Kopftuch - gehäkelte Deckchen und andere Identitäten!



Hiermit beenden wir die Bezugnahme auf Monas Blog. Da anscheinend viele das Bedürfnis haben über das Kopftuch als Symbol zu sprechen, tun wir dies hier, um uns von Monas Entscheidung zu distanzieren, allerdings weiter zu diskutieren, was die Entscheidung ein Kopftuch zu tragen bedeutet.

Ich habe mir lange die Postings durchgelesen, wollte mich aber von einer Stellungnahme distanzieren. Nun mein Resüme über die Meinungen und Gegenmeinungen. 

 

 Zuerst ein Vergleich zu meiner Identität als Katholikin: 


Ich war damals 10 Jahre alt. Der Beginn meiner Identitätssuche begann. Ich sah andere Kinder, wie sie die Erstkommunion bekamen. Als Flüchtling in Österreich hatten meine Eltern nicht die Zeit, um sich um mich bzgl. religiöser Fragen zu kümmern. Allerdings wusste ich, da aus dieser katholischen Welt, dass ich getauft wurde und auch zu dieser katholischen Religion dazugehörte.

Damals fühlte ich mich, als ob mir etwas fehlt und kümmerte mich selbst um meine Erstkommunion. Das Selbe war mit 14, als ich die Firmung brauchte. Also kümmerte ich mich auch darum. Ich interessierte mich für meine Wurzeln, für diese Zugehörigkeit in einer religiösen Gruppe, die mir so vertraut vorkam. Schließlich erlebte ich als Kind, wie Frauen auf ihren Fahrrädern zu der Kirche fuhren und ihre gehäkelten Decken mit sich trugen, auf denen sie in der Kirche knien konnten. Da es im Kommunismus Jugoslawiens nicht besonders gelebt wurde, blieb für mich immer die Frage nach diesem Gott, der von den alten Frauen meines Dorfes so verehrt wurde. Schließlich wollte ich auch den Weg zu Gott finden und tat das auch Jahre später in Österreich, als ich meine Identität suchte.

Beeinflusst wurde ich auch, und ich will es nicht leugnen, durch die neue kroatische Identität, die der Krieg mit sich brachte. Und diese Identität wurde uns in Verbindung mit dem Katholizismus gegeben. Die Kirche brauchte die Politik, um die Menschen zu erreichen und IHREN STOLZ für die neue Nationalität aufblühen zu lassen. Und die Politik brauchte die Religion, um erfolgreich zu sein, weil die Religion der Kern menschlicher Identität ist und den Stolz im Menschen fördert. Vor allem das lange Unterdrücken der Religion im Kommunismus brachte auch mit sich, dass man die Religion als 1. Identitätsmerkmal der Kroaten gebrauchte. 

Und nun zurück nach Österreich und Jahre später nach meiner Firmung. Nehmen wir mal an, ich hätte keine Nachrichten gelesen und wäre von jeglichen Informationen ferngehalten worden, die mir zeigen, dass Religion missbraucht wird. Und wenn ich schweige und die Religion für mich auslebe, weil es "mir gehört", negiere ich jegliche Missstände, die durch die Religion ausgelöst werden.
 
Ich las nicht nur Bücher, die mich in eine Traumwelt von Phantasie hineinversetzten, sondern auch Bücher, die die Realität beschreiben. Ich las Nachrichten über sexuelle Missbräuche an Kindern durch katholische Priester und lernte, dass diese Traumwelt, die ich damals als 14jährige suchte eine grausame ist.

Ich dachte an den Ursprung meiner Religion. Jesus! Und ich empfand Mitleid mit diesem Mann, der eigentlich zu seiner Zeit ein guter Mensch war und ohne Gewalt die Menschen Nächstenliebe lehren wollte. Und dann dachte ich an die ganzen Arschlöcher danach, die uns Dogmen aufsetzten, Verbote aussprachen im Namen eines patriarchalischen Systems und alles dafür taten diese Nächstenliebe zu zerstören und Menschen zu unterdrücken. "Heilige" Inqusition (ich nenne es teuflisch), die Menschen folterte und tötete. Die Kreuzzüge, die im Namen Gottes geführt wurden und vieles mehr, was gegen die Nächstenliebe spricht. 
Gib dem Menschen die Nächstenliebe und er macht daraus 2000 Jahre später, das was wir jetzt vorfinden. Eine Frechheit!
Ich brauche keine Kirchenmänner, die sagen, aber anderes tun. Ich kann  für mich selbst das Richtige finden. Nächstenliebe, Respekt, Liebe...soweit es möglich und mit dem Gewissen zu vereinbaren ist. 

Ich schließe Gott nicht aus, weil ich glaube, aber nicht weiß. Ich bin auch weiterhin ein Teil des Glaubens
 Nächstenliebe find ich gut. Auch Verzeihend zu sein, weil das Gegenüber es nicht besser weiß, ist besser als Verachtung und Hass. (In einem gewissen Maß, was einem selbst nicht schadet).
 
Nicht Wunder heilen Menschen, sondern weil sie an sich glauben. Und alles andere was „sich selbst heiliggesprochene“ sagen,  lehne ich ab, wenn es mir nicht vernünftig und menschenachtend vorkommt. Ich zähle mich weiter zu den Katholiken, weil eben nicht alle Katholiken gleich glauben. Genau so wie es Moslems, Hindus oder Juden nicht tun. Jeder Mensch kann aus dem, was er auf dem Leben mitbekommen hat, für sich selbst das richtige finden. Und wenn ich einen Gott will, dann suche ich ihn in der Version, die mir am vertrautesten vorkommt. Eben geprägt durch die Welt, in der man geboren wurde.

Nun versetze ich mich in einen andere Welt

Ich bin jetzt ein moslemisches Mädchen im Teenager-Alter. Statt Frauen auf den Fahrrädern mit gehäkelten Deckchen, habe ich Frauen um mich, die Kopftücher anhaben und sich dadurch Gott näher fühlen. Und ich will auf einmal selbst Gott nahe kommen und entscheide ein Kopftuch zu tragen. Das passiert im Teenageralter, wenn meine Identitätssuche beginnt. 
Und ich denke, dass ich es eben für mich und meinen Glauben tue. 

Den Informationen, was die Menschen aus meiner Religion  gemacht haben, bin ich allerdings noch fern geblieben.NOCH! Ich habe noch nicht die Geschichten der Frauen aus dem Iran gelesen. Ich habe noch keine Missstände kennengelernt und fühle mich mit meiner Identität ganz wohl. Und das Tragen des Kopftuchs hat für mich noch immer eine Symbolik, wodurch ich mich zu Gott bekenne. Für mich alleine. 

