Sei froh, dass du Arbeit hast, Kind
„Du darfst dir für nichts zu schade sein. Du lebst in einem fremden Land. Was ist schon dabei, bisschen Saisonarbeit zu machen,bisschen Geld dazu verdienen“.
Diese Worte hört D. ständig von ihrer Mutter.
D. kam damals mit 9 Jahren nach Österreich, besuchte die Schule, bekam gute Noten.
Für sie war klar, dass sie mal studieren
gehen will. Sie ist heute 29 Jahre alt, hat ihr Publizistikstudium abgeschlossen und findet keinen Job in der Branche. Wenn es nach ihrer Mutter ginge, wäre auch jeder andere Job gut genug für D. . Schließlich sei sie in einem fremden Land, wo man froh sein müsste, arbeiten zu dürfen.
Diesen Kampf führte D. schon während ihrer Jugend mit der Mutter. Eine Lehre wäre auch gut genug gewesen. Sie konnte sich durchsetzen und besuchte die HAK. Nach der Matura hätte sie auch arbeiten gehen können. Und wenn sie studieren gehen will, dann nur, wenn sich das Ganze neben der Arbeit ausgeht. Arbeit, Arbeit, Arbeit und froh sein im fremden Land eine zu bekommen.
„Du bist zu gut für …“ hörte sie nicht. Aber Vorwürfe machte sie ihrer Mutter nie, weil sie schon früh begriffen hat, welche Ängste ihre Mutter durchmachen musste. Sie flüchtete aus dem Krieg, konnte die Sprache nicht, versuchte die Kinder durchzubringen und war froh, dass am Konto jeden Monat der Lohn ausbezahlt wurde. Und der Preis dafür war hoch. Schlechte Arbeitsbedingungen, keine Aufstiegschancen und still sein. Das gehörte zum Existenzkampf. In dieser Einstellung kristallisierte sich auch eine Art von Unterwürfigkeit gegenüber dem Gastgeberland „Österreich“. Eine ständige Dankbarkeit, hier sein zu dürfen, Leistungen zu bringen, egal wie schwer diese sind. Aufstehen und sagen: „Nein! Meine Kinder sind hier aufgewachsen, sind Bürger dieses Landes und verdienen für ihre Ausbildung den gleichen Respekt, wie jedes andere österreichische Kind!“
hat sich nicht in die Einstellung von D’s. Mutter verankert.
D. ist nicht die einzige, die mit solch einer Einstellung der Eltern kämpfen musste. Ihre Freundin K. wollte Medizin studieren. Auch ihre Familie flüchtete aus Bosnien, Anfang der 90er, die Eltern froh, ihre Kinder in eine Lehre unterbringen zu können. Statt dem Medizinstudium, ging K. als Lehrling in eine Fleischerei. Man könne sich nicht leisten, das Studium zu finanzieren. Anders schaffe man es nicht, als zusammenzulegen, damit es alle besser haben – Mutter, Vater, Bruder und sie.
K. arbeitet noch heute in der Fleischindustrie. Vom Interesse für Medizin blieb nur ein dickes Lexikon, dass sie sich mal in der Buchhandlung kaufte, weil sie die Hoffnung hatte, es mal gebrauchen zu können - im Studium!
„Ich will, dass auch die Eltern aufgeklärt werden.“ sagt D. „Es geht uns nicht darum, dass wir uns zu schade für gewisse Tätigkeitsbereiche sind. Aber wenn wir schon gelernt haben, Qualifikationen mitbringen. Warum sollten wir uns mit Jobs zufrieden geben, nur weil wir Migranten sind und froh sein sollten, hier sein zu dürfen. Wir sind hier zuhause.“
Und Sätze wie: „Hör auf so laut auf unsrisch zu reden. Muss ja nicht jeder wissen, dass wir Ausländer sind.“ will D. nie wieder hören. Die Mama wollte nie auffallen. Und das wünscht sie sich auch für andere Österreicher mit Migrationshintergrund, endlich keine Migranten mehr zu sein, sondern Bürger dieses Landes.
