Kopftuch-Tragen ist eigentlich ein Christending?
Ich lese mich gerade durch die türkische Zeitung "Yeni Vatan" (Neue Heimat) durch und entdecke höchst interessante Erkenntnisse über die Wahrheit der Kopftuchpflicht.
Der/die Autor/in klärt auf, dass dies eigentlich eine Regel aus der Bibel sei und das die Verhüllung der Frau durch das Kopftuch nicht im Koran stehen würde.
Zitiert werden Jesus Worte, dass die Frau ihren Körper nur ihrem Mann zeigen dürfe, da der Mensch mit seinem Auge Hurerei treibe!.
Auch die Beschneidung wird im Artikel angesprochen, wo auch ganz deutlich steht, dass Christen und Juden eigentlich für die Beschneidung verantwortlich seien und dies auch nicht im Koran steht.
Im Koran steht nur, dass Männer und Frauen ihre Scham bedecken sollen. Das Wort Kopftuch kommt nicht explizit vor. Aber wie dies geschehen sollte, wurde, laut dem Artikel, nicht von Gott definiert, sondern von manchen Beduinen!!!.
Zusätzlich wurden diese Traditionen von den Juden und den Christen aus dem neuen und dem alten Testament übernommen.
Im Koran gäbe es keinerlei Stellungnahme über die Beschneidung. Nicht über die Frau und nicht über den Mann. Übernommen wurde es also nur von den Christen und den Juden. Und demnach ist die Beschneidung auch nicht verpflichtend für den Mann.
Dennoch wird darauf hingewiesen, dass die Beschneidung für die Männer gut für die Gesundheit sei und mann sich dadurch vor Krankheiten schützt. Da erwähnt wird, dass in Äpypten und in Somalia muslimische Frauen beschnitten werden, in Äthiopien den jüdischen Falasha und in Nigeria den christlichen Ibo ebenfalls die weiblichen Genitalien verstümmelt werden, fügt der/ die Autorin hinzu. dass dies nichts mit dem Koran zu tun habe.
Schuld an der Genitalverstümmelung der Frau seien demnach also die Juden und die Christen?
Dass es manche moslemischen Frauen auch erdulden müssen, wäre dann wieder paar Beduinen zuzuschreiben, die es auf ihrer Wanderung von anderen übernommen hätten. Oder wie soll ich das verstehen?
Ich frage mich dann.
Warum ist dieses Kopftuch nicht bei den Christinnen hängen geblieben, da es doch im Koran nicht ausführlich steht?
Warum dann so wenige beschnittene christliche Männer, wenn es doch vom Juden- und Christentum ausgeht?
Kopftuch und Beschneidung kommt also von Juden und Christen?
Verkörpert und ausgelebt wird es aber durch viele Moslems, obwohl es im Koran "nicht explizit" steht?
Wer da wohl seine Religion falsch verstanden hat?
Ich vielleicht!
Gut, dass es Yeni Vatan gibt. Die klären auf und meinen "Kein Einspruch ohne Anspruch!"
Nur worauf?
Hier gehts zum Artikel von Yeni Vatan! guckst du Seite 37 - 40
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
.gif)


stimmt radi. jegliche chance
stimmt radi. jegliche chance etwas zu empfinden wird verhindert.
wüstenblume-film. sicher sehenswert. aber die details im buch sollte man nicht auslassen.
es wird nicht nur die klitoris abgeschnitten. wie es waris dirie beschrieben hat, wird unten mehr verstümmelt als nur die klitoris. und zwar mit einer dreckigen rasierklinge.
zugenäht wird in der wüste nicht mal mit faden, sondern mit irgendwelchen dornen.
als waris dirie im buch beschrieb, wie sie vergleichbar mit ihrer cousine urinierte, überkam mich eine gänsehaut.
der gesamte schambereich wird zugenäht, wo die frau nicht mal einen starken urinstrahl mehr haben kann, sondern tröpfchenweise urinieren muss.
falls der mann in der hochzeitsnacht das narbengewebe nicht mit dem glied "durchbohren" kann, benutzt er ein messer und schneidet sie auf.
lest da buch leute.
der film, befürchte ich, wird mehr von der modewelt zeigen, als vom eigentlichen schicksal dieser frau.
Ivana ich habe das Buch von
Ivana ich habe das Buch von Ayaan Hirsi Ali gelesen und sie schildert ebenfalls ihre Geschichte, dass es mir schwer viel das Buch weiterzulesen. Sie war eine prominente Abgeordnete in den Niederlanden und setzt sich für das Recht muslimischer Frauen ein.
