Ramadan-jedes Jahr ein neues Fest



Jedes Jahr im Ramadan, dem neunten Monat des islamischen Mondkalenders  verzichten mehr als eine Milliarde Menschen zwischen dem ersten Tageslicht und dem Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Heuer startete die Festlichkeit bereits am 01. August und endet am 29. August. In dieser Zeit wird nicht nur auf Essen und Trinken verzichtet, sondern auch auf 'andere Genüsse', wie Rauchen oder Sex.
Alten, Schwangeren, Reisenden und Kranken ist es erlaubt  das Fasten abzubrechen, sie können die versäumten Tage im Laufe des Jahres nachholen oder  als Ausgleich für jeden Tag, den sie nicht fasten können, einer bedürftigen Person zu Essen geben.
Bevor die Fastenzeit feierlich beginnt stehen viele Muslime in der Nacht auf und essen eine Kleinigkeit zum Frühstück (sahur), damit der Tag auch leichter überstanden ist.   Das Fasten wird jeden Abend, nach Sonnenuntergang mit einer kleinen Mahlzeit (Iftar) beendet.
Das Fasten im Monat Ramadan ist einer der fünf Säulen im Islam, desweiteren gehören dazu  das Zeugnis des Glaubens (Shahadah), das Gebet (Salah), welches fünf mal am Tag gespro­chen wird, ein Sozial­bei­trag (Zakat) und die fünfte Säule- die Pilger­fahrt (Haj) nach Mekka, die man mindes­tens einmal im Leben antre­ten sollte.  Fasten bedeutet nicht nur ein Verzicht auf Essen und Trinken, sondern beinhaltet vorallem die Beseitigung des negativen und unmoralischen Verhaltens und soll Solidarität gegenüber bedürftigen Mitmenschen zeigen. Ein Muslim ist speziell im Fastenmonat dazu aufgefordert sittlich und moralisch gut zu handeln und sich dem Wohlgefallen Gottes zu widmen.  Somit versteht sich das Fasten in erster Linie als eine Methode der Selbstreinigung. Ramadan ist ein Monat des spirituellen Wachstums und zunehmender sozialer Veranwortung. 
Erst mit dem Neuerscheinen des Monats, welches jedes Jahr zwischen 29 und 30 Tagen variiert endet das Fastenmonat und ein dreitägiges Fest wird gefeiert. Die ganze Familie kommt zusammen, die köstlichsten Speißen werden aufgetischt und es wird reichlich gegessen und getrunken.

Notice: Korrekt übersetzt heißt Iftar Frühstück, obwohl das Fastenbrechen erst am Abend erfolgt. Mit folgendem Sinn: der Magen soll nach einer so langen Fastenzeit nicht mit einer schweren Mahlzeit belastet werden, sondern man soll erst mit kleinen Häppchen den Magen auf Essenszufuhr vorbereiten.  In vielen muslimischen  Haushalten und auch bei uns zuhause sieht die Praxis, aber anders aus. Alle Speißen und Köstlichkeiten, auf die man den ganzen Tag über einen Gusto hatte werden aufgetafelt; getrieben vom Heißhunger isst man und isst man und man isst.... der ganze Prozedere dauert ca. 20-30  Minuten. Danach folgt ein unangenehmes Völlegefühl, so als würde der Magen einem gleich platzen, und dann als Crème de la Crème wird auf den ohnehin schon vollen Magen noch ein bisschen Schwarztee geschüttet. Mhhmm

4.5
 
 


gut, übersichtlich und

gut, übersichtlich und objektiv beschrieben mit keinem platz für fehlinterpretationen oder diskussionsstoff :)

GEHT DOCH! ;)

GEHT DOCH! ;)

Filiz,

ging es nicht noch ein wenig trockener? ^^

natürlich ginge das, aber

natürlich ginge das, aber harte fakten soll man ja auch nicht übertreiben (: bitte lass uns doch an deiner eintägigen ramadanaktion teilhaben timi, dann ist es auch nicht mehr so trocken

hahahahha

hahahahha

Dein Wille geschehe!

Es war ein kalter und vernieselter Montagmorgen.
Die Welt war schier aus den Fugen geraten, die Engel weinten bittere Tränen ob der Tristess des Wiener Nieselwetters und dennoch fand sich der Held des Tages, Rusen Timur Aksak, und trotzte all den Widrigkeiten und fastete gegen alle Widerstände.

Niemand half ihm, niemand kochte für ihn, keine Aufmunterung durch die Lieben und Nahen und dennoch ließ er sich nicht von seinem erhabenen Ziel abbringen, schließlich und endlich macht dies doch Helden des Alltags aus, nicht wahr?

Mit einem stillen Gebet auf den Lippen und der Wahrhaftigkeit im Sinne schritt er seinem Ziel entgegen, denn auch wenn der Weg lang und beschwerlich war, die Ausdauer seiner Herrlichkeit beschämte selbst den Gehörnten und dreimal Verfluchten.

Und schließlich, nach all den Mühen und Qualen - und dem latenten Mundgeruch, der dem Fasten nun einmal eigen ist - war es soweit und unser Held brach das Brot mit einer Handvoll seiner Getreuen, ja vielleicht könnte man sie schon Apostel nennen, tat ihnen viele frohe Botschaften kund und tat es dem erhabenen Propheten jener Wüste gleich und naschte eine Dattel.

Helden werden nicht geboren, sie entscheiden sich zum Heldenmuthe! ^^

Hört

sich an als wärst du drei Jahre herumgewandelt und dich nur von Heuschrecken und wildem Honig ernährt. Gut ausgeführt, nicht übertrieben, nicht trocken.
Fastenmaster.

Die heilige Ernsthaftigkeit

hat mich eben nicht im Stich gelassen, sie ist immer bei mir, auch in tiefster Nacht oder am hellsten Tag :)

wie heldenhaft und

wie heldenhaft und dramatisch ^^

Der letzte Paragraph zeugt

Der letzte Paragraph zeugt doch von "feuchtem" Wortwitz :)

Inshallah

wirds was...

=)) ja jetzt is richtig...

=)) ja jetzt is richtig... inshaallah

Bizmillah

Wirds was...

wenn du bizmillah

wenn du bizmillah schreibstmuss ich an godzilla denken...
@filiz: Wie ereght es dir denn bisher mit dem Fasten? Welcher Verzicht trifft dich besonders stark (Schlaf, rauchen.. )? ;)

Danke für den informativen Blog!

ich muss den clemens punkto

ich muss den clemens punkto islamischen terminus eh noch aufklären, er sagts ja so gern =) du mir gehts soweit ganz gut, bis auf meinen schlafrythmus ist alles im grünen bereich

Kein problem

mehr, habs schon inhaliert. Inshallah wärs gwesen. next time...

und wenn du Godzilla

und wenn du Godzilla schreibst muss ich an Jamiroquai denken.... I'm going deeper underground :D

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