Beispiele von D. und K. zeigen die eine Seite. Mangelndes Selbstbewusstsein von Migrantenkindern, geprägt durch die unterwürfige Einstellung ihrer Eltern, gut genug für jede Arbeit im "Gastgeberland" = !neuen Heimat! zu sein.
Das ist allerdings nur die eine Seite. Es gibt viele andere. Aber diese eine gehört auch erzählt.
Gewidmet K. und D.
Frage an Euch:
Welche Einstellung haben Eure Eltern zum Thema Arbeit? Haben sie dich bei der Ausbildung unterstützt? Konnten sie sich gewisse Jobs für dich nicht vorstellen, weil du zu gut dafür seist?
Oder war jede Arbeit gut genug?
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traumjob oder hobby...
also zu allererst muss ich sagen, dass ich mich in fast jeder geblogten story wiederfinden kann.. das aus mehreren blickwinkeln betrachtet...
ursprünglich (nach der HS) wollte ich eigentlich immer eine lehre in der gastro machen (Koch/Kellner)..mein traum, getrieben durch ein vorbild in meiner familie (onkel war jahrelang als koch auf einem kreuzfahrtschiff tätig) wollte ich in dessen fußstapfen treten - das interesse daran hatte ich schon von klein auf - immer bei mama in der küche unterwegs - beim kochen unterstützend und/oder vorab mitnaschend :)
die realität hat mich jedoch kurz vor der eigentlichen entscheidung, doch wieder in form einer moralpredigt meiner eltern auf den boden der relaität zurückgeholt.. mein sohn, wenn du dich für einen Job als Koch entscheidest, musst du jedes Wochenende und Feiertags arbeiten und hast überhaupt nichts mehr von deiner Freizeit - ausserdem gibt es schon so viele Köche & Kellner - mach lieber die HAK oder HASCH - dann kannst irgendwann in der Bank arbeiten und bist ein vollwertiges und angesehenes Mitglied in der Gesellschaft... nicht so wie wir, die seit den frühen 1975ern als Reinigungskraft oder LKW Fahrer arbeiten mussten.. naja mit 13/14 sind die Prioritäten dann vielleicht doch anders gelagert und die freizeit bzw. auch ein gutes Gehalt sind dann doch ein besseres Argument als der eigentliche und ursprüngliche Traumjob mit Albtraum-Arbeitszeiten...
naja HAK begonnen - dann auf HASCH umgestiegen, abgeschlossen, dann das Bundesheer (tolle zeit mit einem hohen Anteil an Burschen mit Migrationshintergrund - für mich eigentilch bis auf die Ausbilder kein gefühltes österreichisches Bundesheer - die zeit möchte ich jedoch nicht missen) und dann... naja dann kam alles doch anders als erwartet... Schulabschluss, jedoch null Berufserfahrung.. also was machst du.. ewig meinen Eltern auf der Tasche liegen wollte ich auch nie - also habe ich mich für einen job entschieden der weder meiner Ausbildung noch meiner Vorstellung eines "Büro/Bankjobs" entsprochen hat.. ich begann einen job bei der Österr. Post (Briefe sortieren am Postamt)..
alle 3 monate vertragsverlängerung (pragmatisieren wollte die post niemanden mehr) - bei den heutigen Diskussionen mit Beamten auch nachvollziehbar) und da und dort auch knochenharte arbeit wenn in der weihnachszeit 1000000 kataloge zugestellt werden mussten.. diese zeit werde ich auch nie vergessen.. naja.. nach 1 1/2 jahren war dann der zeitpunkt gekommen, dass ich für mich persönlich etwas verändern musste.. durch zufall habe ich dann doch noch meinen ersten bürojob als assistent in der Auftragssachbearbeitung bekommen.. von da an gings für mich bergauf... der nächste step war ein Job im Telesales Bereich... dann als Sales Assistant bei einem japanischen Konzern.. englich als kommunikationsmittel nr. 1 (mein jap. chef sprach kein wort deutsch und mein englisch war - naja wie soll ich sagen - nicht gerade auf internationalem niveau).. gelernt habe ich dort trotzdem viel und wie ein "japaner" gearbeitet und viel gelernt.. vor allem "business" english..