Noch so ein Buch verkrafte ich seelisch nicht mehr, glaube ich.
Bei dem kann man sich schon kaum vorstellen, was Frauen leiden müssen im islamischen Somalia.
die wüstenblume wird mir
die wüstenblume wird mir ewig in erinnerung bleiben. ich habs ziemlich jung gelesen. und das war auch das erste buch, wo ich geweint hab. weil ichs nicht gepackt hab, was ich da lese, hab ich immer wieder die stellen wiederholt, wo es zum ritual kam.
und in gedanken immer der vergleich mit meiner mutter und ihrer. vor allem die fragen: "warum bringst du sie da hin? kanns du sie nicht einfach beschützen?"
ufff
Verharmlosend
Ich dachte mir schon, daß das ein verharmlosender Film sein wird bei dem wichtiger ist, daß die Bilanz stimmt als die Realität zu zeigen, doch andererseits kann man dieses Thema nur tröpfchenweise dem Zuseher zumuten, da die meisten ohnedies ungebildet sind, vor allem dann, wenn es um derartige Randthemen geht.
ich weiß zwar nicht, wie
ich weiß zwar nicht, wie viel genau im film gezeigt wird, um dem zuschauer klar zu machen, was da eigentlich gemacht wurde...aber lassen wir uns überraschen.
falls es hintergründig wird, werden wir danach darüber motzen.
ich denke nicht, dass menschen hochgebildet sein müssen, um zu verstehen, was diesen mädchen angetan wird. als ich das buch gelesen hab, bin ich auf viele menschen gestoßen, denen ich es erzählt hab. diese waren auch nicht besonders gebildet und haben es dennoch verstanden. es ging eher darum, dass sie es garnicht wussten und es dann erfahren haben. der film könnte für viele meschen die chance sein überhaupt zu erfahren, dass mädchen auf diese brutale art und weise verstümmelt werden.
es hilft sogar, wenn man es weitererzählt. und ein noch größerer erfolg ist es dann, wenn man merkt, dass dein gegenüber es garnicht gewusst hat.
Genau
das aber meine ich mit Bildung, Bildung hat nicht unbedingt und oder auch ausschließlich mit Lernen oder Anlernen zu tun, sondern handelt von der Tatsache sich Informationen über die Welt zu beschaffen in der man lebt.
In den anglikanischen Sprachen und im lateinischen kommt das viel besser zum Ausdruck, Educatio (lat.) education (engl.), Aufzucht, Erziehung. Also E(x)-Ducare, herausführen (aus einem Zustande der Gefangenschaft in sich selbst, hin zur Menschlichkeit). Und es geht auch um Informationsbeschaffung und deren Verarbeitung. Ein Fehler an den Schulen heute ist eben noch immer, daß man sehr viele Informationen erhält, aber den Schülern nicht gezeigt wird, wie man diese richtig verarbeitet und nützt. Umgekehrt brächte es viel mehr, da man damit automatisch die Schüler motiviert sich Informationen zu beschaffen und zwar das gesamte Leben lang und nicht von einer Informationsflut erschlagen zu werden und somit kaum Handlungsfähig zu sein. Daher weht der Wind.
Diese
Diese genitalverstümmelungssache, hab ich mal gelesen, soll angeblich verhindern dass die Frau ein Lustgefühl empfindet und somit solange jungfrau is bis sie eben heiratet.
naja da haben , diejenigen die des erfunden haben wohl nur zur hälfte gerechnet, denn es mag ja sein dass die frau dann in ihrer Klitoris nichts fühlt, aber gott seid dank gibts ja auch noch den vaginalen orgasmus und lustgefühl, also war wohl nichts.
Aber bei männern ist es notwendig finde ich. Is sauberer.
Nö die Frauen empfinden
Nö die Frauen empfinden einen permanenten Schmerz auch bei weiterem Geschlechtsverkehr, da kann man sich doch wohl auch schwer entspannen für einen vaginalen Orgasmus, wenn schmerzt wie hölle!!!
Untenrum ist alles zugewachsen und schaut aus wie eine Handfläche mit einer kleinen öffnung zum pinkeln.
Was glaubst wie die Frauen "entjungfert" werden, wenn sich da dickes Narbengewebe gebildet hat.
Außerdem geht es auch nicht ausschließlich um die körperlichen
Verstümmelung, sondern die sexuelle Traumatisierung.
Die seelische Verstümmerlung - da hat man auch nichts mehr an Empfindugen, bei solche prägenden traumatischen Erlebnissen.
...und wie viele bzw. wie oft erleben Frauen in ihrem Leben, dass Mysterium des vaginalen Orgasmuses?
