Lernschwache Migrantenkinder schuld an LernUNfähigkeit der Einheimischen



Migranten fallen mit ihrer Lernleistung schon in der Volksschule weit hinter Einheimische zurück, heißt es in der knapp 270 Seiten starken Analyse, die das BIFIE drei Jahre nach der letzten Erhebung 2007 nun vorgelegt hat.

*ichgreifmirandenkopf*

Schon in der Volksschule sind mehr als die Hälfte aller Zuwandererkinder lernschwach. Sozial Schwache mindern die Leistung der gesamten Klasse, so ein Expertenbericht.

Zeigt sich bei einem Migrantenanteil von bis zu 30 Prozent in einer Klasse keine negative Auswirkung auf die Leistung der Mitschüler, erbringen bei einem höheren Anteil „augenscheinlich sowohl Migranten als auch Einheimische schlechtere Leistungen“, so die Studienautoren. Zurückzuführen sei dies darauf, dass viele Migranten zugleich in die Gruppe der sozial schwachen, bildungsfernen Schüler fallen – der eigentlich entscheidende Faktor. Davon betroffen sind vor allem Schulen in Wien und in Ballungszentren der Bundesländer.

Noch so eine Studie, von der bestimmte Politiker profitieren können.

Man untersuchte also die Lernschwäche der Ausländer und den Migrantenanteil in der Klasse.

Untersuchte man auch lernschwache Einheimische, die bildungsfern und sozial schwach sind und stopfte sie in eine Prozentzahl?

Hier geht es zum Bericht auf diepresse.at

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sozial schwach = Jugo /

sozial schwach = Jugo / Türke = lernunfähig = integrationszunfähig = schlecht für heimische Kinder = Gruppenbildung = Scheisse

...

Ja, aber teilweise stimmt das ja auch?! Im Park konnte man das früher immer sehr gut erkennen... Wir Ausländerkinder haben gemacht was wir wollten, waren alleine im Park unterwegs, die Türkenfamilien haben da praktisch gewohnt, mittaggegessen und ihre Kinder dort erzogen und die Svabos durften nur in Begleitung von Mama und Papa ab und zu mit dem Fahrrad und der ganzen Schutzausrüstung herumfahren (weswegen sie von uns verarscht und ausgelacht wurden).

Am besten ist es, man setzt sich mal in den Park rein... so für 5, 6 Stunden... und beobachtet die Lage... Teilweise kommt schon das, was du oben schreibst, dabei heraus!

Ich bin nur realistisch, sry!

ich kenn mich mit dem

ich kenn mich mit dem schulsystem in wien nicht besoners gut aus.
in ein gymnasium schafft man es als lernschwaches kind nicht. oder?
bleibt die hauptschule. und bei mir war es so, dass es drei leistungsgruppen, zumindest in den fächern, englisch, deutsch, mathe, gibt.
die lernfähigkeit kann man doch nicht mit dem migrationshintergrund begründet.
es könnte doch genau so sein, dass in einer klasse über 30 % sozialschwache bildungsferne österreicher drin sitzen, welche die lernfähigkeit der anderen beeinflussen. nur die studie hat man anhand der variable "migrationshintergrund" gemessen. und wie misst man die lebenssituation eines schülers? war man bei jedem ausländer daheim und hat sein umfeld bewertet? hat man den schüler zum beruf des vaters und der mutter befragt?
hat man über die tanten und onkel erfahren, dass kein akademiker in der familie ist?
würde es danach gehen, wäre ich aus einer sozialschwachen und bildungsfernen familie und wäre damit eine benachteilung für die lernfähigkeit meiner mitschüler gewesen.
migrant, sozialschwach, bildungsferne familie - trifft für viele von uns zu, die nicht gerade das gefühl haben, dass hansi, franzi, oder kerstin ihre lernschwäche durch uns haben.

was allerdings erwähnenswert wäre, ist die sprache. viele sprechen in den pausen und vor und nach dem unterricht mit ihren landsleuten ein gemischtes deutsch. muttersprache+deutsch. sie behindern allerdings nur sich selbst die deutsche sprache richtig zu erlernen, weil sie eben mischen.
im unterricht muss deutsch gesprochen werden.
ich kann mir nicht helfen. irgendwie hab ich meine schulzeit im kopf. unterrichtsstoff wird vorgetragen. du hörst für dich zu, schreibst für dich mit, lernst es....und schaffst es dementsprechend. ich kann mir nicht vorstellen, dass lernschwache schüler mit schuld sind an meiner lernleistung.