Und nun zu den Postings: 

Ein Mädchen liest die Postings und versucht sich recht zu fertigen. Allerdings schreiben die Menschen von Unterdrückung und dem Zwang für viele Frauen dieses Kopftuch zu tragen, um fromm und gläubig zu sein. Wie soll man nun verstehen, was gemeint ist? Denn diese Menschen haben einen ganz anderen Zugang zu Informationen gehabt. Und sie kommen auch nicht aus dieser Welt, wo das Kopftuch so selbstverständlich ist, wie das gehäkelte Deckchen für Frauen aus Ivanas Dorf.
Das Mädchen sieht in ihrer Entscheidung ihre Identitätssuche und -findung. Paar der Menschen haben allerdings Geschichten im Kopf, die sie schon gelesen haben und die aus der grausamen Realität entstammen. 

So auch die Geschichte: 
Buch: "Schmutz der Zeit"
Gül ist eine Türkin aus einer konservativen Familie, deren Frauen Kopftuch tragen. Servet, ihr frisch angetrauter , ist liberal und will keine kopftuch-tragende Frau. Vor Männern aus Servets Umgebung fühlt sich Gül nicht nackt, wenn sie das Kopftuch ablegt. Allerdings, als ihre Familie zum ersten Mal zu Besuch kommt, läuft Gül ins Zimmer und sucht nach einem Tuch, welches sie über ihr Haar binden kann. Sie läuft rot an vor ihrem Vater, der sie seit ihrer Kindheit nicht mehr ohne Kopftuch gesehen hat. Im Zimmer stehen Cousinen, die Mutter und der Vater. Alle Frauen mit Kopftüchern und Gül, wie im Erdboden versunken.
"Sie hat ihr Kopftuch abgelegt"...steht in den Gesichtern der Verwandten geschrieben. Allerdings ist der Satz für Gül tiefgründiger, als für uns . Sie hat etwas anderes abgelegt. Zumindest für die Familie. Für uns ist es die gleiche Frau, nur ohne Kopftuch. Für die Familie allerdings eine veränderte Frau. Warum?

 

Alice Schwarzer: "Die Antwort" - Kapitel Im Namen des Propheten:
Als der Shar im Iran gestürzt wurde, flog Alice Schwarzer nach Teheran, um sich vor Ort zu überzeugen, was nun mit den Rechten der Frauen geschieht: Zitat von Frau Schwarzer: Schon bald wurde klar:" Das Kopftuch als Symbol, ist die Flagge der Islamisten."
Frauen aus Teheran, die sich bei der Revolution den Tschador aus Protest gegen den Shar angelegt haben, wurden bald eines besseren belehrt. Bald wurde den Frauen von den Revolutionswärtern der Tschador an den Kopf genagelt, sobald er verrutschte!!! Warum? Weil es nicht nur um das Anlegen des Tschadors ging, um Gott zu finden, sondern um als Symbol für das System zu dienen.
 
Viele von den Revolutionskämpferinnen, die für den islamischen 'Staat waren, lebten einige Zeit später nicht mehr, weil der gewollte Staat ihnen zum Verhängnis wurde. 
Warum? Weil die Islamisten klatschten, als die Frauen sich solidarisch zeigten. Verrutschte allerdings das Symbol, mussten sie um ihr Leben fürchten. 

Wer klatscht also bei mir, wenn ich ein Kopftuch anlege, auch wenn ich es für mich tue? Die, die durch das Kopftuch in mir etwas anderes sehen, als eine Frau mit einem Tuch am Kopf. Und wenn ich es ablege, was sehen diese Menschen dann in mir? 
Auch wenn ich für mich ein Symbol trage. Andere nehmen sich das Recht durch mich ein Symbol zu sehen. Ein Symbol von Umständen, die ich vielleicht ablehne, dennoch, ohne es zu wissen oder z wollen unterstütze. 

 

Fazit: 
Das Mädchen mit Kopftuch hat für sich Recht, weil sie im Kopftuch etwas sieht, worin sich ihre religiöse Identität wieder spiegelt. Sie ist im Alter, wo sie das Recht hat zu sich selbst zu finden. Sie hat allerdings auch das Recht auf Zeit. Zeit für Informationen, Bücher und Geschichten anderer Menschen. Sie wird noch lange leben, ihre Einstellung ändern und zu dem Menschen werden, mit dem sie sich selbst am wohlsten fühlt.

Auch die Poster haben Recht, weil sie Geschichten kennen, wo Frauen als Symbol missbraucht werden und Schwierigkeiten haben dieses Symbol abzulegen, weil sie von ihrer Umwelt anders wahrgenommen werden, wie Gül. 
Die Frage stellt sich. Legt man sich wirklich für sich ein Kopftuch an, oder will man durch seine Umwelt als etwas gesehen werden? Und wenn das Symbol nicht sichtbar ist, wird man dann auf die gleiche Weise wahrgenommen? Fühlt sich die Identität ohne sichtbare Symbolik anders an?
 
Allerdings, und das gilt für uns alle:
Es ist sehr schwer der Welt den Rücken zu kehren, in die man geboren ist. Der Grund dafür ist Liebe. Man liebt seine Familie, sein Zuhause, seine Traditionen und Werte, die einem mitgegeben werden.
Wenn in dieser Welt etwas nicht stimmt, dann ist es für den betroffenen Menschen am schmerzhaftesten mit diesem Umstand umzugehen. Zuerst verteidigt man Seines, weil man doch das Schöne darin sieht.
Allerdings kann die Einsicht auch weiterhelfen, dass nichts auf der Welt perfekt ist. Und somit auch nicht die eigene Welt.
 

5
 
 


vorerst...

...sehr schön geschrieben! finds auch schön das du die last von mona nimmst, denn es wurde schonmal einer jungen biber journalisten der beitrag versaut (siehe bajram)!

was ich aber loswerden möchte ist: man kann diese religion, meine seine unsere religion = islam, mit nichts und niemandem auf dieser welt vergleichen! d.h. sätze wie "aber in iran ist es so..." oder "ja aber die aysche macht das so..." oder "ahmet praktiziert es so..."! diese religion hat seine gesetze und regeln aber jeder praktiziert es anders. natürlich gibts einige punkte wo wir einer meinung sind und punkte die einen moslem ausmachen. wir beten zur gleichen zeit, alle müssen beschnitten werden (natürlich außer die frauen), wir haben opfer fest und ramadan fest usw.! jedoch gibts frauen die sagen das sie ihre religion nur in ihrem herzen tragen wollen und nicht mit symbol (kopftuch), dann gibts frauen die sagen "ich tu mein bestes für meine religion und trage den kopftuch nicht nur als symbol sondern auch als unterwerfung an GOTT und nur an GOTT"!

kein moslem kann weder mir noch dir noch uns sagen das er islam perfekt auslebt. denn das erfahren wir erst wenn wir gestorben sind.

