Isner und Mahut schreiben Tennisgeschichte



Als ich die Schlagzeile las, kam mir nur ein Satz in den Sinn:
„Sie haben wie Löwen gekämpft“ …

Keiner wollte aufgeben. Unfassbar!

John Isner (US) und Nicolas Mahut (FR) treffen sich in Wimbledon zum Erstrundenduell. Jeder will weiterkommen bei diesem besonderen Turnier auf dem englischen Tennisrasen. Und deshalb gibt auch keiner der beiden so schnell auf.

Dass es so lange dauern würde, hätte keiner der Zuschauer gedacht und auch nicht die zwei Löwen selbst.

 

11 Stunden und 5 Minuten spielten die Zwei um den Sieg. Die Tenniswelt schreibt somit Geschichte. Das längste Match aller Zeiten. Und es musste auf drei Tage verteilt werden.

Drei Tage für ein Match! Wahnsinn!

Im 5. Satz bei Spielstand 47:47 versagt die Anzeigentafel. Mehr geht nicht.
Danach notiert und schreit der bereits heisere Schiedsrichter.

 

Und dann gewinnt mit etwas Glück und viel Ausdauer der US-Amerikaner John Isner mit

6:4, 3:6, 6:7, 7:6, und „70:68 !!!!!

Wie ist das möglich?

Ich klinge bei meiner tennisspielenden Schwester an und frage, warum so ein Ergebnis überhaupt möglich ist.

Antwort:

Beim letzten Satz gibt es kein Tie-Break. Da müssen 2 Games unterschied sein, damit die Partie gewonnen wird.

Und so leicht wurde der Sieg nicht verschenkt, von den beiden Jungs, die jetzt von Wimbledon eine Belohnung für ihren Kampf und ihre Ausdauer bekommen.

Bitter für den Besiegten. Ein Triumph für den Sieger.

Allerdings gehen beide in die Geschichte ein und werden ewig die Aushängeschilder für das längste Tennismatch aller Zeiten sein.

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