Mysterium
Vaginaler Orgasmus, diesbezüglich sind die Männer noch immer nicht ordentlich aufgeklärt in dieser so sehr aufgeklärten und angeblich sexuell befreiten Zeit.
Ich finde jedoch noch immer alles pervers das im Namen von Religion, Kultur (Genitalverstümmelung) oder Ästhetik (Pro Ana, Schönheitsoperationen) den Frauen zugefügt wird, nur, weil man unbedingt irgendeinem bescheuerten Ideal entsprechen muß das ohnehin fluktuativ ist. An sich bin ich gegen jede Art von unfreiwilligen Aktionen Menschen gegenüber, nur leider ist es so, daß sehr vieles an Frauen ausgelassen wird.
sowieso. Frau ist immer
sowieso.
Frau ist immer schuld, seit dem Apferl an dem sich Adam verkutze.
Zu einem biblischen Feindbild ist die Frau konstruiert worden seit über 2000 Jahren, dass dem Patriarchat die Machtstellung sichert und die Unterwürfigkeit moralisch der Frau ins Hirn gesäht wird.
Unterwürfigkeit
Ich hatte da auch einmal eine Arbeitskollegin die sich mir gegenüber unterwürfig verhalten hat nur weil ich ihr vorstand und zu der sagte ich damals, daß ich es nicht mag, nur eben beim Sex ab und an, wenn sich Menschen mir gegenüber unterwürfig zeigen, das hat sie dann verstanden, wohl auch nur deswegen, weil ich auf den Sex angespielt habe. Da wird ohnehin sofort jeder hellhörig.
in der Arbeit ist es wieder
in der Arbeit ist es wieder was anderes.
Da gibt es klare hierarchische Strukturen in der Arbeitsteilung und Verantwortung und gruppendynamisch kann sich das sehr negativ auswirken, wenn arbeitsbedingte Hierarchiestrukturen in einem Unternehmen missachtet oder übergangen werden.
Am Arbeitsplatz ist es eine Rolle und eine genderunabhängige Position, die wir alle einnehmen am Arbeitsplatz für ein gemeinsames Ziel der Existenzsicherung.
Vom gesellschaftlichen Aspekt, gibt es keine Logik die die Unterwürfigkeit der Frau im Patriarchat fordert.
Das schon
aber wenn sie mir gegenüber mit gesenktem Blick oder Kopf auftritt, ihre Stimme senkt und die anderen das nicht machen, dann ist das doch seltsam.
manchmal können solche
manchmal können solche sachen auch kulturell bedingt sein.
In gewissen Ländern wird das direkte schauen in die Augen als sexuelle aufforderung gesehen, was dazu führt das Frauen nicht in die Augen schauen.
Wo der direkte Blickkontakt in unserer Kultur als "offenes und ehrliches" Zeichen seinem Gesprächspartner gegenüber gedeutet wird.
Das sind dann auch noch so sachen die mitspielen können, aber nicht müssen.
Österreicherin
war die, mit Stammwürze aus Tirol.
Jesas in Tirol, da schreit
Jesas in Tirol, da schreit der Despot vom Berg seine Befehle.
Khul
das klingt ja fast wie ein Reim.
Kopftuch in Österreich
In ländlichen Bereichen Österreichs ist es noch heute so, dass Frauen aus einer bestimmten Generation Kopftuch tragen. Meine Großmutter ging nur mit Kopftuch aus dem Haus, meine Mutter hat erzählt, dass sie sich an ihre Großmutter gar nicht erinnern kann ohne Kopftuch, weil diese das Kopftuch prinzipiell auch im Haus getragen hat. Woran das jetzt genau liegt, kann ich nicht sagen, hab aber eine Möglichkeit, da mehr herauszubekommen- ich werds recherchieren und dann in meinen Blog reinstellen!
Auf jeden Fall ist es in kleineren Ortschaften im Burgenland ein gängiges Bild, dass alte Frauen mit Kopftuch auf irgendeinem Bankerl sitzen, tratschen und die Leute beobachten. Das nennt man dann bei uns liebevoll die "Kopftiachlmafia". :-)
Also diesbezüglich bald mehr in meinem Blog!
es wunder mich immer wieder,
es wunder mich immer wieder, das es menschen gibt, die einen text sei es der koran oder die bibel 1:1 in unserer zeit anwenden wollen ! texte, die zum teil aus dem 1 jhdt sind...echt krank!
im koran steht auch nicht: "fliegt mit einem flugzeug in die twintower"
in der bibel steht auch nicht:"vergewaltige kinder"
ich glaube es reicht es gäbe noch 100e beispiele, EIN THEMA FÜR DIE HUNDEHÜTTE!!
