Internationale Initiative gegen Rassismus - Protestaktion gegen die Einzäunung der Roma Siedlungen im Block 67



Vereinigte internationale Initiative gegen Rassismus
Protestaktion gegen die Einzäunung der Roma Siedlungen im Block 67 in Belgrad


Roma Slums

Nur drei Monate vor der Eröffnung der Sportveranstaltung „Universiade 2009“ in Belgrad, ordnete die staatliche Verwaltung des Sekretariates für Inspektion, den Abriss einer Roma Slum Siedlung, an dem Nahe gelegenen Areal, das für den Bau einer Luxussiedlung in Planung steht – die „Belleville“, die als Unterkunft für Athleten im Rahmen der Veranstaltung erbaut werden soll, wie auch die Erweiterung der zugehörigen Infrastruktur.

Der Entschluss zur Räumung des Geländes, seitens staatlicher Instanzen, wurde einen Tag davor erlassen, mit einer 15-tägigen Frist. Die Bulldozer kamen jedoch gleich am drauffolgenden Tag am 03. April 2009 und fingen an mit der Zerstörung von ca. 40 Roma Unterkünfte, berichtet b92 Vesti (http://www.b92.net/info/vesti/index.php?yyyy=2009&mm=04&dd=03&nav_category=12&nav_id=353579).
Ohne, dass man den betroffenen BürgerInnen entsprechend Zeit gewährt hat – wurde das wenige Hab und Gut der Menschen verschüttet. Frauen und Kinder wurden aus ihren Behausungen, auf die Straße geworfen, ohne das man ihnen alternative Wohnmöglichkeiten zur Verfügung stellte und die Familien nicht wussten, wo sie die Nacht über verbringen sollen. Dies hatte zur Folge, dass diese inhumane Vorgangsweise, zwei betroffene Roma Frauen dermaßen gesundheitlich mitgenommen hat, dass sie mit der Rettung ins Krankenhaus gefahren werden mussten.

Die neue Strategie, die Sichtbarkeit der Slum Siedlungen und ihrer angesiedelten BürgerInnen „unsichtbar“ zu machen, unter Beaufsichtigung staatlicher Sicherheitsorgane, wurde das Gelände im Block 67, am 16. Juni 2009, mit einem Metallzaun, eingezäunt und das erste eingezäunte Roma Lager errichtet – 67 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus.

Der Zaun wird von der Polizei und Sicherheitsdiensten sowohl innerhalb als auch außerhalb bewacht. Den BewohnerInnen wurde untersagt die Siedlungen zu verlassen, was nicht nur ihre Bewegungsfreiheit als zivile BürgerInnen, einschränkt, sondern sie auch daran hindert ihrer täglichen Arbeit, auf den Straßen Belgrads, nachzugehen – die einzige Einahmensquelle die sie haben.
Das Ziel dieser beschämenden rassistischen Aktion ist die Erhöhung von Repressionen an Roma BürgerInnen, in den angesiedelten wilden Siedlungen – bei denen es sich teils auch um Roma Flüchtlinge aus der Kosovo Region handelt und welche nun, Immobilien Bossen, im Weg stehen.

Tausende von Roma BürgerInnen sind gezwungen, in den geschätzten 150 wilde Slum Siedlungen am Stadtrand von Belgrad, oft Nahe von Mülldeponien, in Baracken aus Wellblech, Holzlatten und einfachen Pappkarton erbauten Unterkünften, mit ihren Familien und Kinder zu wohnen unter katastrophalen, menschenunwürdigen, unhygienischen Lebensbedingungen.


Roma Familien die in Slums leben.


Slum Siedlung im Block 67 in denen Roma Familien leben

Die drauffolgend gestartete Protestaktionen ziviler Organisationen couragierter BürgerInnen wie „druga scene“ (www.drugascena.org) haben, gemeinsam mit anderen unabhängigen Belgrader Aktivisten, öffentliche Proteste organisiert, angesichts der beschämenden rassistischen Vorgangsweise der Belgrader Verwaltung und verantwortlichen Entscheidungsträger und diese zum Einhalt aufgefordert.

