Religion kann Mode sein!
Religion kann Mode sein!
Ein persönlicher Kommentar zur aktuellen Kopftuch-Modestrecke: Darf eine Muslimin sich sexy und figurbetont kleiden?
In vielen europäischen Ländern war die religiöse Kopfbedeckung von Musliminnen in letzter Zeit ein heiß diskutiertes Thema. Da Religionsfreiheit ein unumstößliches Grundrecht ist, ist es wohl klar, dass eine Muslimin ihr Kopftuch privat sehr wohl tragen darf wann und wo sie möchte. Dies soll auch hier nicht weiter erörtert oder diskutiert werden. Die Frage, die sich die wenigsten stellen und die in der Debatte um das religiöse Kopftuch noch keiner gestellt hat, ist: Darf sich eine Muslimin, welche die Kleidungsvorschriften des Islam beachtet, sexy und figurbetont kleiden? Im Sinne einer modernen, aufgeklärten und toleranten Gesellschaft muss die Antwort hier JA lauten! Gerade in Europa und in der gesamten westlichen Welt sollte eine Muslima sehr wohl das Recht haben auf High-Heels zu gehen UND ihrer Religion entsprechend konform bekleidet zu sein.
Wenn schon so viele islamische Länder kritisiert werden, wo übrigens Frauen verfolgt und gefoltert werden, wenn sie sich sexy anziehen, dann wäre es wohl mehr als angebracht die religiösen Damen sich so kleiden zu lassen, dass sie sich als Frau und gleichzeitig als Muslimin wohlfühlen. Im Anbetracht des arabischen Frühlings sollte man in der westlichen Welt die Zeichen der Zeit erkennen und muslimische Frauen und ihre Emanzipation, welche in ihren Heimatländern oft unmöglich ist, unterstützen.
Wenn allerdings von Emanzipation in Zusammenhang mit Kleidung die Rede ist, dann ist nicht die Kombination Minirock + Kopftuch gemeint. Es geht hier vielmehr um die sogenannte „Hijab“-Fashion, also zeitgenössische Mode kombiniert mit modern gestylten Kopftüchern („Hijabis“) Natürlich wird man(n) hier kein Dekolletee oder endlos lange (nackte) Beine erblicken, anstelle dessen findet man(n) islamische Schönheiten, welche auf der einen Seite sehr wohl darauf achten, ihre Gliedmaßen islamkonform zu bedecken und auf der anderen Seite ihre jungen, weiblichen Körper nicht in irgendwelche Tücher wickeln wollen, die so aussehen, als ob sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als Tapete gedient haben.
Musliminnen haben es weltweit ohnehin schon schwer genug. In ihren ursprünglichen Heimatländern werden ihre persönlichen Rechte meistens unterdrückt und in den Ländern, in die sie ausgewandert sind um zu arbeiten oder zu studieren, werden ihre religiösen Rechte und Pflichten in Frage gestellt oder auch beschnitten. Gerade in Ländern wie Österreich, wo Freiheit und Rechtstaatlichkeit herrschen, sollte man jungen Musliminnen ermöglichen neben Religionsfreiheit auch die Freiheit zu genießen, anziehen zu können was sie möchten, solange dies nicht im Widerspruch zu ihrem Glauben steht. Und was genau im Widerspruch zum Islam steht, ist ebenfalls sehr kontrovers und ewig diskutabel….
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jeder mensch soll glauben,
jeder mensch soll glauben, woran er glauben will.
jeder mensch soll seine traditionen so leben können wie er will, solange er niemand anderem schadet.
das kopftuch sollte dazu dienen, sich zu verhüllen, um den männern keine anreize für "schmutzige" gedanken zu geben. opfer wird zu täter - SEHR GUT!
wenn dann die mode rund um das tuch aber sexier wird, frag ich mich schon: Was hat das Kopftuch noch für einen Sinn? Keinen. Das ist meiner Meinung nach heuchlerisch. Wenn schon, denn schon. Man muss kein grauer Sack bleiben, aber sich eine zweite Haut drüber ziehen, wie die Gogos es mit ihren Latex-Anzügen machen, ist schon weit entfernt vom Eigentlichen.
Verboten werden soll weder das Kopftuch, noch die Art wie sich die Mädels kleiden, ob sexy oder nicht.
Ein Widerspruch bleibt es trotzdem und meiner Ansicht nach hat das mit Emanzipation nix zu tun. Hier auch wieder: Wenn schon , denn schon.
aber mal abgesehen davon - gut geschrieben :)
EEEENDLICH!
Religion, Mode und die Leichtigkeit des Seins
Endlich!
Ein Artikel, losgelöst vom Kopftuchbashing und losgelöst von jedweder Realität des Kopftuchzwanges, den millionen Muslima ausgesetzt sind.
Endlich eine Hymne auf unsere demokratischen Errungenschaften, die es einer jungen Muslima erlauben, alles zu tragen, was sie will - vorrausgesetzt, das Kopftuch ist ein Teil der Modestrecke.
Und endlich - nachdem uns so oft gesagt wurde, das Kopftuch habe nichts mit Islam oder Zwang zu tun - ein Blog (siehe unten) der uns das Gegenteil schon im Titel sagt: Kopftuch ist doch Religion und sei als Mode emulierbar.
Und alle klatschen freudig.
Endlich!
Und verspüren die Leichtigkeit des Seins und wie schön sie sein kann, wenn man über die Situation und Mode der Frauen in den 57 Staatswesen der OIC, die allesamt notorische Ganz- oder Teilzeitdiktaturen sind - einfach ignoriert. Ja, so fein kann das Leben sein.
Was noch fehlt: Eine Modestrecke für den selbstbewußt-modischen muslimischen Homosexuellen in - wasweißich - Pakistan, Saudi Arabien, Ägypten, Afghanistan, Iran und so wieter, noch 57 Namen.
Meint PROMETHEUS
(...)ihre jungen, weiblichen
(...)ihre jungen, weiblichen Körper nicht in irgendwelche Tücher wickeln wollen, die so aussehen, als ob sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als Tapete gedient haben." - hahaha :D
super blog, gefällt mir!
interessanter Blog! Da kann
interessanter Blog!
Da kann sich die Redakteurin Sarah Al-Hashimi von dir und vom User snowdrop eine Scheibe abschneiden.
Ich finde diesen Blog
Ich finde diesen Blog ebenfalls sehr interessant. Kennst du User/in Snowdrop? Ist das abgemacht?
Sehr 2 gute Blogs hintereinander!?!