.

Wieso reagiert ihr eigentlich so???

Wieso ist es eig. so unglaublich, dass sowas stimmen könnte? Also meiner schulischen Erfahrung nach (4J Volks, 8J Gym) könnte das durchaus stimmen. Wie es erst in Hauptschulen und 'Mittelschulen' aussieht, will ich garnicht wissen...

Also, keine Ahnung wieso ihr so überreagiert???

Wer hat

deiner Meinung nach überreagiert?

Also mal Klartext.

Es gibt einige so wichtige Dinge an dieser Studie, die man nicht unbeachtet lassen darf:

a) Grundlegende Kenntnisse der Statistik sind notwendig, um aus einer Fülle von Daten (die sicherlich in 3 Jahren zusammengekommen sind) sinnvolle Schlüsse ziehen zu können (wenn überhaupt). Dass zwei Dinge (hoher Migrantenanteil und schlechte "Lernleistung") gleichzeitig auftreten, heißt nicht gleich, dass sie kausal miteinander verbunden sind/dass es eine Korrelation geben muss. Ich möchte dieses Ergebnis nicht anfechten, schließlich bin ich keine gelernte Statistikerin, aber bei solchen heiklen Themen muss man wohl etwas vorsichtiger sein. Gerade bei diesem Aspekt gibt es m.E. eine gegenseitige Beeinflussung - "Ausländer" haben einen niedrigeren sozioökonomischen Status, besuchen also Schulen, die weniger prestigeträchtig sind, diese Schulen können ihren Ruf/Status nicht verbessern - es ist eine Abwärtsspirale. Würde man "Ausländerkinder" auf "Inländerschulen" schicken - ja was wäre dann? Genau, Kind ist Kind, gute Schule, brav lernendes Kind. Die Problematik, dass schwächer gestellte österreischische Kinder nicht "untersucht" wurden wurde ja schon von einigen hier erwähnt, wäre natürlich auch interessant/wichtig.

b)Die Tatsache, dass herauskommt, dass "Ausländerkinder" schlechter gebildet sind als "Inländerkinder" - das einzig stichhaltige, was man m.E. hier herauslesen kann - sollte zu bedenken geben. Aber wie jede weise Vorausahnung der Wissenschaft wird das so lange von der Politik ignoriert werden (oder missbraucht!) bis wir's am eigenen Leibe spüren oder es ans Geld geht. So ist das nunmal.

c)Bei solchen Ergebnissen/Fragestellungen ist das halt immer schwierig - was mache ich, wenn so etwas rauskommt? Nun, da es eine Statistik ist, kann ja eigentlich jeder glauben, was er möchte (tricksen wurde in diesem Gebiet erfunden), doch im Bericht so etwas suggerieren ist halt unpraktisch, besser wäre "in Österreich gibt es fatale Ungleichmäßigkeiten was Bildung angeht" - aber das will ja auch keiner mehr hören.

Schwierig, schwierig. Wie macht man denn eine richtige Statistik? ;)

Außerdem -

anstatt sich darüber Gedanken zu machen, ob "sozial schwächere" eine Klassenleistung mindern (was für eine Überraschung), könnte man sich auch die Frage stellen, warum das so vollkommen klar ist, dass "Ausländer" "sozial schwächer" sind (was hier komplett unkommentiert und selbstverständlich dargesetellt wird).

aha, und es gibt keine

aha, und es gibt keine sozial benachteiligte österreicher??? ich les' grad den kurier und muss mir wiedermal auf den kopf greifen....

Was für ein Schwachsinn.

Aber es ist doch sowieso klar, dass eher ein Artikel über lernschwache Ausländer, als über 'asoziale' Österreicher geschrieben wird.
Würde über letztere etwas negatives in den Medien stehen, würde es von allen Seiten Kritik hageln. ;)
So ist es nun einmal und es wird sich sicher nie ändern.
Schade.

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