„Wir werden nicht die Entwürdigung von BürgerInnen akzeptieren, noch die Täuschung der Realität. Das wahre Bild Serbiens besteht aus Vorstellungen von Luxus Siedlung wie „Belleville“, wobei Roma Slum Siedlungen gleich nebenan existieren. Es baut auf der Privatisierung von Universitäten auf und der traurige Fakt ist: das öffentliche Veranstaltungen wie die Universiade wichtiger erscheinen, als Menschenleben und die menschliche Würde. Kein Zaun wird dies ändern oder verstecken können – wie groß dieser auch sei“, lautet die Forderung von Aktivisten/Innen.

Als deutliches Statement, zur Anfechtung rassistischer Maßnahmen, ausgeführt durch die staatlichen Verwaltungsinstanzen Belgrads und zur Unterstützung unserer MitbürgerInnen, haben die Mitglieder und Freunde von „Druga Szene“ (other scene) entschieden, sich als dauerhafte Gäste in der Roma Siedlungen einzuquartieren, während der Dauer der Universiade. Es werden informelle Meetings, Künstler Workshops und Kultur Austausch, in Kooperation mit den Bewohnern dieser Siedlung, veranstaltet.

  • Wir fordern, eine sofortige Beseitigung des Metallzauns um die Roma Siedlung im Block 67.
  • Wir fordern, dass die Stadt Belgrad ihre Verantwortung übernimmt und entsprechend Maßnahmen setzt, die zu einer akzeptablen Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma Minderheiten führt.
  • Keine Ghettoisierung unserer Nachbarn und BürgerInnen zum Profit der Stadt.
  • Keine Universiade oder andere öffentliche Veranstaltungen auf Kosten der Menschenwürde.
  • Keine staatlichen Autoritäten die den Wert des Kapitals über den Wert von Menschenleben setzen und rassistische Strategien dazu nutzen, um ihre Interessen zu vertreten.


Werbeplakat für die 25. Universiade


Roma Slums gleich nebenan

Darum bittet die zivile Bürgerinitiative „other scene“ (druga scena) um internationale Unterstützung und Solidarität.

Diese kann auf folgende Weise bekundet werden:

A) in Form einer Petition - nur einen klick entfernt
http://www.petitiononline.com/01101102/petition.html

B) CONTACT THE FOLLOWING/ Folgende Personen per E-Mail kontaktieren:

(1) Mayor's office of the City of Belgrade;
(2) President's Office of the Republic of Serbia;
(3) International University Sports Federation (organizing the Universiade in Belgrade);
(4) Your nearest Serbian embassy or consulate.

POSSIBLE MODEL FOR THE LETTER
copy and paste the text into your e-mail.
Text in die E-Mail kopieren

(1) Mayor's Office:
E-mail: natasa.golubovic@beogradsg.org.yu
Head of Office, Natasa Golubovic
independent expert associate in international affairs

Dear Mr Djilas:

I am writing to express my outrage at the recent intensified racist measures implemented by Belgrade authorities. As I am informed, the city authorities built the metal fence around Roma settlements in Block 67, near University village Belville in New Belgrade. This strategy of ghettoisation which tries to erase the settlements' visibility for the benefit of building a beautiful image of the city for Univerziade contest and to ban its residents from the streets is unacceptable.

I demand that you take all necessary measurments for removing the fence around the Roma settlements in the Block 67 IMMEDIATELY. As well, I demand that the City of Belgrade finally assumes its responsibility to improve the unacceptable living conditions of tens of thousands Belgrade citizens who are forced to live in one of the approximately 150 slum settlements all over the city.

Belgrade can not expect to rebrand itself in the eyes of the world by hosting Universiade contests if it is at the expense of human dignity.

I demand that your government respond and meet its obligations under a number of international conventions (Roma Decade is one of them!) and work towards securing the rights of Roma residents instead of deploying fences and police forces to suppress them.

