Johann Arsenovic spricht über die Solarium-Panik!



Das Solarium-Verbot für unter 18jährige hat für Schlagzeilen in der letzten Zeit gesorgt.

Nachdem die Internationale Agentur für Krebsforschung und deren Experten die UV-Strahlen und die Solarien zur Krebsrisikostufe 1 erklärten, wurde darüber diskutiert, ob Jugendliche unter 18 diesem Risiko ausgesetzt werden dürfen.
Die IARC – International Agency for Research on Cancer warnt davor, dass die regelmäßige UV-Strahlung vor dem 30. Lebensjahr das Hautkrebsrisiko um 75 Prozent erhöht.
Durch diese Studie wurden die Solarien von „wahrscheinlich krebserregend“ auf „KREBSERREGEND“ eingestuft.

 

Für viele Jugendliche und Solarium-Fans stellt die Altersbeschränkung ein großes Problem dar.
Johann Arsenovic, Geschäftsführer des österreichischen Marktführers „SUN COMPANY“ und Obmann der Fachgruppe Wien für Solarien und Bäder, findet die Regelung lächerlich, da man eher darauf achten sollte die schwarzen Schafe unter den Solarien zu verbieten.

 

Problematisch findet er eher die Münzsolarien, die teilweise auch in Fitness-Centren angeboten werden und dort keiner überprüft, wenn 13jährige sich auf die Sonnenbank legen. Und beraten wird dort schon gar nicht.

 

Er habe in seinen Filialen schon seit Jahren eine Selbstbeschränkung unter 16 Jahren eingeführt. Einem 16jährigen zu erlauben wählen zu gehen, Alkohol zu trinken und zu rauchen gestatten die Gesetze, aber für Solarien will man sie bevormunden“ wundert sich Arsenovic.

Die Menschen werden sich immer nach dem Sonnenlicht sehnen, weil Sonnenlicht glücklich und gesund macht. Man darf es aber auch mit der Sonne nicht übertreiben, so Arsenovic. „Auch vom natürlichen Sonnenlicht bekommen wir Sonnenbrand, wenn wir uns der Strahlung zu viel aussetzen.“
Für die Kunstsonne sollte es auch die richtige Dosierung sein.

Dafür ist allerdings eine gute Beratung durch das Solarien-Personal notwendig.

 

Viele Betreiber fürchten um ihre Existenz

 

Die Berichterstattung über die Krebsgefahr in Solarien hat viele Kunden verunsichert. Auch Solarien, wo die Betreiber immer auf professionelle Beratung geachtet haben, bekommen die Angst zu spüren und fürchten um ihre Existenz. Deshalb ruft der Sun-Company-Chef Arsenovic die Solarien-Betreiber auf, in dieser schwierigen Zeit dafür zu sorgen die Kunden aufzuklären und die richtige Dosierung mit ihnen zu vereinbaren.
Eine gesunde Bräune wird weiterhin der Wunsch vieler Menschen bleiben. Entweder werden sie es weiter falsch machen, weil sie keine Beratung bekommen, oder die Betreiber sorgen dafür individuell auf ihre Kunden einzugehen.
Auch die Kunden müssen sich bewusst werden, dass das Sonnenlicht, egal ob natürlich oder künstlich, nicht gefährlich werden kann, wenn man gewisse Regeln dabei beachtet, so Johann Arsenovic.

 

Arsenovic zur richtigen Dosierung:

Die Menge macht’s: Wie bei allen guten Dingen im Leben kommt es auf die Menge

an. Ein Glas Rotwein pro Tag hat auf Dauer eine andere Wirkung als ein Doppelliter.“

 

weitere Infos und Tipps unter:

www.wko.at/wien/baeder

 

5
 
 


An alle Solarius und -innen

Das ist NICHT die Sonne in der Hendlbox.

tartaros

stehst du nicht auf gegrillte schön braune chicken (hähnchen)? :)

genau

meine meinung

"Er habe in seinen Filialen schon seit Jahren eine Selbstbeschränkung unter 16 Jahren eingeführt. Einem 16jährigen zu erlauben wählen zu gehen, Alkohol zu trinken und zu rauchen gestatten die Gesetze, aber für Solarien will man sie bevormunden“ wundert sich Arsenovic."

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