mittlerweile, und jetzt komme ich zu dem anderen Blickwinkel auf das geblogte Thema, bin ich nach 7 jahren Berufserfahrung in meiner jetzigen Firma als Abteilungsleiter für ca. 12 Mitarbeiter verantwortlich und als Führungskraft immer wieder mit neuen Bewerbern/innen konfrontiert.. in meiner Abteilung sind derzeit 70% der Mitarbeiter aus dem ehem. YU - nicht weil ich einen ähnlichen Migrationshintergrund habe, sondern weil die Offenheit, der Arbeitseinsatz, die Motivation und Kommunikationsstärke meiner Mitarbeiter mich so überzeugt haben, dass ich den Leuten einen Chance geben wollte..
für mich als Chef ist mir in div. Einstellungsgesprächen so einiges über den Weg gelaufen.. von hochmotivierten jungen Leuten die nicht auf den Mund gefallen sind - bis zu jungen Menschen, die den Mund beim Gespräch nicht aufbekommen haben.. was ich damit sagen möchte ist, dass sich jeder bestmöglich verkaufen muss.. ich hatte da und dort Glück, auch dass mein derzeitiger Chef als GF mein Potential erkannt und gefördert hat und dabei nicht darauf geachtet hat ob ich in Österreich geboren und aufgewachsen bin oder nicht... am Ende des Tages zählt die Arbeitsleistung und die Bereitschaft mehr zu leisten als andere..
was ich abschliessend sagen möchte ist, dass es bereits jetzt auch auf Seiten der Arbeitgeber ein Umdenken stattfindet - Junge Leute mit Migrationshintergrund haben einen entscheidenden Vorteil - durch die Vielschichtigkeit in Kultur/Sprache sind diese flexibler, weltoffener und haben dadurch einen Mehrwert für ein Unternehmen.. vor allem wenn dieses international tätig ist, sind dies die Grundvoraussetzungen um einen Job zu bekommen in dem man sich auch beruflich weiterentwickeln kann..
P.S. meinen ehemaligen Traumjob habe ich zum Hobby gemacht und koche mittlerweile für mein Leben gerne.. also alles richtig gemacht.. am ende findet jeder topf seinen deckel :) oder wie "maida" in ihrem blog geschrieben hat... "irgendwie findet man schon zum rechten Fleck"
als in der 4. vs die zeit
als in der 4. vs die zeit kam, wo man sich entscheiden hätte müssen, zw. gymnasium und hauptschule, war für meinen vater klar, dass ich in die hauptschule komme, obwohl ich eine ausgezeichnete schülerin war. dank dem engagement meiner mama bin ich doch ins gym gekommen und hatte 8 jahre lang das gefühl, die beste sein zu müssen um meinem vater zu beweisen, dass er sich geirrt hat, dass ich sehr wohl ins gymnasium passe.
mein vater dachte, dass,egal welche höhere schule ich besuchen, oder welches studium ich abschließen würde, in österreich würde ich als "ausländerin" sowieo benachteiligt werden. also, wieso sich die mühe überhaupt machen?
also, ich bin momentan an
also, ich bin momentan an einem Punkt in meinem Leben angelangt, wo ich mich frage: "Wieso, wieso habe ich nicht auf meine Mutter gehört?"
ich hätte schön mit 14 Jahren eine Lehre machen sollen... hätte bis dahin Geld und ein paar Arbeitsjahre auf den Buckel... aber nein, ich musste ja ein Klugscheißer sein. Und was hat mir das gebracht, dass ich jetzt vor der größten Scheiße meines Lebens stehe.
bevor ich jetzt weiter schreibe, ist noch zu sagen, dass meine Mama aus einer Arbeiterfamilie kommt und mein Papa aus einem "Sesselfurzerbesserwisserclan", sprich Studieren ist alles, ohne Studium akzeptiert man dich in der Gesellschaft nicht. blablabla
1992 als Alleinerziehende mit vier Kindern an der Arschbacke, war meiner Mama das Wichtigste, dass meine Geschwister so schnell wie möglich eine Arbeit suchen und ihr eigenes Geld verdienen. Und so machte mein Bruder eine Lehre zum Restaurantfachmann, der andere zum Einzelhandelskaufmann und meine Schwester machte ihren HASCH-Abschluss und landete ebenfalls im Einzelhandel.