Kind regards,

____________

(2) President of the Republic of Serbia:

GENERAL SECRETARIAT OF THE
PRESIDENT OF THE REPUBLIC OF SERBIA
e-mail: kontakt.predsednik@predsednik.rs

Dear Mr Tadic:

I am writing to express my outrage at the recent intensified racist measures implemented by Belgrade authorities. As I am informed, the city authorities built the metal fence around Roma settlements in Block 67, near University village Belville in New Belgrade. This strategy of ghettoisation which tries to erase the settlements' visibility for the benefit of building a beautiful image of the city for Univerziade contest and to ban its residents from the streets is unacceptable.

I demand that you take all necessary measurments for removing the fence around the Roma settlements in the Block 67 IMMEDIATELY. As well, I demand that the City of Belgrade and Serbian government finally assumes its responsibility to improve the unacceptable living conditions of tens of thousands Belgrade citizens who are forced to live in one of the approximately 150 slum settlements all over the city.

Belgrade can not expect to rebrand itself in the eyes of the world by hosting Universiade contests if it is at the expense of human dignity.

I demand that your government respond and meet its obligations under a number of international conventions (Roma Decade is one of them!) and work towards securing the rights of Roma residents instead of deploying fences and police forces to suppress them.

Kind regards,

-------------------------------

3) International University Sports Federation http://fisu.net/en/Accueil-950.html

e-mail: fisu@fisu.net

Dear Sir/Madamme,

I am writing to express my outrage at the recent intensified racist measures implemented by Belgrade authorities before and during Universiade. As I am informed, the city authorities built the metal fence around Roma settlements in Block 67, near University village Belville, new built residential area for sportsman of Universiade in New Belgrade. This strategy of ghettoisation which tries to erase the settlements' visibility for the benefit of building a beautiful image of the city for Univerziade contest and to ban its residents from the streets is unacceptable.

I demand that you take all necessary measurements to express your disagreement with this racist politics and ask for removing the fence around the Roma settlements in the Block 67 IMMEDIATELY.

Kind regards,

________________________________

[1] The Universiade is an international sporting and cultural festival which is staged every two years in a different city and which is second in importance only to the Olympic Games. The word “Universiade” comes from “university” and “Olympiad”, and means Olympic games for students.

Quellen und Informationen zu diesem Thema:
www.drugascena.org
http://www.dur.org.rs/cms/
http://www.b92.net/info/vesti/index.php?yyyy=2009&mm=04&dd=03&nav_category=12&nav_id=353579
http://www.rts.rs/page/stories/sr/story/125/Dru%C5%A1tvo/53704/Protest+Roma+zbog+ru%C5%A1enja+baraka+.html

Fotos:
http://picasaweb.google.com/jeremic.vladan/NaseljePosleRusenja#5321280137444794258

 

 

 

...junger Bub sagt:"wir sind Tiere im Käfig"

 

junge Frau berichtet:"...das es kein Wasser gibt, das die Rettung nicht in die Käfige reinfahren kann, wer die Käfige verlässt wird verhaftet,...

 

weitere Videos:
http://www.youtube.com/user/pravonanaseljetv
http://www.archive.org/details/BELLEVILLE

 
Eine initiative von „other scene“ (druga szene) und vernetzten Plattformen unabhängiger Belgrader Aktivisten.

Danken für Ihre Unterstützung.

0
 
 


(Kein Betreff)

danke für dein engagement

komisch, dass die zeitungen über so viele missstände in europa nicht berichten, sondern das der privaten initiative überlassen, ob europäer informiert werden.

tito hat niemanden gezwungen, er hat nur die besseren argumente gehabt - ich vergaß. und die häuser haben wsie sich selbst gebaut - klar. so war das.

sie schreiben nicht

sie schreiben nicht darüber, weil Roma keinen Staat haben. Wo kein Staat da auch keine staatliche Unterstützung, keine bilaterale oder multilateralen Verträge, keine zwischenstaatliche abkommen, keine Wirtschaftsinteressen, keine Handelsabkommen, kein Platz auf der Titelseite renommierter Tageszeitungen.

Deutschland und Fekter weisen diese Menschen aus - alles nur Asylbetrüger. Kosovo gilt nun als sicheres Land.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/487463/index.do

Wer soll sich den für die Interessen der Roma einsetzen? Ist eine eigene ethnische Minderheit. In Bosnien sind sie nicht mal anerkannt, gelten im Verfassungsgesetz als "die Anderen".