Ja HUNDEHÜTTE
Ja HUNDEHÜTTE
jetzt schreibst du
schon wieder über die klitorisabschneiderei.
extrem!
; )
BB
genau bogumil. ;)
genau bogumil.
;)
i kenn mi a nimma aus.
i kenn mi a nimma aus. wurscht.
wenns heiß ist, trage ich kurz. wenn koid is, trage ich lang und daunenjacke bis zum knöchel.
wurde bis jetzt nicht belästigt, auch wenn das fremde auge hurerei treibe, da man ja selbst entscheidet, ob man darauf eingeht oder nicht.
und wenn man es nicht entscheidet, hats nicht immer mit der bekleidung zu tun sondern von den ambitionen des gegenübers.
belästigt werden kann man so und so, egal was man anhat.
diese entscheidung treffe ich aber nur für mich. bleibt trotzdem jedem überlassen, wie er sich vor fremden blicken schützt bzw. sich schützen will.
nur beim thema beschneidung haben die betroffenen nicht das recht über den eigenen körper zu urteilen, da die entscheidung andere treffen.
absolut richtig. Es ist ein
absolut richtig.
Es ist ein Unterschied, ob man sich aus freiem Willen entscheidet, oder unter gesellschaftlichen und moralischen Druck entscheiden muss.
Beim Fall Genitalverstümmelung von Minderjährigen hat man sowieso keine Wahl und das stellt Fakt eine Menschenrechtsverletzung dar an einem willenlosen Opfer.
Ein sexuelle notständiger Mann, wird auch sexuelle Phatasien bei einem hohlen Baumstamm bekommen - dafür kann man nicht die Verantwortungen anderen Individuen zuschreiben, in dem Fall die alleinige Verantwortung an die Frau schieben, wenn Männer sexuelle Phantasien haben.
Das widerspricht jeglicher Logik und gesunder Vernunft.
Jedes Indivuum kann seine sexuellen Triebe kontrollieren, dafür haben wir im Laufe der Evolution ein Bewusstsein entwickelt.
Und jeder Mensch hat seine intimen sexuellen Phantasien, mit denen man auch keinen was zuleide tut. Was wer in seinem Kopf für Bilder spinnt, liegt im ermessen jedes einzelnen.
Als ob Frauen keine sexuellen Phantasien hätten, wenn im Sommer die Männer mit nackten Oberkörper herumlaufen.
Das Revival neu gestrickter
Das Revival neu gestrickter neo-religiöser Bewegung, wie wir es gerade in den Post-Kommunistischen Ländern erleben; speziell im orthodoxen Christentum, stellen auch Forderungen, dass Frauen in der Kirche ihren Kopf bedecken.
Die Stellung der Frau, auch im orthodoxen Patriarchat, weicht nicht wesentlich von den christlichen, islamischen und anderen religiösen Fundamentalismen ab. Die Frau hat nur das Recht zu gebären, die Frau hat kein Recht auf ihren Körper - der ist im Besitz des Mannes, der Frau ist der Platz unter den Füßen den Mannes, die Frau hat sich dem männlichen Patriarchat zu unterwerfen... die gleiche wiederkäuende Leier des männlichen Patriarchats seit 2000 Jahren.
Auch das wenig von Gott, als durch den Menschen definiert wurde, vorrangig Männern, die das Recht zu Gelehrten inne hatten - ist ja auch keine grad neue Erkenntnis im aufgeklärten Zeitalter. Schließlich schrieben ausschließlich männliche Mönche und Gelehrte die heiligen Bücher von Jahrhundert zu Jahrhundert um, wie es ihnen politisch und aus der Sicht des Patriarchats grad in Kram passte.
Die Nonnen, ist eine berufene Profession, wie sich jemand zum(r) Arzt(In), Künstler(In) oder Journalist(In) berufen fühlt; stellt die Berufsbekleidung einer berufenen Nonne, keinen normativen Maßstab in der Gesellschaft dar, noch wird allgemein Frauen dieser moralischem Druck des Patriarchats aufgezwungen, sich wie Nonnen zu kleiden, wenn sie keine sind – zum Unterschied an visuellen Beispielen islamischer Frauen. Wie auch ein Arzt einen weisen Mantel trägt und ein Feuerwehrmann, oder Polizist eine Berufsuniform hat, tragen Nonnen ihrem Beruf entsprechend ihre Arbeitskleidung, die im Einklang mit religiösen Werten steht und praktizieren in den dafür vorgesehenen heiligen Stätten, Klöstern und ausgewählten Krankenhäusern.
