Nikola Teslas „blue Portrait“ sensationeller Fund in Deutschland wurde wiederentdeckt
Im Nordeseemuseum in Husum, Deutschland, wird das 85 Jahre als verloren gehaltene Gemälde des bedeutenden serbischen Wissenschafter Nikola Tesla der Öffentlichkeit enthüllt.
Erstmals wurde das Kunstwerk 1916 in New York publik, jedoch verlieren sich alle Spuren nach 1924 und dessen Wiederentdeckung als Stadtgespräch durch die Welt eilt. Es war die einzig porträtierte Abbildung des international renommierten Wissenschafter Nikola Tesla, an der er persönlich teilnahm.
Den Namen „blue portrait“ erhielt das Kunstwerk auf Grund der Lichtinstallation, die Tesla eigenhändig arrangierte und das Licht von stark leuchtenden Lichtquellen durch blaues Glas gefiltert wurden im Atelier der Künstlerin Fürstin Elisabeth Vilma Lwoff-Parlaghy. Nach dem Tod der Malerin und extravagante Society-Dame 1923 erwarb das Kunstwerk der Diamantenhändler Ludwig Nissen, der kurz darauf verstarb und das Gemälde verschollen blieb.
Ursprünglich auch als „Herrenportrait“ betitelt wird es 54 Jahre später von Dr. Cornelius Steckner als die Abbildung von Nikola Tesla erkannt. Erst nach Initiative des Tesla-Museums in Belgrad ließ Dr. Sven-Hinrich Siemers, Leiter des Museums erneut im Archiv recherchieren. „Tesla gilt als Symbolfigur für unsere Sammlung“, so Dr. Siemers. Er war zukunftstragender Erfinder unserer Zeit und wurde auch als „Mann der Blitze“, Erfinder der Stroms, der Leuchtstoffröhre und des Radios genannt.
Es kreuzten sich die Lebenswege des außergewöhnlichen Physikers und der größten Gesellschaftsmalerin dieser Zeit. Geboren in Ungarn, studierte Prinzessin Elisabeth Vilma Lwoff-Parlaghy in europäischen Metropolen wie München, Venedig, Florenz und Turin. Bekanntheit erlangte sie durch ihre Portraits zahlreicher bekannter Adelshäupter und prominenter Persönlichkeiten dieser Zeit und die Jahreseinkünfte aus ihren künstlerischen Arbeiten beliefen sich auf geschätzte eine Million Dollar.
Stadtgespräch der New Yorker Society war auch ihr sagenumwobener repräsentativer Livestyle im 3. Stock des Plaza Hotel in New York, wo sie 14 Zimmer bewohnte. Sie hatte Assistentinnen, einen persönlichen Hausarzt, Bodyguards und Dienstangestellte die sie aus Wien holte und in regelmäßigen Spaziergängen durch den „Central Park“ führte sie ihren Löwen aus, den sie sich als Haustier hielt, laut „Vesti“ Exklusiv vom 08.März 2009. Den Fürstinnentitel erhielt sie durch ihre Heirat mit dem russischen Fürsten und Weltenbürger Eugen Lwoff. Sie war die einzige Künstlerin von der sich der berühmte Physiker Nikola Tesla abbilden ließ.
Die Sonderausstellung „Mythos, Strom und eine Malerfürstin“ findet vom 29.März bis 14.Juni.2009 statt, im NorseeMuseum Husum in Deutschland.
Für alle interessierten Kunst- und Tesla Bewunderer, die sich auf Spurensuche eines großen Mannes begeben wollen.
Quellen:
NorseeMuseum Husum...mehr
Politika...mehr
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag...mehr
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