Habe schon mal darüber geschrieben:
http://www.dasbiber.at/content/%E2%80%9Cdie-situation-der-roma-bosnien-u...

Tito hat die Menschen nach Goli Otok eingesperrt, alle die gegens Regime waren, Dissidenten die nicht ins Militär einrücken wollten wie zb. Saban Bajramovic (google selbst wer das ist) - der hat verweigert - aus Liebe - dann galt er als Dissident. Bei der Gerichtsverhandlung sagte er "sie können ihn gar nicht so lange verurteilen, wie viel er aushalten kann, daraufhin wurde das Strafmaß von 3 Jahren auf 5,5 erhoben.

Andererseits erzählt man sich, dass es die "goldenen Jahre der Roma" am Balkan waren unter Tito. Angesichts der Verfolgerung des NS-Regimes die davor stattfanden, war der Tito Kommunismus das gelobte Land.

weißt du was im kosovo die hauptursache

des schädeleinschlagens ist: blutrache!

weißt du, dass das in der uno-flüchtlingskonvention kein anerkannter fluchtgrund ist??

und weißt du, weshalb sich die leute am allerhäufigsten auf der ganzen welt den schädel einschlagen: religion.

ich weiß nicht, ob ein ausräuchern aller religionen oder gar deren verbot zu mehr denken verhälfe, bin mir sogar ziemlich sicher, dass das nicht so ist aber lustig ist das nicht, alles auf einen großen mann zu schieben, der ständig unter uns sein soll ohne sich jemals wirklich deklarieren zu müssen.

und so ungern ich fekters vorgehen habe (übrigens lese ich keine links zu irgendwo anders hin) wenn der kosovo von der internationalen staatengemeinschaft als sicher (=unabhängig und noch geschützt durch uno-truppen) eingestuft wird, dann liegt das nicht im ermessen der ministerin.

so, jetzt ist schluß mit der schulstunde. hol dir dein wissen woanders und übernimm verantwortung dafür. gehst ja schließlich studieren.

richtig, die Blutrache. Nur

richtig, die Blutrache.

Nur Blutrache würde sich auch aufheben, wenn es eine entsprechendes nicht kurruptes Justizsystem gäbe.
Wenn die Menschen immer allein gelassen wurden vom Staat, sich ihre Zwistigkeiten untereinander zu regeln - dann handeln die Menschen mit Blutrache und Lynchjustiz.

Zwangsheirat ist auch nicht anerkannt, Verfolgung von homosexuellen, Genitalverstümmelung an Frauen, Vergewaltigung von Frauen in Kriegsgebieten, alles kein Flüchtlingsgrund.

Der Kommunismus hat ebenfalls eine Blutspur hinterlassen, wie das NS-Regime. Nur sind die Archive nicht zugänglich, um diese Verbrechen die im Kommunismus statt gefunden haben, aufzuklären und den Opfern zumindest Namen zu geben.

Die Menschen schlagen sich aus niedrigen Beweggründe die schädel ein, Neid, Missgunst, Eifersucht, Macht, Sadismus (sie empfinden "gute Gefühle" wenn sie andere leiden sehen, um sich selbst die Bestätigung zu geben, dass sie was "besseres" sind und wie gut es ihnen dabei geht) - da braucht es nicht die Religion dazu - die segnet es nur ab, und gibt die "moralsche Bestätigung" für Gewaltanwendung.
Viele Verblendete dachten sie handelten wirklich im "Guten".
Auch heute rennen die Briten und Amis zuerst zum Papst, um sich ihre Kriege segnen zu lassen. Das tun auch die orthodoxen und das tun sie auch in der muslimischen Religionsgemeinschaft. Immer brav das geistige Oberhaupt um Handelsfreiheit fragen, damit das Image aufrecht gehalten wird - der den guten Zweck der Tat absegnet.

