Red Ribbon Award 2010 - gib AIDS keine Chance
Ungeschützter Sex und Drogenmissbrauch (benutzen einer gemeinsamen Nadel) sind Hauptüberträger von HIV. Schon lange sind es nicht mehr ausschließlich homosexuelle BürgerInnen die Aids gefährdet sind.
Es sind junge Frauen im sexuell aktiven Alter von 25 bis 35 und die Pille schützt vor einer ungewollten Schwangerschaft, aber nicht vor dem HIV-Virus.
HIV kann auch durch Oralsex verbreitet werden, sollte das Sperma in Nasenhöhle oder Augen gelangen. Dagegen hilft auch keine Slivovitz und Rakija (hochprozentiger Schnaps) und auch kein Essigwasser für Intim- und Vaginalspülungen
Diese uns ähnliche absurden Sprüche betreffend Aids in Migrantenkreise hörte ich schon in Migrantenkreisen, was ein Zeichen einer extrem hohen Unaufgeklärtheit darstellt und dieses Unwissen im sozialen Umfeld von Migranten an Jugendliche und Familienmitglieder weitergegeben wird.
Machos die mir sagten: „ich sehe es der Frau an, sie schaut „sauber“ aus (?!) als auch (Haus-) Frauen die auf Vaginalspülungen mit Essigwasser schwören, gegen die Ansteckungsgefahr sexuell übertragbarer Krankheiten, die von ihren untreuen Ehemännern ausgehen, die sich nachts all zu oft auf „Entdeckungstour“ des weiblichen Servicepersonals in „Jugolokalen“ begeben und diverse Krankheiten direkt ins familiäre Leben bringen – Freundinnen, Frauen und Kindern.
Junge Frauen und Mädchen lassen sich viel zu oft "im Namen der Liebe" blöde quatschen von gegelten Chauvis, dass sex ohne Kondome viel mehr Spaß macht. Sag NEIN ZU AIDS!
Vom beliebten Sextourismus, kurz einen (ab-)steher nach Bratislava machen, oder ganz und gar vergessen, dass in der Urkaine – ein beliebtes Sextourismus Domizil, über die Hälfte der Bevölkerung HIV erkrankt ist. Wenn man sich Erfahrungsberichte von SexarbeiterInnen durchließt, so ist der eine oder andere (Ehe-) Mann auch willig mehr zu zahlen, für ungeschützten Sex ohne Kondome.
Vor allem ist die Diskriminierung von AIDS-Erkrankten in Migrantenkreise sehr hoch. Es wird nicht darüber gesprochen – eine bekannte Tatsachen von Problemlösungen auf migrantisch mit „Vogel Strauss, Kopf in den Sand stecken“ Umgang. Es folgen der Ausschluss und die Diskriminierung aus der Familie und sozialem Umfeld. Die betroffenen stehen oftmals alleine dar.
Und manche „illegale“ Fälle, medizinisch unbehandelt bleiben, weil sie außerhalb des Sozialsystems stehen.
In Rahmen der Aufklärung und gegen Diskriminierung und „totschweigen auf migrantisch“ startet das AIDS Hilfehaus den Red Ribbon Award 2010. Dieses Jahr wird ein besonderes Hauptaugenmerk darauf gelegt, da im Juli die internationale Aids Konferenz in Wien stattfindet.
Der Kunst- und Medienwettbewerb für Jugendliche zwischen 14 bis 20 Jahren, die interessiert an dem Thema AIDS/HIV.
Deadline zur Einreichung von Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen ist der 7.Mai 2010.
Infos anfordern unter: redribbonaward@aids.at
Oder auf der Webseite: http://redribbonaward.soup.io/
http://www.aids.at
Tragt immer Kondome mit euch mit, wenn nicht für euch, so könnt ihr es dem einen oder anderen weitergeben, der grad mal darauf vergessen hat!
Das AIDS Hilfehaus bietet zudem kostenlose und anonyme AIDS-Tests an, wie auch Beratung rund ums Thema sex, AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten.
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aberglaube
vielereligiöse und traditionelle menschen glauben daran, dass krankheit ihr schicksal ist. "gott hat es so gewollt. das was geschrieben steht, das passiert"
meine schwester hat oft muttersprachliche beratung gegeben und hat das öfter gehört...
Für alles findets
Für alles findets Erklärung in Gott oder schwarzmagische Einflüssen sind schuld. Ist bei den Jugos das gleiche, kommt mir sehr bekannt vor.
Es ist überhaupt immer wer oder etwas anderes schuld.
Selten jedoch zieht man sich selbst und das persönliche handeln, besonders die Auswirkungen des persönlichen handelns zur Verantwortung.
Die Jugos bevorzugen auch lieber einen hellseherischen Rascho und einen pop, statt unter Umständen eine psychotherapeutische Unterstützung vorzuziehen und das eigenen psychologische innenleben zu beleuchten und eventuell die Lösungen bei sich selbst zu finden und die konsequenzen des eigenen handelns selbst und eigenverantwortlich zu tragen.