Geldstrafe von bis zu 150.000 Forint (500€) oder der Besuch einer Gefängniszelle. Nur in Kommunen, wo keine Hilfe angeboten wird, darf die Strafe nicht verhängt werden. So lautet das neue Gesetz, die von der ungarische Regierung unter Premier Viktor Orbán (Fidesz) beschlossen wurde. Rund 100 Demonstranten protestierten in den letzten Tagen gegen den verschärften Umgang mit Obdachlosen.
Schlafplatz ist Mangelware
„Das Problem muss gelöst werden. Die Menschen erwarten von uns, dass Sauberkeit und Ordnung auf den Straßen herrscht“, so Ferenc Papcsák, Fidesz-Bürgermeister des XIV Budapester Bezirks. In Ungarn sind etwa 20.000 Menschen obdachlos. Der Mangel an Schlafplätzen ist groß, schließlich gibt es davon nur 9.000 landesweit. Täglich bilden sich lange Schlangen vor den heißbegehrten Asyl-Plätzen.
Nach Malteser-Angaben lehnen zwei von zehn Obdachlosen diese Möglichkeit ab und übernachten lieber in Telefonzellen oder leeren Häuser.
Quelle: nol.hu
Foto: hetivalasz.hu
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Was ist denn das für eine
Was ist denn das für eine Welt? Die können nirgends hingehen und sollen dann Strafe zahlen, wenn sie auf der Straße übernachten? Echt? So nach dem Motto, im Gefängnis haben sie dann einen Schlafplatz. Arg!
Klassiche "Olle
Klassiche "Olle Einsperrn"-Mentalität... Scheisse sowas, aber bei den meisten Leuten wohl auch deswegen beliebt, da es sie nicht selber betrifft...
ja leider-so würd ich das
ja leider-so würd ich das auch sehen-man will ja saubere Straßen haben wenn mal paar Touris vorbeischaun und Obdachlose passen da so gar nicht ins Stadtbild- nur traurig...
Ich verstehe den Sinn und die
Ich verstehe den Sinn und die Höhe der Strafe nicht. Wenn ein Mensch nirgends hingehen kann, dann wird es wohl oder übel draußen schlafen, wenn er draußen schläft, wird er wohl keine 500 Euro griffbereit haben.