„No Niqab, no Burka, no Burkini.“

Bild aus dem biber Magazin

In der kleinen italienischen Gemeinde Varallo werden zahlreiche Straßenschilder öffentlich ausgehängt, um auf das Verbot der Vollverschleierung hinzuweisen. Warum? Das erklärte uns Bürgermeister Gianluca Buonano.

 

Herr Bürgermeister, warum haben Sie das Verbot, Burkas, Niqabs und Burkinis zu tragen, auf Hinweisschildern öffentlich aushängen lassen?

Damit die Muslime gleich begreifen, wie wir Europäer denken. Wir leben in Italien, hier haben wir unsere Regeln. In Arabien haben sie auch ihre Regeln. Wenn ich mit meiner Frau in Arabien bin, dann muss sich meine Frau verschleiern. Jedes Land hat seine Regeln. Was ist daran falsch oder schwer zu verstehen?

Aber warum unbedingt mit Hinweisschildern und so öffentlich? Gibt es in Ihrem Ort so viele vollverschleierte Musliminnen auf der Straße?

Nein, gar nicht. Es gibt gar keine und das ist eben der Erfolg. Die Schilder dienen der Prävention und ich bin der erste Bürgermeister in Italien, der solche Schilder öffentlich ausgehängt hat. Dadurch will ich, dass sich die Menschen an unsere Werte anpassen und sofort kapieren, dass ich hier das Sagen habe. Ich sage immer, der Angriff ist die beste Verteidigung. Außerdem: Mein Engagement in dieser Angelegenheit dient auch der sozialen Sicherheit. Eine vollverschleierte Person ist unmöglich zu identifizieren.

Warum ist die Beschriftung auch auf Arabisch? Sie sagten, in Varallo gäbe es doch gar keine muslimischen Frauen.

Das soll eine Warnung vor der Strafe sein. Auch auf Arabisch. Dann kann niemand sagen, nichts von diesem Verbot gewusst zu haben. Jedes fünfjährige Kind hat jetzt eine Vorstellung davon, wie man sich bei uns zu verhalten hat und wie wir Italiener leben wollen. Es sind einfach ganz klare und verständliche Regeln.

 

211 wer ist er? gianluca buonano, bürgermeister von varallo.

er hat: eine gasse benito mussolini gewidmet.

partei: separatistische, rechtsextreme lega nord

burka-, niqab- und burkini-verbot: der erste bürgermeister, der das verbot der vollverschleierung mittels öffentlicher hinweisschilder ausgehängt hat.

vollverschleierung: ist in italien verboten und strafbar. geldstrafen bis zu 30.000 euro oder bis zu 12 monaten haft gehören zu den möglichen, diversen strafmaßnahmen.

 

 

 

 

 

Text: Martino Cotroneo

;)

selten bei einem artikel so gelacht - so absurd! - und am besten find ich ja überhaupt "NO BURKINI" (=Ganzkörperschwimmanzug für Musliminnen) - wenn ich das richtig herausgefunden hab, liegt Varallo ja nicht mal am Meer, und die haben keine verschleierten Frauen dort, fürchten jedoch welche die im Burkini herumlaufen könnten.

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hahaha, super, burkini=burka

hahaha, super, burkini=burka für kleine mädchen, il burkino - i burkini

ahaha also müssen dort einige

ahaha also müssen dort einige frauen ein teil ihrer körper zeigen denn sie nicht zeigen wollen und so was soll keine diktatur sein.

Freier als Islamistenländer

Freier als Islamistenländer ist Italien aber schon, gell ?!


 


Oder findest das nicht.

mafialänder vs. islamistenländer

um solche fragen zu stellen, solltest du für dich vielleicht solche fragen erst beantworten:

- was sind "islamistenländer"?

- was bedeutet für dich "freiheit"? und "freier" für wen?

- wie schauts eigentlich in italien so aus? politisch? frauenrechtlerisch - ist das unter berlusconi vermittelte frauenbild wünschenswerter?   

 

ah komm...

Was heißt das "frauenrechtlerisch"? Italien bietet Frauen vollste Gleichberechtigung, und auch Berlusconi, der übrigens eh nimmer Ministerpräsident ist, war um Längen fortschrittlicher als ein Erdogan, ein König Abdullah oder ein Saleh.

na wenigstens

das gesicht...

 

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