Migranten, auf zum Mediziner.



Staatssekretär Sebastian Kurz und der Verband der österreichischen Sozialversicherungsträger haben heute ihr neues Gesundheitsprojekt vorgestellt. Das Ziel: Migranten flächendeckend für die medizinische Gesundheitsvorsorge zu begeistern.

 

„Neue Österreicher brauchen einen leichteren und verständlicheren Zugang zu medizinischer Information“, sagt Hans Jörg Schelling vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.  Vor allem Bürger mit türkischem und ex-jugoslawischem Migrationshintergrund würden die Gesundheitsvorsorge zu wenig bis gar nicht nutzen. „Die Quelle für dieses Verhalten liegt zum Teil darin, dass es eine Sprachbarriere gibt. Auch aber darin, dass den Menschen oft nur nicht bewusst ist, wie leicht sich Krankheiten früh bekämpfen lassen könnten“, sagt Kurz. Sein Ziel ist es mit rechtzeitigen Impfungen oder gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen teure und belastende Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Die einfache Rechnung: Wer einen Euro in Vorsorge investiert, spart später bis zu 16 Euro für die Behandlung.

 

Gesundheit verstehen

Eine Maßnahme zur Umsetzung dieser Idee sind die „Gesundheitslotsen“. Innerhalb der Communities sollen Migranten eine ehrenamtliche Funktion eines medizinischen Beraters übernehmen. Diese werden von Seiten des Hauptverbands von „Diversity Managern“ unterstützt, welche Info-Workshops veranstalten und Unterlagen zur Verfügung stellen. So können die Lotsen in Vorsorgefragen direkt auf ihren Bekanntenkreis einwirken.

Wie genau diese Maßnahmen in die Praxis umgesetzt werden, ist noch unklar. Derzeit werden Restdaten erhoben, der konkrete Maßnahmenkatalog für die Initiative soll im Februar 2013 vorgestellt werden. Aber nicht nur Migranten sind Vorsorgemuffel: Die Aufklärungsarbeit über die Vorteile der Vorsorge müsse auch bei Österreichern verstärkt werden, betonen Kurz und Schelling.

 

 

0
 
 


Sprachbarriere?!

Wer in Österreich leben will, der soll auch verdammt nochmal Deutsch lernen. Wer dafür zu blöd ist, kann ja wieder gehen. Wir brauchen keine "neuen Österreicher". Diese "neuen Österreicher" machen unser Land kaputt, sonst gar nichts.

Scheiss linke Chaoten.
 

Login



biber Abo

 

Aktuelle Ausgabe

Fejsbuk

biber Kolumne

Wiens schärfste Kolumne!
In Ivanas Welt berichtet Ivana Martionović über ihr daily life. 

Empfehlen