Ja ich weiß, Fekter & co sind nur eins der vielen klitzekleinen Rädchen im struktuierten System - sie kann nichts dafür - sie macht nur ihren Job auf die Anordnung anderer basierend auf Statistiken und Meinungsumfragen.

minister

machen ihren job hoffentlich aufgrund von gesetzen (weißt schon parlament etc.). sollten sie sich an anderem orientieren, ist es oberste pflicht einer freien presse darüber zu berichten, um die bevölkerung zu informieren, damit sie wählen können.

und niemand ist ein kleiner rädchen in einem "strukturierten system" (was ist das denn?). und warum sagst du sachen wie den letzten satz. was drückt dich?
aber das hilft vor einer differenzierteren sichtweise, die nicht gleich die ganze welt auch noch psychologisch erklärt. und jeder, der einem anderen den schädel einhaut ist einfach opfer des systems. du widersprichst dir. gleich, schönen tag.

Wer macht die Gesetze? ...

Wer macht die Gesetze? ... und wer verifiziert die Gesetze?

Stalin, Mussolini, Gröfaz machten auch Gesetze, an die sich Menschen in ihrer Systemhörigkeit und aus Angst vor Repressalien hielten.

Ein Gesetz allein sagt noch lange nichts von dessen "humanitären" Aspekt aus. Nur wenn jemand nach Gesetz handeln, bedeutet es nicht, dass sein handeln moralisch Wertvoll ist. Deshalb ändern sich Gesetze auch laufend.
Vor 40 Jahren waren Handlungen die heute gesetzlich erlaubt werden, nicht möglich - gesetzwidrig - man wurde eingesperrt, oder mit hohen Haftstrafen geahndet. Oder man kam als homosexueller in eine Klapse, weil es als mentale Krankheit eingestuft wurde.

Die Logik des Handelns - der Mensch handelt größtenteils aus eigennützigen Gründen und jedes Handeln ist letztendlich der Versuch einer Problemlösung. Keiner schlägt einfach so irgendwem den Schädel ein (ausser pathologisch bedingte Fälle).

tito hat das schon besser gemacht als der faschistische mob

er hat die roma sehr nachdrücklich darum gebeten, ihr nomadenleben aufzugeben und doch nach belgrad zu kommen, weil dort die hübschesten, zivilisiertesten wohnbauten für sie erbaut worden wären. und alle, wirklich alle sind dann erfreut über die großzügige gabe und mit all dem neid der ansässigen bevölkerung im rücken, in diese wohnungen eingezogen, ohne mit dem sesshaften leben, dem impliziten verbot, ihre lebensform weiterzuführen, vertraut zu sein oder das überhaupt zu wollen.

dann hieß es schnell, die roma wären arrogant und böse, weil sie anders lebten und sich nicht dem "zivilisatorischen" (=diktatorischen) imperativ zu beugen wussten.

also: nicht alles was böse ist, ist im zeichen des faschismus geschehen. geschichte wiederholt sich, wenn man sich ihrer nicht bewusst ist.

Tito bat niemanden, nach

Tito bat niemanden, nach Belgrad zu kommen.

Die Menschen siedelten sich freiwillig an, weil sie in Teilen Balkans Schutz vor Verfolgung fanden und sie keiner hinderte Häuser zu erbauen. Die Kommunisten enteigneten Grundbesitzer, dass Land war staatlich. An den Stadtgrenzen interessierte es auch die wenigstens, wer sich dort ansiedelt, da eh keine Infrastruktur, versorgten sich die Menschen selbst und erbauten sich selbst ihre Häuser.

Staatliche Wohnbauten wurden für alle BürgerInnen erbaut, privilegiert waren die aus der KPJ.

Tito verbot ihnen auch nicht herumzuziehen, "Ćergari" werden sie genannt, die es heute noch gibt. Nur touren sie mit motorisierten Wohnwägen herum. Sehr vereinzelt aber doch.

Das Böse wiederholt sich, als faschistische Ideologie - Balkanfaschimus, vor 15 Jahren am Balkan.

ja, eben

es waren diese staatlichen wohnbauten, die so begehrt waren.
in die hat man menschen der roma gesteckt, die dort aber "nur" untergebracht waren, oder ich zumindest zwangsuntergebracht fühlten und dann kam der neid, von dem ich gesprochen habe. die einen wollten unbedingt da sein, die anderen mussten es und waren die beneideten.

tito bat niemanden - richtig.