wie es stale schon erwähnt hat geht es hier nur um ein symbol. auch die diskussionen und kritiken sind nicht wegen diesem kopftuch sondern wegen der religion. nur die kritiker verkleiden ihre fragen und kritiken so geschickt das man denkt, hier gehts um kopftuch! nein, sogar unter den balkanesen gibts menschen die islam nicht freundlich sehen! schade darum - denn eure religion wäre mir eigentlich egal und ich würde nichts finden was ich kritisieren könnte. denn eine religion kann nichts dafür wenn ein mensch es nicht richtig praktizieren kann!

haha psycho, das war auch

haha psycho, das war auch ich mit bayram xD xD
ich scheine hier wohl eine vorliebe zu haben, diskussionen anzureißen xD

Toller Blog Ivana :) Langsam

Toller Blog Ivana :)
Langsam hab ich wirklich keine Lust zu antworten, weil irgendwann reicht es auch wieder..

musst du auch nicht. chill

musst du auch nicht. chill und fertisch. :)

genauu xD

genauu xD

omg, the neverending story

omg, the neverending story

weil wir ja diese Disskusion

weil wir ja diese Disskusion nun hier verlagert haben, möchte ich kurz Bezug nehmen, auf Monas Antwort vom:
"Sa, 02/13/2010 - 21:58 – Mona
warum sollte ich das mit einem imam besprechen? Was geht ihn mein leben an?
Denkst du wirklich, dass jeder Muslime nach der Pfeife eines Imams tanzt?
Also ich nicht."

Als "mediales Sprachrohr" junger Muslimen ist diese Antwort eine Beleidigung an alle islamischen Glaubensbrüder- und Schwestern!

Ich bin überzeugt, dass es jedem islamischen Glaubensoberhaupt den Magen umdreht bei den Argumenten.

Zuerst wurde es als ein "ich will beweisen, dass..." (?!) dargestellt. Danach folgte eine "modisch-theologische" Auslegung, dass man doch "weiblich und sexy" sein darf, obwohl die Verhüllung weiblicher "Reize" die weibliche Sexualität ausschließt - dass eine frauendeindlich Tatsache ist. Mit welchem Recht erdreisten sich Männer, seit über 2000 Jahren, über die weibliche Sexualität bestimmen zu wollen und diese zu kontrollieren.

Man sollte aus seinem Glauben keine Zirukusattraktion machen, sonst soll man es einfach lassen und "Fashion & Style" nicht als Religion verkaufen.

Für Millionen islamisch-gläubiger BürgerInnen sind Glaubensoberhäupter von großer Wichtigkeit, weil deren Entscheidung letzten Endes die tragenden sind und nicht die "persönliche Auslegung der Kreativität".

Frauen haben schon mal überhaupt kein Recht zu einer "Neu-Interpretation", weil Frauen in dieser, von Männern dominierten Struktur, nicht mal so weit zugelassen werden, um irgendetwas zu entscheiden und schon gar nicht "neu zu interpretiere". Sie haben sich an das zu halten, was entschieden wird und zwar nicht von einem selbst, sondern von Imamen, Muftis, Papst und Patriarchen. Und genau dass ist der Zeitpunkt, wo man keine Wahl mehr hat und auch keine Freiheiten der persönlichen Entscheidung - man hat einem sehr mächtigen Apparat zu folgen. Und wenn deren Führer anordnen "nagelts das Koptuch der Frau mit Reißnägel an den Kopf", dann werden tausende diesem Befehl folgen.

Dazu verweise ich auf Psycho, der auch seinen Lieblingsimam anruft, um zu fragen: "wieso darf eine Frau nicht als ImamIN praktizieren". Diese Frage stellt sich natürlich auch bei christlichen Glaubenshierachien "wieso darf eine Frau nicht PäpstIN sein" und "wieso darf eine Frau nicht PatriarchIN sein".

Wir dürfen und können nicht dabei die Tatsache vernachlässigen, dass Millionen von BürgerInnen den Entscheidungen ihrer GLaubensoberhäupter folgen, auch wenn diese sagen "sprengts euch für den Glauben in die Luft", oder "greift nach der Messe zur Kalaschnikow".

Diese Tatsache zu ignorieren ist einfach naiv und zeugt, dass hier entweder der theologische Zugang fehlt, oder Zusammenhänge kognitiv nicht erfasst wurde aufgrund von Alter und Reifegrad.

Und da möchte ich auch erwähnt haben, dass 2001 in Belgrad die Geistlichen Oberhäupter auf den Straßen standen und gegen homosexuelle BürgerInnen hetzten mit den Worten "wie hassen sie nicht, wir hassen ihre Sünden" und viele Bürger folgten diesem Ruf und schlugen homosexuelle Minderheiten blutig auf den Straßen Belgrads.

Hm... Alle haben Recht,

Hm... Alle haben Recht, jeder ist verständnisvoll... Biberism? Weltfremd?

Erstmal natürlich ein Lob... Ich finde ihr seit alle ziemlich nett zu einander und macht das echt höflich und so wie es sich gehört.

Jedoch... Dieses Mädl trägt ein Kopftuch? Wen juckts? Es tragen Millionen von Frauen ein Kopftuch?

Naja... jedenfalls, denke ich dass ihr mit ein paar Sachen total falsch liegt.

Das Kopftuch ist natürlich nicht nur ein religiöses sondern ein politisches Symbol.

Und die meisten Menschen, die gegen das Kopftuchtragen hetzen, hab nicht ein Problem mit diesem Stoff, sondern mit dem Islam.

Es gibt einen Islamhass in Europa... Diese Leute nehmen das Koftuch einfach nur als Vorwand um zu hassen und zu hetzten.

Gäbe es das Kopftuch nicht, wäre es ein anderes Symbol.

Darum gehts eig. Ob jemand ein Kopftuch freiwillig trägt, oder dazu gezwungen wird... Meine Güte... es ist ein Kopftuch, kein Strafe! Sollen sie es tragen...

Sollte eig. niemanden stören... Wir tragen doch alle irgendwelche Symbole die uns in irgendwelche Schubladen stecken....

Schönrederei by Biber 2010 All Rights Reserved.

ja dann bitte verkenne auch

ja dann bitte verkenne auch nicht die Tatsache, dass seit den letzten 15 Jahren auffällig viele junge Frauen in zunehmender Zahl mit Koptuch in die serb.-orth. Kirche gehen und auch ein revival mitteralterlichen Brauchtums der Geschlechtertrennung stattgefunden hat.

Was in den 80ern nicht der Fall war und ich mich an solche "neu-interpretationen" nicht entsinnen kann. Nun haben auch wir neu-komponierte Glaubensauslegungen, die bestimmen, dass Frauen sich auch bei den orthodoxen Bürgern "bedeckt" zu halten haben.