Mit den Jahren hatte Mama einen größeren finanziellen Spielraum und nur noch ein Kind, dass man "skolovati" (dt. ausbilden) musste. tja, also führte mich mein schulischer Weg zuerst in die HASCH und dann in die HAK. Nach sechs Jahren hatte ich die Matura in der Tasche und eine Mutter, die mir bis zu meinem Tod vorhalten wird, wie viel (Schul)geld sie für mich blechen musste.
Nach der Matura... hieß es dann, was nun? ich, Papa's letzte Hoffnung, dass einer seiner Kinder doch noch ein Hochschulabschluss hat, starte ein BWL-Studium. (ich selbst dachte auch... na gut, wenn ich es nicht versuche, bereue ich es später)
Irgendwann, kam dann die Erleuchtung... für wen mach ich das Ganze? wieso quäle ich mich eigentlich? will ich das jetzt tatsächlich die nächsten 3, 5 oder sogar 10 Jahre durchziehen? um dann wahrscheinlich als arbeitslose Akademikerin dazustehen ohne Berufserfahrung, ohne Geld... wofür? um es irgendjemanden recht zu machen. Studieren ist schön und gut, aber will ich meine Zeit in das wirklich investieren? der Schlussstrich kam...
jetzt bei der Jobsuche muss ich mir vom AMS anhören: "sie haben zwar die Qualifikation, aber keine Berufserfahrung. Haben sie nie gearbeitet?" 1) wie soll ich Berufserfahrung vorweisen, wenn ich mich 14 Jahre lang gebildet habe. 2) ja, ich habe die letzten 4 Jahre gearbeit (geringfügig, alle möglichen Jobs schon gemacht, was das AMS nicht sonderlich interessiert.) neben der Schule/Uni ging sich leider kein "anständiger" Vollzeitjob aus!
Antwort vom AMS-Berater: "Frau Benkovic, vielleicht überlegen sie es sich nochmal mit ihrem Studium." (??????????)
tja, hätte ich bloß auf meine Mama gehört.
Das ist wirklich
Das ist wirklich problematisch, dass für Arbeitgeber heutzutage quasi nichts zählt außer die Arbeitserfahrung. Damit kämpfe ich auch schon länger herum. Nicht, dass ich nicht gearbeitet hätte. Von der Verkäuferin bei Orsay, Pimkie & Co bis zur Messe Hostesse war da Einiges an Mietebezahl-Nebenjobs neben Schulzeit und Studium, aber was soll man schon damit. Für einen guten Job braucht man heutzutage am besten den Uniabschluss und nebenbei soll man schon mindestens 2-3 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Ist klar.
Es ist schwierig heutzutage, in jeder Branche, aber grundsätzlich glaub ich kommt man am Ende schon irgendwo hin, wo man hingehört. Ich hab mich auch durch mein erstes Studium mehr als gequält. Ich habe Übersetzen studiert, das heißt Tag für Tag die langweiligsten Texte über Computerteile, Wirtschaftszahlen und Bedienungsanleitungen übersetzen. Ich stand oft da, wo du standst, und war kurz davor alles hinzuschmeißen, weil ich wusste damit will ich mein Leben sicher nicht verbringen. Aber ich habe mich nicht getraut diesen Schritt zu wagen und das Studium zum Schluss durchgezogen. Nun bin ich mit diesem Abschluss doch irgendwo gelandet, wo ich Spaß dran gefunden habe, in der Publizistik. Also egal, wo es jetzt für dich hingeht, ob Uni oder Arbeit, Irgendwie findet man schon zum rechten Fleck :)
voll korrekt
jeder macht seinen Weg, mit oder ohne Uniabschluss. :)
dich hauts ja bei den
dich hauts ja bei den jobbeschreibungen schon aus den socken.