BürgerInnen bekamen

BürgerInnen bekamen staatliche Wohnungen in staatlichen Wohnbauten, die in staatlichen Firmen gearbeitet hatten - dann erst hatten sie Ansprüche auf staatliche Wohnungen.
Hatte man keine Arbeit, hatte man auch keine Ansprüche.
Dann sammelt man den Altmüll von den Strassen und Müllhalden und verkauft diese am Flohmarkt. Sammler ist kein anerkanntes Berufsbild, also auch keine Ansprüche. Arbeit in Firmen gibt es keine, also was bleibt?! Altmüll sammeln, liegengelassene Blechdosen, Papier, etc... und baut sich Holzbaracken aus privaten monäteren Mitteln am Stadtrand auf staatlichen Grund, weil kein privater Besitz, Grund und Boden vorhanden ist.

Z.B.. Wieviel deutsche Aussteiger leben den im Landesinneren von Spanien, auf spanischen staatlichen Grund und Boden bauen sie Holzbaracken und leben dort.

Der kulturelle Kontext von wandernden und herumziehenden Völkern wurde nie bedacht, auch nicht die Sippengemeinschaften. Auch in dem oben angeführten Fall, man zerreist Väter von Müttern und diese von ihren Kindern - alles zum "Guten" natürlich. Das die Menschen ihre Sippen und Gemeinschaften brauchen, wie die Luft zum Atmen - das bedenkt keiner - weil keine "Empathie" dafür.

Und jetzt auch kurz zum "Bildungsfaschismus" wenn jemande keine Bildung hat, bedeutet das nicht das derjenige kein Bewusstsein hat. Lesen, schreiben und wissenschaftliches Fachvokabular beherrschen, bedeutet nicht, dass man über den Dingen steht. Einbildung ist auch eine Bildung - wenn man sich einbildet zu "wissen" und aufgrund dieses Zustandes die Arroganz entwickelt, sich über andere Menschen zu stellen und deren Willen mit Hilfe von ellenlangen schachtelsätzen.

Im letzten Jahrhunderten wanderten viele, nicht nur die Roma,Sinti, uvm. Handwerker, Tagelöhner die keinen Grund und keinen Besitz hatten im feudalistischen Staatskonstrukten.

zb. Indianer erheben auch keine Ansprüche auf Grund und Boden. Wir sind eine von Besitz und Eigentum geprägte Gesellschaft - wir kennen es gar nicht anders. Und wenn wir es nicht freiwillig kriegen, dann führen wir Kriege darum. Um ein paar quadratkilometer mehr, wo man expandiert und seine Grenzen absteckt und die Menschen auch gleich mit absteckt. Gestern warst du Italiener heute bist du Österreicher, weil irgendwer nach irgendwo die Grenzen wieder verschoben hat, nachdem wieder mal irgendso ein Staatskonstrukt in sich zusammenviel.

wow, das ist rekordverdächtig

von einem blog über vermutlich als menschenrechtsverstöße festgestellten handlungen gegenüber roma in belgrad (serbien, nehme ich an) über bleivergiftete menschen im kosovo hin zur sicher gültigen erklärung, weshalb medien nicht oder nur sehr zurückhaltend über die situation von roma berichten (obwohl du ja sogar eine washington post nachricht darüber gefunden hast) über das nicht vorhanden sein von roma-rechten in der verfassung bosniens und der kritisierten flüchtlingspolitik einer österreichischen ministerin über dissidenten unter tito (inklusive liebe als grund von handlungen) hin zu gerüchten über das glück der roma unter dem regime desselben diktators.