Dir kann es egal sein, weil du keinem sozialen Druck ausgesetzt wirst wegen einem Koptuch, Frauen jedoch sehr wohl.

Diesen Luxus, wie Ivana es treffend formulierte, kannst du dir herausnehmen, weil man dich auch nicht öffentlich, medial, als männliches Geschlecht, nicht des "Čedomorstvo" (Kindermordes) beschuldigt, wie man dies sehr wohl Frauen vorwirft von Seiten einer männerdomierten religiöser Hierarchie, die sich erdreist über den Bauch und den Körper der Frau entscheiden zu wollen.

Ich finde es nicht schlimm,

Ich finde es nicht schlimm, dass man ein Kopftuch trägt, wenn man in die Kirche geht. Und natürlich einen langen Rock dazu.

Was daran ok ist? Naja, man geht ja freiwillig dahin. Wenn sie keins tragen will, MUSS sie nicht... Wo ist da das problem?

Geschlechtertrennung... Mein GOTT RADIIII... Geschlechtertrennung gibts nicht in der Kirche... Es ist definitiv keine Geschlechtertrennung in deinem radikalen feministischen Sinn, wenn Männer rechts und Frauen links während der Messe stehn.

Die Frauen müssen sich nicht bedeckt halten. Sie tun es in der KIRCHE... Gehst du mit Minirock in die Kirche? Nein... Ist es normal und verständlich, dass ein Mädchen ein Kopftuch während der Messe trägt? Ja! Wird das Mädchen dadurch unterdrückt? NEIN... Das ist lächerlich radi...

Es geht um keinen sozialen Druck ein Kopftuch zu tragen. Das ist feministische Panikmache...

Das einzige Problem, dass es dabei gibt, ist dass die Leute ein Kopftuch-tragendes-Mädchen deshalb nicht sehen wollen, weil sie das an den Islam erinnert, sie ein schlechtes Bild von dieser Religion haben und alle Moslems für primitiv halten.

Der soziale Druch ist in Ö wohl nicht soo stark. Wie dieses Mädl da, machen die meisten es eh weils so erzogen wurden, und meinen dadurch kommens in irgendeinen Himmel, der eh nicht existiert.

na dir wirds auch nicht

na dir wirds auch nicht "nahe geleget" eins umzubinden.

Ist man vor Gott eine bessere Gläubige mit Kopftuch. Gibts da eine stille competition, wessen KT dünkler und blickdichter ist und am besten ums ganze Gesicht gespannt.

Wenn man sich als Frau den Kopf kahl rassieren würde (wie Nonnen unter der Habit), müsste man dann als Frau noch immer ein Kopftuch umbinden.

Wieso kommen dann nicht alle Mädchen von Geburt an mit Kopftuch zur Welt.

Der soziale Druck ergibt sich von allein, wenn man im Umfeld abwertend angeschaut wird, wenn man kopftuchlos erscheint, sonst gibt es keinen Platz vor Gott für die kopftuchlose Frau.

Radi... Wenn du es in der

Radi... Wenn du es in der Kirche trägst, ist das nichts schlimmes oder böses. Dadurch wird keine orthodoxe Frau unterdrückt.

Das ist WIRKLICH lächerlich.

Was die Muslime angeht. Mir wurscht. Sollen sie dornen tragen, wenn sie es wollen. Ich respektiere ihre Entscheidung und sehe darin keine Unterdrückung. Das ist ihre Religion und wenn sie diese so leben wollen, sollen sie.

... und außerdem hätte es

... und außerdem hätte es die radikal-feministische Bewegegung nicht gegeben, würde wir bis heute kein Wahlrecht haben.

... und ich trage sowieso mal überhauptnichts aus religiösen Gründen um meinen Kopf gewickelt - schon aus Prinzip meiner unbeugsamen Natur gegen die patriarchale Weltordnung, außer eine Haube gegen die Kälte ...

Bitte leugne nicht

Oh Gott... Ich erbrech

Oh Gott...

Ich erbrech gleich...

Ist mir echt egal ob du was um den Kopf trägst... Mir sind auch Feministinen egal. Finde diese Bewegung mitlerweile ziemliche lächerlich. Bewegen tun sie eh nix... Alles Unsinn.

Frauen sind genau so wie Männer... Weil wir alle Menschen sind. Dafür brauch ich keine Kampflesben die mir "Arschloch-Macho" hinterher schreien.

Feminismus is tot...

dann hol dir einen Kübel

dann hol dir einen Kübel zum kotzen und reier uns nicht alle an!

Wenn doch alles so gleich ist, wie kommt es dann zu den vielen unaufgeklärten Frauenmorden in Guatemala ... wo man schon vom Feminzid redet, wie die Mordstatistik nach geschlechtern getrennt wurde und erst da ersichtlich wurde, wie hoch der Anteil ermorderte Frauen ist ... viel höher als bei Männern ... unaufgeklärte Morde über Jahrzehnte!

Die vielen Frauenmorde in Mexiko ... unaufgeklärt seit Jahrzehnten.
Ds es Frauenhäuser gibt, ist doch schon ein Armutsgeständnis einer Gesellschaft. Vor allem in der Wirtschaftskrise, wo die häuslicher Gewalt wieder zunimmt.

... und wenn dir Frauen "Arschloch-Macho" hinterherschreien ... dann wird es sicherlich einen Grund dafür geben!

Radi, liest du auch was du

Radi, liest du auch was du schreibst?

Guatemala? Mexico?

Welche Frauenmorde? Wo? Quelle? Worum gings da? Frauenmord. Was ist ein Frauenmord? Ein Mord, der seine Motivation im Geschlecht des Opfers hat?

Irgendwas is das einfach. Ich brauch keine Feministinen um mir zu erklären wie ich mit Frauen umgehen soll.

Ich bin zu Frauen nett und fair, genau so wie zu jedem Menschen, mit dem ich gut klar komme.

Ich finde diese ganze Feminismus ist den Bach untergegangen. Früher ging es um Gleichheit, mitlerweile gehts einfach nur noch um Größenwahn. Wenn ich mir nur die Plakate der ÖH auf der Uni anschaue... Besonders auf der PoWi-Fakultet, diesem Nest der Sinnlosigkeit... Diese Aussagen und Forderungen von den Feministinen dort sind einfach nur bescheuert...

Ich kenne keine Mädchen die irgendwie auf Feminismus bestehen oder ständig deswegen herumheulen. Keine erwähnt das, keine spricht drüber, keine kämpft um irgendwas.

Wo sind die ganzen Femis? WO? Gibts kaum. Diese Bewegung ist tot.

Ich wiederhole mich... Ich brauch keinen Feminismus um Frauen gut zu behandeln. Das ist für mich natürlich und normal.

Mir hat noch kein Arschloch/Macho hinterhergeschrien (Sry, bin seit 18 Stunden auf den Beinen, langer Arbeitstag, daher diese Wortneuschöpfung), aber ich find dieser Neu-Feminismus geht einfach in eine bescheuerte Richtung.