Das allgemeine gesellschaftliche Bild der Frau im Islam deutet dennoch darauf hin, dass sich viele Frauen im Islam entweder berufen fühlen, sich der Profession, als heilige Frauen, zu widmen – wie am Beispiel von Berufsnonnen, oder sich schlicht und ergreifend einem Patriarchat unterwerfen und wenig Rückgrad und Zuspruch finden, die Ketten des unterdrückerischen Patriarchats abzuwerfen.
Wenn dem ersten der Fall sein sollte, dann Frage ich mich, wieso den nicht all die Heiligen Frauen des Islams keine Berufsausübung, in den dafür vorgesehenen heiligen Stätten finden, sondern diese ausschließlich Männer vorbehalten ist.
Nicht nur Frau, auch Mann steht in der Werbung und Verkauf, der als wirtschaftlicher Zweig zu definieren ist – nicht aber als religiöser – als verkaufsfördernde Maßnahme entblößt. Ich erinnere an die „Müller-Milch“ Werbung, wo ein ästhetischer Mann entblößt Ware anbietet. Der Kodex ethischer Moralphilosophie liegt im freien Ermessen jedes Individuums und jedes freie Individuum Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen hat, ob angezogen oder nackt.
In einer freien Gesellschaft werden auch Nudisten werturteilsfrei in eine Gesellschaft miteinbezogen, wo sie für ihre Freikörperkultur auch Platz finden.
Die Ästhetik des nackten Körpers, als Kunstform, zeigten schon die Griechen in der Antike als künstlerische Werke bis DaVincis Abbildungen von nackten Engeln an der sixtinischen Kapelle.
Die Yeni Vatan, soll ihren Beitrag nach Saudi-Arabien schicken und zu den fundamentalistischen Taliban-Stammesführern, deren Frauen Gitter vor die Augen aufgezwungen werden. Genauso werden dort kleine Mädchen die Genitalorgane beschnitten – in wessen Namen und unter welcher Tradition, ist in dem Fall irrelevant.
Mein allgemeiner Kommentar zum Inhalt dieses Artikels in der Yeni Vatan.
Die Frau war im Patriarchat schon immer eine Ware
Das beginnt schon im Alten Testament (bei den Juden heißt das Tanach, weil die kein Neues Testament haben), wo bei den Zehn Geboten die Frau folgendermaßen Erwähnung findet: „Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.“ (Exodus 20,17-20,18)
Ich kann mich nicht daran erinnern, daß in der Bibel etwas von Verschleierung steht und nur die Juden ließen ihre Knaben beschneiden und das hatte tatsächlich hygienische Gründe da sich unter der Vorhaut Krankheitserreger sammeln und das wurde dann später ins religiöse Übertragen.
Auch im Neuen Testament steht nichts von Verschleierung oder Beschneidung. Nur am Beginn des Christentums ließen sich ein paar Juden die Christen wurden beschneiden und es wurde ein bißchen diskutiert, ob sich Christen nun auch beschneiden lassen sollten oder nicht, da sie ja aus der jüdischen Tradition kommen, aber diese Diskussion hat sich dann verflüchtigt und im Neuen Testament steht deshalb nichts darüber, da es um etwa 70 nach Christus geschrieben wurde, kurz nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer.
Neues, altes Testament
was in neuen und alten heiligen Büchern steht, kann man nicht allen ernstes als Maßstab für das menschliche Handeln im 21. Jahrhundert heranziehen. Ein Buch das vor über 2000 Jahren entstand, wo der Mensch noch eine Sklavengesellschaft praktizierte.
Wenn jemand freiwillig ins Kloster gehen will und oder sich feiwillig einen Niqab aufsetzt (ohne gesellschaftlichen und oder familiären Druck), dann bitte soll er dies doch tun.
Und die Beschneidungen an Buben kann man auch nicht ernsthaft vergleichen mit den Beschneidungen an Mädchen - die Mädchen werden verstümmelt, dass sie nie wieder sexuelle Empfindugen haben können und schmerzen leiden. Der Penis bleibt bei Beschneidungen an Buben voll funktionsfähig, außer sich machen einen Pfusch, dann können auch da lebenslange Schädigungen entstehen.
Aber das eine, kann man doch nicht mit dem anderen Vergleichen oder gar gleichsetzen.
tja,
da soll sich noch einer auskennen?
allerdings muss ich sagen, dass ich von beschneidung gar nichts halte. ich mag das gar nicht, wenn da irgendwer da unten herumschnipselt.