weiters erwähnst du, anscheinend zu argumentationszwecken, zwangsheirat, die psychische lage einer ganzen nation inklusive der motivation zu gewaltakten und dem moralempfinden und vergißt auch nicht die funktion des kirchenoberhauptes der katholiken als machtfunktion über usa und gb zu erwähnen, ebenso die entscheidungsgrundlagen einer ministerin in österreich bis du zu guter vorletzt, weil auf dieses, mein, post gibt es sicher wieder eine alleserklärende antwort, bringst du auch noch eine identifizierung mit menschen zustande, in deren lage du sicher noch nie warst, erklärst titos wohnungsvergabe und die mangelnde empathie dabei unter diesem diktator, als nächstes punktest du mit deutschen aussteigern, die du zu vergleichszwecken mit der situation von roma unter tito herbeiziehest um dann mitten im von dir sogenannten bildungsfaschismus zu landen, vielleicht auch, um meine netten schachtelsätze zu kritisieren, um dann von umherwandernden menschen (aus not und ohne abgrenzung zu kulturell bedingten handlungen) wie roma sinti, handwerkern und tagelöhnern zu schreiben.

und zu guter letzt landen wir über dem großen teich bei den ureinwohnern amerikas, die du (politisch unkorrekt) indianer nennst und landest bei der grenzziehungsentscheidung von österreich / italien nach dem ersten weltkrieg: dem vertrag von saint germain.

wie wäre es, eine meinung zu haben und sich über google hinaus den begriff "bildung" für sich selbst zu gewinnen.

für eine diplomarbeit wird es aber sicher reichen, ja sogar für eine diss, dein prof wird dich bei einem thema halten und alles wird gut, du wirst, ob du es jetzt willst oder nicht, viel geld verdienen (achtung, das gibt eine neue auseinandersetzung mit der armen armen familie) und vielleicht deine blog-beiträge irgendwann später lesen. dann heißt deine definition von bildung hoffentlich: gebildet ist der, der über sich selbst lachen kann. einstweilen kannst du es ja über mich - ich habe gerade urlaub und einen riesenspass hier. - danke!

Deiner dieser unselektierte

Deiner dieser unselektierte Nexus entzieht sich jeglicher Didaktik und erzielt einer Sinnentfremdung der aufgegriffenen Thematik in ihrer multidisziplinären Kompleksität.

In welchen günstigen NLP rethorischen Basiskurs kann man dies erlernen?

Es benötigt des weiteren, auch keinen formalen Bildungsgrad, um ein Argument, von einem Kommentar differenziert zu betrachten.

Deinen Spassfaktor möchte ich jetzt unkommentiert lassen.

genau das meine ich

du hast zwar eine menge wissen und viel gegooglte "fakten" aber du kannst oder willst dich anscheinend nicht mit einem oder zwei gedanken oder überlegungen je post begnügen. warum weiß ich nicht, ich merke nur, dass dem so ist.

kaum gibt man dir ein stichwort, schon scheint dich empörung in die unselektierten untiefen von suchmaschinen zu ziehen.

manchmal ist weniger mehr. eigentlich fast immer. deine "fakten" stimmen manchmal nicht, deshalb ist aber dein argument dahinter nicht weniger richtig, verstehbar oder einsehbar. es braucht nur nicht so viel verwirrung, um etwas anzusprechen. - oder doch? deine nächsten blogs und posts werden es zeigen.

mir macht das eben spass. geht ja, oder??? ich habe ja nur eine kurze reise durch deine posts zu diesem einen, deinem, blog gemacht. und da ist ganz schön viel zusammengekommen an themen, siehe oben. also, viel spass noch.

was verstehst du von den auswirkungen von nlp? schon einmal ernsthaft dieses manipulationsinstrument für blöde angeschaut? das nehme ich dir wirklich übel, sehr übel. dass der kurs günstig gewesen sein sollte ist in der zuschreibung schon besser, weil der viel bessere nlp-kurs deiner logik nach sich auch viel besser in meinem post gemacht hätte. also: magst du jetzt nlp oder nicht? ich nicht.

Ich kann zu den

Ich kann zu den verschiedenen Teilaspekten, aus Platzmangel, auch keine wissenschaftliche Arbeit posten, sondern es begrenzt sich auf Kommentare.
Argumente benötige ich, wenn ich mein gegenüber zu überzeugen habe, dann gehe ich von einem Interessenskonflikt aus. Was für einen Konflikt in der Wertehaltung gibt es bezüglich des Roma Blogs?