Alle die ich kenne (Frauen und Männer) sind sich bei einer Sache einig... Frauen wollen zwar gleich wie Männer behandelt werden, aber auch nur (und nur) dort, wo sie einen Vorteil haben. Und ALLE (zumindest 90% aller Frauen) wollen einen Mann haben und keine Weichei (BBC Doku).

Du willst einfach IRGENDWAS. Hauptsache gegen Irgendwas sein, weil eh nie etwas passen kann.

Du wärst nicht mal in einer HomoLesboTransenAlleSindGleichWelt glücklich, weil irgendwas wär die nicht liberal genug. Und jeder der einbischen realistisch ist, ist für dich gleich radikal...

Sowas kennen wir... Die, die Liberale vorspielen, haben 0 Toleranz für anders denkende.

Gut, die Völker haben

Gut, die Völker haben anscheind kranke, psychopatische, weltfremde Traditionen und Wertvorstellungen und sind verabscheuungswürdig.

Was hat das ganze aber mit Feminismus zu tun? Wie will Feminismus das lösen? Was hat Europa damit zu tun? Was hat Österreich damit zu tun? In wie weit entspricht das normalen Verhältnisen in Europa?

Von den Frauenmorden in Juarez habe ich im Fernsehen gehört. Eklig. Unverständlich. Krank.

Guatemala ist mir neu. Aber wie sollen wir das jetzt dort ändern und aufklären? Neo-Feminismus ist trotzdem in Ö unnütz und für das moderne Leben hier irelevant.

hey stale. ich hab damals

hey stale. ich hab damals als pflichtfach an der uni so ein fem-seminar besucht. hab damals zuckungen bekommen, weil eine gesagt hat" warum dürfen wir nicht stinken wie männer"
ich hab das mädl angeschaut und mir gedacht "wo bin ich hier?"
und dann musste ich ein referat schreiben, wie sexistisch eben demi moore vermarktet wird. ich fand die frau sexy, hat mich aber an die angaben gehalten.

und so gibts wahrscheinlcih viele mädls, die denken, dass "diese feministinnen" ja sooo übertreiben. jetzt kann man sich so eine meinung allerdings leisten.
und es gibt tatsächlich frauen, die ihre emanzipation etwas zu ernst nehmen. ohne rücksicht auf verluste.
ABER:
schaut man sich die geschichte des feminismus etwas genauer an, würde den mädls, die es heute für übertrieben halten ein kalter schauer über den rücken laufen.
hätten damals frauenrechtlerinnen nicht mit ihren forderungen angefangen, würden viele von uns nicht studieren können. das bewusstsein der männer, dass eine frau auch einen beruf ausüben kann, hätte sich seit damals nicht verändert. damals gab es sogar gesetze, die die frau verpflichtet hatten daheim zu bleiben. außer die finazielle situation der familie benötigt ihre hilfe.dann durfte sie arbeiten gehen. nicht nur die frauen würden heute freiheiten genießen, die sie genießen. auch die männer würden uns anders wahrnehmen. nicht die männer haben ihre einstellungen im vergleich zu vor 50 jahren geändert. das haben eben diese frauen getan.
und es ist nicht zu ende. es gibt noch immer einstellungen von männern und frauen, die eine frau minderwertiger ansehen. betone nicht nur männer, sondern auch frauen. mütter, die ihre töchter nach alten traditionen erziehen. diese fraen hat die frauenbewegung nicht erreicht. und wir wären nicht auf diesem level, sondern wären genau so dran, wie die töchter diesr mütter.
nur empfinden wir es jetzt für übertrieben, wenn mehr forderungen an die gesellschaft gestellt werden, wenn es um frauenrechte geht. nicht jede frau hat allerdings die gleichen rechte. familiärbedingt, berufsbedingt etc.
und wenn manche für die freiheiten auch von diesen frauen kämpfen, dann ist es nicht übertrieben, sondern notwendig.
dass sich frauen von diesem kampf nicht angesprochen fühlen, die schon diese freiheit genießen, wundert mich nicht. sie kennen ja keine anderen lebenssituationen, wo sie eventuell für eine abtreibung in den knast kommen, wie früher.

Meine liebe mir so

Meine liebe mir so sympathische - <3 - Ivana...
Ich sehe das genau so wie du, bis auf ein paar kleinigkeiten, die ich dir morgen erläutern werde, da ich jetzt zu müde bin und american psycho (einführung in den psychopathischen sadismus von prof. Patrick Bateman, ao prof an dem new yorker serial killer college) weiter lesen möchte.
Baba, n8

interessante lektüre. viel

interessante lektüre. viel spaß beim lesen. und träum nicht davon.
;)

hahaha. omg arschlochmacho

hahaha. omg arschlochmacho gibts auch schon?
ps. feminismus ist nicht tot. dieser hat sich nur in viele verschiedene richtungen gespalten. und nur die etwas extremeren meinungen von damen fallen komischerweise auf.
den fortschritt, der vor 50 jahren erst begonnen hat, scheint keiner wahrzunehmen, außer den frauen.

gann folgen auch die

gann folgen auch die standardisierten Ausrücke im pejorativen Sinne wie: kampflesen, kampfemanze, frigiduše, hysterisch, uvm....

einmal in der U-Bahn gehen zwei Mädls und werden von einem typen "blöde uns sexistisch von der Seite angeredet" ... die Mädls "unsrige Migra-girls" ... die hatt den Typen in der U-Bahn so zur Sau gemacht.

Das war einer meiner glücklichsten Momente im Leben "yes, baby gibs ihm" habe ich mir dabei nur gedacht und ich wahr so unendlich stolz, dass sich junge Frauen zur wehr setzen.

Nicht das ewig sich duckende Weib, dass schweigt und den Mund nicht aufkriegt.

Der Typ total perplex, weil auf die "rhetorische Notwehr" hat er nicht gerechnet, find nur an irgendwas zu stammeln von wegen "arschloch Frau".

Wenn eine Frau sich zur Wehr setzte und sich nicht mehr duckt und auch nicht mehr schweigt, wirs sie automatisch zur kampflesbe, frigide, gestört, uvm ... das ist nun mal das schwere Los, dass man dabei hat - genauso zu agieren wie ein Mann.

Und es wird nicht akzeptiert!

Hey, PRO KAMPFLESBEN

Hey, PRO KAMPFLESBEN (ÖH-Plakat, Audimax Gang, Hauptuni).

Das ist aber auch wieder ein Extremum. Welche normale Mensch (im nicht pubertären Alter) schreit wildfremden Mädchen in der U-Bahn irgendwelche Sachen hinterher?

