Kritische Islamgelehrte in Österreich unerwünscht! (Link-Nachtrag!!)
Dies lässt zumindest Mouhanad Khorchide im Standard Interview durchklingen.

Der bekannte Islamtheologe ist durch seine aufsehenerregende Studie aufgefallen, dernach ein Fünftel der Islamlehrer in Österreich "demokratie-skeptisch" sind. Aufgefallen- vor allem negativ- ist er damit der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, die sein Werk als "diffamierend" bezeichnet.
Jetzt wandert Korchide nach Deutschland aus, wo er an der Uni Münster tätig sein soll, um hoch qualifizierte ReligionslehrerInnen für den islamischen Religionsunterricht zu qualifizieren.
"Ich hätte, gerade was Islam betrifft, viel mehr geben können in Österreich, wenn mir seitens der Glaubensgemeinschaft mehr Raum geboten worden wäre", so der kritische Auswanderer.
Weiters bemängelt er, dass die IG hierzulande seine Qualifikation als Islamwissenschafter und muslimischer Theologe nicht zu schätzen weiß.
Kein Einzelfall
Auch der Lehrer Aly El Ghoubashy wurde entlassen, weil er in einem Standard-Gastkommentar Kritik übte. "Dabei ist er einer der bestqualifizierten islamischen Religionslehrer im Land."
Khorchide, der Imame als Bevormunder ablehnt, äußert sich zu brisanten Themen wie Kopftuch und Burka.
Kopftuch:
"Ich würde als Imam niemandem vorschreiben, was er tun oder lassen soll. Manche Frauen tragen es aus religiösen Gründen, andere aus Tradition. Empirische Studien zeigen, dass viele ein Kopftuch als Identitätsmerkmal tragen, um dazu zu gehören, vor allem, je stärker manche das Gefühl haben, sie werden von der Gesellschaft abgelehnt.
Deshalb müssen wir überlegen, wie wir konstruktiv damit umgehen und den Frauen vermitteln, dass sie auch mit Kopftuch ein willkommener Teil der Gesellschaft sind. Imame sollten muslimische Frauen über ihre Rolle als aktive, verantwortungsvolle und gleichberechtigte Partnerinnen in der Gesellschaft aufklären. Ob mit oder ohne Kopftuch, das muss jede Frau für sich entscheiden."
Burka:
Theologisch gesehen hat die Burka absolut nichts mit dem Islam zu tun. Das ist eine reine Tradition.
Aber trotzdem halte ich von staatlichen Restriktionen nichts. Das könnte das Gegenteil bewirken, dass manche Menschen genau auf ihren Positionen beharren, weil sie sich in einem Wettkampf mit dem Staat wähnen.
Wir schließen oft so Hardliner oder extreme Gruppierungen aus und lassen damit für sie noch mehr Raum, dass sie sich in ihrer Sturheit weiter entfalten. Durch einen Dialog mit ihnen wird man langfristig viel mehr erreichen als durch Restriktionen von oben."
Schade, ich habe ihm bei TV-Auftritten immer gerne zugehört, da er Themen ruhig, sachlich und mit Kompetenz erläuterte.
Wäre es nicht besser, die Glaubensgemeinschaft würde sich endlich einmal neu orientieren und offen für Kritik und vor allem Kritiker in den eigenen Reihen sein??
LINK mit SCHARF: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=842
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ich les ihn zum ersten
mal. und find ihn gut, selbst wenn er alt sein sollte, so alt wie die angst die religionskritiker stets um ihr leben haben mussten...
ABB
Wieso wurde der Artikel
Wieso wurde der Artikel wieder nach vorne gereiht?
Ist ja uralt ;-)
die oide linda hats
die oide linda hats aktualisiert :)
die gscheitn flüchten. die
die gscheitn flüchten. die unbelehrbaren bleiben.