die umschreiben ja die allermöglichsten jobs so, dass sich kein mensch zutraut, diese aufgaben zu erfüllen.
eine verkäuferin kann dann bald mal als sales management so und so durchgehen oder du bist assistentin und wirst dann bla bla project marketing & sales assistent irgendwas genannt.
in den besseren firmen schreibt kein schwein mehr - verkäuferin gesucht :D
und da denkt man sich schon. des hob i jo ned glernt. wos isn des ?
nicht nur das...
die Arbeitgeber wollen hochqualifizierte Arbeitskräfte...
und dann wenn du hörst, was für ein Einstiegsgehalt dir blüht, überlegst du es dir zweimal, ob du dich für den "Hungerslohn" 40 Std in der Woche und natürlich die Bereitschaft zu Überstunden (und wohlgemerkt in den meisten Firmen hast du Zeitausgleich, nix da mit Überstunden ausbezahlen) abrackern willst.
nächster punkt - akademiker
nächster punkt - akademiker mit migrationshintergrund - ohne job :)
Meine Eltern haben auch immer
Meine Eltern haben auch immer Wert gelegt auf eine gute Ausbildung. Für sie war es total wichtig, dass wir Kinder aufs Gymnasium gehen und studieren und dafür haben sie wirklich hart gearbeitet um uns das zu ermöglichen. Also Danke Mama & Papa :)!
meine eltern haben mir von
meine eltern haben mir von klein auf erzählt (vor allem mein vater) das ich eine gute schulausbildung machen solle, damit ich
also irgendwie das gegenteil von diesem artikel, sie haben mich zum lernen manchmal gezwungen damit ich die schule abschließe einen guten job kriege. damit ich nicht als "ausländer der nichts weis" abgestempelt werden kann.
dafür bin ich ihnen dankbar, habe aber trotzdem "NUR" die HASCH gemacht, bin einfach nicht ein lern-typ :)
PS. Super blog!
*da nebi drzala mop u ruci --> damit du nicht den mop in der hand hast und die schei**e von anderen weg machst
ach du scheisse wie viele
ach du scheisse wie viele tippfehler sind da drinn...xD egal haha
tippfehler sind egal.
tippfehler sind egal. hauptsache, was drinsteht. :)
meine eltern haben mir von
meine eltern haben mir von anfang an klar gemacht, wie wichtig eine gute ausbildung ist. sie haben mir immer vor augen gehalten, dass man ohne richtigen schul- bzw studiumabschluss nicht weit kommt und, dass sie es schwer hatten und mir das nicht passieren soll. mich haben sie sich nie in einem arbeiterjob vorgestellt, sie wollten und wollen mehr für mich. dass ich den beruf zur berufung mache quasi. sie haben mir alle türen der welt offen gelassen, mir alles erlaubt, mir keine grenzen gesetzt. einzige voraussetzung war, dass ich mich in der schule und beim studium anstrenge. und dass sie denken, ich sei nicht gut genug für einen job.. ganz im gegenteil!! meine schwestern und ich haben immer gewusst, worauf es meinen eltern ankommt und sie sich für uns nur den allerbesten job wünschen.
bei mir war's auch so.
bei mir war's auch so. deshalb hat mich auch die geschichte so geschockt. und ich hab auch in meiner jugend oft mitbekommen, dass leute eine lehre machen mussten, weil die eltern je früher desto besser, noch eine weitere geldquelle haben wollten.
vielleicht sind es wenige, vielleicht viele. man weiß es nicht. deshalb wollt ich das unbedingt aufschreiben, damit wir sehen können, wie die erfahrungen sind. manche müssen nicht nur gegen diskriminierung kämpfen, sondern sich auch gegen die eigenen eltern durchsetzen.