Das ist einfach kein Bsp... Ein normaler Mann macht sowas net. Und deren Reaktion hat SICHER (auch wenn ichs nicht gehört hab, ich bin mir trotzfdem 100% sicher) nichts mit Feminismus zu tun, sondern einfach damit die Cuxxl-Mädchen ur goschat sind, wenn ihnen etwas nicht passt...

http://www.youtube.com/watch?v=bCmjnOIa75c

02:50

(Ich hab wenigstans nivo und so und ich schau immo wos is sog und was i red verstehst, i man...) "Migra-Girl-Feminismus"? Oder waren deine UBahnMigraGirls auf einem kulturell höheren NiVO?

Stale, jeden Tag passiert es

Stale, jeden Tag passiert es jungen Frauen und da können dir die jungen Mädls bei Biber ein Lied davon singen und viele schrieben schon Blogs bei Biber darüber, über diese Form der Belästigung die man jedoch schwer bezeugen kann, noch sich irgendwie über Gesetze dagegen wehren.

Am Weg zur Schule, wenns neben Wettbüros vorbeigehen müssen etc...

Die Mädchen bleiben sich selbst mit der Situation überlassen. Die Polizei kann man schwer rufen, weil die sagen einem nur "na eh kein blaues Auge und gebrochene Kiefer, was woins den dann".

Und die Typen von denen die Mädchen angelabbert werden, können oftmals ihre Väter sein!

Schon selbst habe ich all zu oft beobachtet (und auch im Freunden- und Bekanntenkreis Bestätigungen meiner Beobachtung bekommen durch Frauen gefunden), mit welchen gierigen Blicken alte Männer oftmals sehr jungen Mädls hinterherschauen, pfeifen, brüllen, etc.
Das mir erwachsenen und gestandene Frauen sagten, bei den Blicken kriegen sie Angst um ihre Töchter, Nichten, Neffinen...

Oder die Männer, die einem oftmals feige im vorbeigehen zunuscheln, als ob sich die Vagina am Knie befindet und jeder hingreifen kann

Und diese Männer suchen sich explizit die jungen Mädls, weil sie wissen aufgrund des jungen Alters, wissen die jungen Frauen oftmals nicht wie sie mit der Situation umzugehen haben.

Auch liegt es an der "guten Erziehung" von Mädchen, dass man sie zwar zu "Ladies" erzieht, aber ihnen nicht zeigt wie sie sich zu wehren haben, weil das "geziemt" sich ja nicht in unserer Gesellscahft - man ist an ein devotes und widerspruchsloses Frauenbilder gewohnt.

Sobald aber eine Fraue ausfahrt und nicht mehr einfach nur Opfer sein will, ist diese Frau dann natürlich der "blöde Trampel", weils nicht stillhält

Und das hat nichts mit Niveau zu tun - dass ist pure Notwehr und dagegen hilft dann auch kein Kopftuch noch ein Leinensack den man sich als Frau überstülpen kann.

was für ein luxus zu sagen

was für ein luxus zu sagen "boli me kurac" - wen juckts.

viele juckts eben, weil sich leute mit einer gewissen thematik beschäftigen und einen gewissen zugang zur problematik haben.
vor allem nach 9/11 juckts viele. mona juckts, weil sie nicht nur auf leute trifft, die es nicht juckt, wie dich.

hast dir den luxus auch damals leisten können, als die serben die buuhmänner des balkankriegs waren. als die krone (unter anderem) von 92 bis 95 serben als barbaren und größenwahnsinnige beschrieben hat? du bist doch serbe?
hast du jemals versucht zu rechtfertigen, wenn du auf deine herkunft angesprochen wurdest? oder hats dich damals auch nicht gejuckt, wenn dich mal wer schief angeschaut hat?

Ja, mein Gott... Als Moslem

Ja, mein Gott... Als Moslem musst eben in Ö damit rechnen, dass du schief angeschaut wirst, wennst ein Kopftuch trägst... Aber, nicht weil du ein Kopftuch trägst, sondern weil das den Islam symbolisiert und die Leute den Islam hassen und ihn als Bedrohung sehen.

Und ob jemand freiwillig das KT trägt oder nicht, interessiert mich echt nicht. Es ist ihre Religion, ihre religiöse Pflicht. Und wenn sie halt das Pech haben, dass ihr Vater sie zwingt es zu tragen, weil er um die goldene Jungfräulichkeit seiner Tochter Angst hat, kann ich daran auch nix ändern. Es ist nicht mein Problem. Und mich JUCKTS einfach net.

Mir geht dieses "Problem" echt nicht nah.

Und nein, ich schei* auf die Krone... Es ist mir EGAL was die berichten... Ich musste mich für NIX rechtfertigen und werd mich nie für irgendwas rechtfertigen, was ich net getan hab. Und wir Serben sind Barbaren und größenwahnsinnig, also passts eh.

In diesem verschi**enen Land gibt es echt VIEL MEHR PROBLEME, als irgendwelche Kopftuch-tragenden-Mädchen.

Mich juckts net ob kleine Musliminen nackt durch die Gegend laufen oder ganz verhüllt, sich piercen lassen, Punk-Iro tragen oder sonst was.

Biber... Macht mal ne Reportage über die Bettel-Zigeuner die gezwungen werden auf der Marie den ganzen Tag in der Kälte Leute um Geld anzuflehen.

Macht mal eine Reportage über ECHTE, wichtige Sachen...

Oh oh...

...hast du gerade das wort zigeuner benutzt? jetzt werden sich aber einige hier aufregen ;-)

schreib weiter - ich mag deine buchstaben und wörter wie du sie so zusammen setzt und damit umgehst! und es mal in deinen sätzen zu formulieren - es ist mir schei.. egal ob du 18 stunden gearbeitet hast aber schreib! :)

Wtf? :D

Wtf? :D

Wtf?

was ist das? auch eine illegale untergrundorganisation für freiheits kämpfer? :)

Wtf = What the F*ck? :D Ka,

Wtf = What the F*ck? :D

Ka, hab nichts mit Illegalität zu tun :D

achso...