Wandervölker gab es schon immer und wird es immer geben, zb. (jetzt die geistige Brücke zu) die Ureinwohner Amerikas (bevor man sie in Reservate steckte), Beduinen, diverse Stammeskulturen, Indogene Völker des Amazonas, Aborigenen Australiens - Kulturen die keine Besitzansprüche erheben auf Grund und Land, zum Unterschied zu unserer Kultur.

Was ist so schlimm daran, wenn Menschen reisen und sich grad mal dort niederlassen, wo es ihnen in dem Moment gefällt?

Menschen auszusortieren, nach dem was sie sich im formellen Bildungsweg theoretische angeeignet haben, mit dem dazugehöreigen Zertifikat. Was ist mit dem nicht-formellen-Wissen, dass sich Menschen aneignen durch Lebenserfahrung, Kommunikations, Arbeit, Elternhaus, Mentoren, uvm. so genannte soft skills ...

Man kann und darf keine Kulturen einfach so ausradieren oder sie assimilieren oder annektieren. Der kulturelle Verlust wird oft als als traumatisierend erlebt und führt nicht nur zum Identitätverlust des einzelnen (wie zb. psychologische Verwahrlosung, Alkohol- und Drogenmissbrauch), sondern auch zu Revolutionen, Kriegen, Tyrannei - auch eine empirische Wahrheit.

Ohne Fakten und Tatsachen kann ich keine Meinung bilden. Sonst würde mich auch Theologie interessieren, was sie aber nicht tut - ausser vom geschichtlichen Aspekt her, weils auch einen Kulturwert hat.

omg menschen, die in

omg menschen, die in holzbaracken und im müll leben müssen.
ein teufelskreis der intoleranz, weil sie nicht mal die chance auf ein normales leben haben. :(

da musst erst "Kablare camp"

da musst erst "Kablare camp" sehen. Kindern wächst Blei über den Zähnen, dass aus dem Zahnfleisch wächst. Ich wusste nicht, das Blei aus den Zähnen wachsen kann, wenn der Körper dermaßen schwer Bleiverseucht ist.

http://www.paulpolansky.nstemp.com/un-leaded%20blood/pictures.html

http://www.hrw.org/en/features/kosovo-poisoned-lead

http://www.washingtontimes.com/news/2009/may/03/gypsy-families-kosovo-ab...

Die Roma Kamps befindet sich auf Blei vergifteten Grund und die internationale UMNIK ist seit 10 Jahren unfähig diesen Menschen umzusiedeln in Unterkünft die nicht auf vergifteten Grund stehen.

was für eine welt. diese

was für eine welt. diese bilder lösen in mir die erinnerung an sendungen über reiche aus, die sich zum spaß 6000 euro champagnerflaschen bestellen und sie gleich wieder verschütten, weil zur party das begießen der gäste dazu gehört. irgendwo lebt man von kleingeld und auf dem anderen erdteil wird geld haufenweise symbolisch in stücke gerissen. :( zum spaß...weil der reichtum schnell langweilt und man sich makabre spielchen ausdenkt, die zur unterhaltung dienen.

du sagst es. In Belgrad gibt

du sagst es.

In Belgrad gibt es genug Neureiche Oligarchen, die sich an der adriatischen See in Luxuvillen und Luxus Yachten sonnen.

Ich sehe auch keine Ceca Nationale oder andere prominente Persönlichkeiten, die zu den Misständen Stellung beziehen, oder sich in dieses Ghetto trauen, um mal zu singen, für eine Spendeaktion und Guten Zweck.

Die Bonzen fahren in ihren Luxuskarrosse daran vorbei, riechen drei kilometer gegen den Wind nach den teuersten parfüms und ziehen ihre Perzmäntel und Nerze durch den Dreck der teuersten Städte der Welt.
Und geben Leitbilder ab, an die sich junge BürgerInnen richten - der Gestank von seelischer Armut lässt sich nun mal auch nicht mit den teuersten Düften übertünken.

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