...einerseits dachte ich mir das es sowas ist aber anderer seits wollte ich meine manieren nicht so offen legen :)!

nein kein schmäh und ich bin auch nicht homo (und nein ich habe nichts gegen homo) aber ich mag deine art zu schreiben!

versuche gabs nicht selten,

versuche gabs nicht selten, um auf "die wahren probleme", wie du sagst aufmerksam zu machen.
nur ist ein kleineres problem nicht minder wichtig, als die großen. vor allem ist es ansichtssache und hängt vom betroffenheitsgrad ab, welches thema interessiert.
du trägst kein kopftuch und wirst auch nicht mit diskriminierenden blicken bombardiert, also kann es dir auch egal sein.
man könnte ja diverse themen aufgreifen. nur das problem dabei ist leute dazu zu bringen offen über ihre probleme zu reden. angst, schamgefühl etc. uvm.
rumänische bettler können nur von rumänen befragt werden, weil sie eine andere sprache nicht verstehen. und sprichst du ihn an, was ein redakteur versucht hat, ist er nicht bereit über sein dasein hier zu reden. viele sind nicht freiwillig hier. so lässt es sich nicht einfach zu einnem interviewtermin erscheinen. auch auf der straße kannst dich nicht locker hinstellen, um mal ein plauscherl zu machen, wenn irgendwo daneben der aufpasser steht und beobachtet.
fotos? eine sache für sich. namen? keine chance. story? nicht stichfest ohne aussage. annahmen? nur vermutungen.
auch versklavte prostituierte haben romane zu erzählen. will sie ihre geschichte in der zeitung Lesen? auch wenn du namen und foto unkenntlich machst...angst durchfährt die frau und sie schreckt davor ab. ändert eh nichts an ihrer situation, denkt sie sich. "ich lass es lieber"...bevor sie da probleme bekommt. hab letztens mit einer schwarzen p. gesprochen, die sich in einer kleinen kneipe aufwärmen wollte. als ich zeitung erwähnte...ein schnelles no no.
zwangsverheiratete? sie erzählt gern, heißt es anfangs. keine namen, keine fotos. eigentlich kein problem. dann. hmm sie möchte doch nicht. ihre geschichte könnte wieder erkannt werden. auch umgeschrieben. hemmschwälle. angst. wozu erzählen, fragt sich die frau. sie helfe ja damit keinem. oder vielleich doch? aber warum gerade sie? sie kann auch nichts an der welt ändern. also lässt sie es doch, bevor ihre erinnerungen sie in schlaflose nächte treiben.
und so bleiben "große probleme" wenig sichtbar. tabu, scham, angst. und wenn man die "kleineren" für andere (ansichtssache) große probleme, außer acht lässt, behält man jede geschichte für sich und schreibt garnichts mehr. nach dem motto: "wen juckts!"

Ivana... Beim besten Willen,

Ivana... Beim besten Willen, worum gehts eig. wirklich beim KT-Thema?!

Was soll das ganze erklären?!

Wieso muss ich mich wiederholen? Das Problem ist nicht das KT, sondern der Hass gegen den Islam.

Wieso disskutieren wir über das KT, wenn es völlig irelevant ist?!

Verstehe es nicht.

über 1000 abrufe, dazu die

über 1000 abrufe, dazu die anzahl der kommentare wurden in der story eines 16-jährigen mädls mit kopftuch gepostet.
ich bin kein mensch, der einfach reißt ab und gusch sagt. wenn die leute sich so sehr für das kopftuch/verbindung zum islam/ flagge des islam/ (wie auch immer es gesehen wird) interessieren, dann sollen sie es eben in einem blog tun. der wunsch wurde auch geäußert.
der dazu gehörende blog ist einfach ein statement von mir, dass ich versucht hab mich in die lage hinein zu versetzen. was ich oft tue. ich versuche eben nicht desinteressiert zu sein, sondern ansichten von menschen zu verstehen.
mir ist bewusst, dass kopftuch = islam verstanden wird.
das mädl allerdings sieht es anders. das andererseits verstehen die leute nicht, weil sie einen ganz anderen zugang zum thema haben. nicht betroffen, geschichten von unterdrückten frauen etc gehört. was auch immer.
dir geht das thema nicht nahe. ist ok und auch zu akzeptieren.
aber du wirst auch in zukunft nicht davor verschont bleiben diese kopftuchthematik nicht mehr zu hören. und wie es medien und meinungsführer auslegen werden, bleibt es nicht bei einem stück stoff. das war es irgendwie nie und so wird es auch in zukunft nicht verstanden werden.
so ist es nun mal mit symbolen. es ist nie nur irgendein objekt. es steckt für menschen immer etwas dahinter.
kreuze sind nicht nur schmuck, kopftücher nicht nur kopfbedeckung und kälteschutz, farbe rot bei der ampel ist nicht nur eine farbe, sondern wird als symbol fürs stehenbleiben verstanden.
komplexität des symbolismus eben. wir geben jedem scheiß eine symbolik. sogar blumen. oh rosen für verliebte, weiße lilien für jung verstorbene menschen, rote nelken zum frauentag im kommunismus. bla bla unendlich.
bevor ich da weiter laber. es hängt vom auge des betrachtes ab, was in ihm ein gewisses symbol auslöst. hass, liebe oder zugehörigkeit. deshalb immer das rumdiskutieren und vorprogrammierte gegenmeinungen.

Ivana... Versetzt du dich

Ivana... Versetzt du dich auch in die Lage der Traditions-Svabos die tatsächlich eine Bedrohung durch KT-Tragende sehen?

Die Svabos, die diese Überschwemung Wiens mit unseren Bauern-Kulturen nicht mehr packen?

Die Svabos die sich mitlerweile in ihrem eigenen Land wegen Moslems, Jugos und "OstBanden" nicht mehr wohl fühlen?

ich bin mir auch ihrer

ich bin mir auch ihrer "leidens- und jammergeschichten" bewusst. allerdings sind die problematischen leute nicht nur ein problem für diese "traditionsschwabos" wie du sie nennst, sondern auch von jedem anderen menschen, der sein leben normal leben will. ich bin keine traditionsschwabofrau, kann von rumpöbelnden jugos und türken genau so blöd angemacht werden. von der ostbande kann ich genau so ausgeraubt werden.
der traditionsschwabo wird allerdings mich als ausländerin auch hassen, wenn er vom ausländer etwas negatives erlebt.
es sind ja immer die anderen schuld. und so ticken nicht nur die "traditionsschwabos". so ticken wir alle.
auch ich neige dazu zu verallgemeinern. hab mich oft dabei erwischt, wenn ich cobans in der ubahn gesehen hab, gleich auf die ganze volksgruppe zu schließen. vielleicht besteht dann der unterschied, dass ich dann doch bissi darüber nachdenke, dass es schwarze schafe überall gibt.
manche werden das allerdings nicht tun und bleiben bei der verachtung.
ein österreicher beim ams wird dir erzählen, dass er nichts abbekommt, vor lauter ausländer. ein ausländer wird dir erzählen, dass nur ausländer drecksarbeit machen, weil der faule österreicher lieber ams-geld kassiert und nix dreckig arbajt haklt.
und überschwemmt wird hier in österreich garnichts. es ist höhstens so, dass nur negative beispiele mehr auffallen, als positive. in der zeitung wird wohl kaum stehen, dass ich einer alten oma über die straße geholfen hab. eher wird stehen, dass ich nen opa in der ubahn verprügelt hab. inkl zusatz der herkunft.
problemkids und problemerwachsene haben vielleich einen geringeren zugang zur bildung, keine motivation im leben und benehmen sich schlecht. lassen ihren frust an anderen aus und fallen auf. und ausländer fallen eine spur mehr auf... und dann kommt der berühmte satz:
"schleich di wos herkumman bist." ja kann er machen. aber so deppert wird er im eigenen land auch sein, weil eben nicht das land einen ändert.

komisch, wenn die Kohle ins

komisch, wenn die Kohle ins Land fließt durch die osteuropa Geschäfte (dumm und dämmlich hat sich die Industrie dabei verdient) habens keine Angst. Wenns Schuhe und Jenas in der Türkei produzieren, hat auch keiner Angst.

Und wenns nach Antalya und Ägypthen in Urlaub fliegen, plärren alle ganz verzückt "jesas is di moschee aber scheee" und "das schwarze Meer is so scheee" und der "Fisch an der kroatischen Küste schmeckt so guuuuut" - da gefällt dem Traditions-Svabo die Bauern-Kultur.

Fühlt sich keiner bedroht durch Ostblock-Banden.

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und außerdem wollen ja viele "die es nicht juckt" aus ihrer rosaroten Welt nicht rausgeholt werden und weil sich Anzeigen von Luxuprodukten so schwer neben prostituierten-stories, genötigte Frauen und religionskritikern, verkaufen.

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i like!

sehr gut geschrieben Ivana,

sehr gut geschrieben Ivana, respekt.

Die Sache an der Instrumentalisierung ist, dass man sie selbst nicht erkennt, wann man benutzt wird, um dann später fallen gelassen zu werden.

Wieso nur hat es damals von allen Seiten Kritik gehagelt, wie der Strache mit dem Kreuz angewedelt kam, dass es sogar unseren Presi. von der Couch und vor die ORF Fernsehkameras trieb, um ihn öffentlich zu rügen.

danke radi. vor allem junge

danke radi. vor allem junge leute kommen erst später auf einiges drauf.

Ívi, hut ab echt toller

Ívi, hut ab echt toller Blog! ich bin hin und weg! lg

danke für die blumen.

danke für die blumen.

My small (un-)perfekt world

Sehr schöner Artikel, hat mir sehr gut gefallen, jedoch dann auch wieder an einen Schulaufsatz erinnert und aufgeklärt hat er mich auch nicht.
Ich verstand Mona sehr gut und, daß es bei ihr nicht so sehr um das Einfinden in einer Religion geht, sondern, daß es einfach nur ein Entwicklungsschritt in ihrem Leben ist, den sie beibehalten kann und darf. Damit ist und war für mich auch die Diskussion um Monas Kopftuch beendet und ich will jetzt auch nicht mehr darüber schreiben.
Es ist viel mehr die Divergenz der Kulturen, so eine Art culture clash, die man hier sehr gut nach verfolgen konnte und die kulturelle Demarkationslinie war ebenso sehr gut zu erkennen, ich habe dann auch sofort meine eigene gezogen, um mich zu positionieren. Diesbezüglich habe ich keine Kultur (ich weiß, was das in den slavischen Sprachgruppen bedeutet, ich kenne den Satz auch von meinem Vater) und um mich noch weiter zu positionieren, füge ich noch bei, daß ich mich keiner Kultur zugehörig fühle, weder der westlichen noch der östlichen (auf einer Kugel finde ich das dann doch etwas lächerlich, die Welt in Ost und West einzuteilen, macht die Welt dann zur Scheibe, wieder einmal), ich habe eben mit vierzehn festgestellt, genau in dem Alter in dem sich das Bewußtsein für sich selbst, die Welt und die eigene Sozialisation am intensivsten entwickelt, daß ich sowieso zu keiner der in meiner Heimatgemeinde üblichen Welten gehöre. Ich bin zwar katholisch aufgewachsen und erzogen worden, jedoch befriedigte mich das Bild von Gott schon als Kind nicht, es gab mir zu viele Ungereimtheiten zwischen Neuem Testament und Ansichten und Erklärungen darüber und so habe ich begonnen, meine eigene Kultur zu entwickeln, daß die nicht immer mit der um mich stattfindenden harmonierte oder harmonieren würde, war mir klar, als ich damit begann. Ich habe es zwar immer wieder versucht, mich in die Welt um mich einzufinden, gebracht hat es mir nur Schmerzen und kaum irgendetwas positives und so habe ich es aufgegeben. Ich habe zwar mit den Katholiken lange Zeit geliebäugelt, aber nur deshalb, weil die katholische Jugend ein sehr angenehmer Haufen von Menschen war in dem kaum etwas religiöses vorkam und dort wo es vorkam, habe ich es ausgeklammert. Später wollte ich zwar Priester werden um diese wunderschöne Zeit den Menschen wieder zurück zu geben, aber das Priesterseminar war dann doch ein perverser Haufen. Dort, wo sie Gott suchten war er nie und ich hätte mir auch nicht vorstellen können, daß er sich gerade dort aufhält und dort wo er eigentlich war, war er für sie nicht.
Das war dann auch das letzte das ich mit Religion zu tun hatte, sehr viel später versuchte ich es mit den Katholiken erneut, aber es kam dann nicht mehr dazu, daß sie mich noch weiter interessierten.

ich habe ein Problem mit

ich habe ein Problem mit Huntigtons Kultur Clash These, weils mittlerweilen als common sense etabliert wird und jeder rechts-rhetoriker sich auf seine Publikation stützt.

sollte auch nicht

sollte auch nicht aufklärerisch sein.
wollte damit genau das geschriebene sehen, was du über deine unperfect world geschrieben hast. danke für deine sicht der dinge.
p.s.: nicht jeder hat mona verstanden, wie du

Habe es...

dann auch gemerkt und mich dann aus der Diskussion ausgeklinkt.

jöööööö...spaßverderbe

jöööööö...spaßverderber oder was :)?

"boooooOoooooOO!"

"boooooOoooooOO!" "mitfauleneiern&tomatenwerfentu"

gibs ihr Mustiii! -reicht

gibs ihr Mustiii!
-reicht ihm noch eine Kiste Tomaten-

gusch ihr oidn

gusch ihr oidn

du bist um einiges älter

du bist um einiges älter als wir :P

sprich nicht über mein

sprich nicht über mein alter aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa :-P
was solls. 4.7.82 (geschenke an die biber-redaktion) :))

The Ivana

Strikes Back LOL

na geeh

ich hatte das Bedürfnis, mit MONA zu reden und nicht über Kopftücher allgemein. Ihr machts mir das Gesrpäch ur kaputt.

Deine Gedanken und Ideen sind sehr richtig, Ivana. Obwohl ich diese ganze Kopftuchgeschichte weitaus weniger mediatorisch sehe, find ich dein GEschriebenes echt gut.

Trotzdem: hier führ ich keine weitere Diskussion. *schmoll*

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