Warum Studiengebühren sozial gerecht sind



Die österreichische Gesellschaft sträubt sich dagegen, allen voran die demokratisch gewählte Vertretung aller Studierenden, die ÖH.

Kaum bricht ein Politiker aus den Reihen der "Linken" mit einem Vorschlag in diese Richtung vor, ist das ein Skandal.

Man hat mittlerweile das Gefühl, dass diese Diskussion nurnoch eine Grundsatzpolitische ist und dass schon niemand mehr genau hin hört.

Denn egal was für einen Vorschlag man bringt, egal wie ausgereift er ist, es wird einem soziale Ungerechtigkeit vorgeworfen.

 

Dabei wäre es für mich sozial ungerecht, KEINE Studiengebühren einzuführen. Denn wer bezahlt die Studiengebühren? Die Steuerzahler. Wer ist das? Genauso die Verkäuferin von eurem Lieblings-Supermarkt  oder der Straßenkehrer. Diese hart arbeitenden Leute zahlen dafür, dass Studenten in zehn Jahren doppelt so viel verdienen werden wie sie selbst.

Natürlich wird jede Diskussion bezüglich Studiengebühren sofort mit dem Argument abgeschmettert, dass man damit Leuten aus ärmeren Verhältnissen das Studieren unmöglich machen würde, was der akademischen Landschaft Österreichs schaden würde,

Das stimmt auch, geht man von dem einfachen System "du studierst und zahlst 363,36€ pro Semester" aus, dass es aber Systeme gibt, die es sehrwohl möglich machen, dass jeder studieren kann, das aber nicht gratis sein muss, habe ich im Zuge dieser Diskussion irgendwie noch nie wirklich gehört.

 

In England zum Beispiel gibt es Studiengebühren. Diese sind absurd hoch, was mit der dortigen Steuerpolitik zusammenhängt, aber das ist ein anderes Thema, jedenfalls wird es jetzt einige vom Sessel hauen, wenn ich euch sage, dass man dort bis zu 9.000 Pounds (ca 11.000€) pro Studienjahr zahlt. Das wünsche ich mir natürlich nicht für Österreich.

Das Interessante am britischen System ist, dass jeder Studierende einen Kredit mit an der Inflation orientierten Zinsen in Höhe der Studiengebühren bekommt, der vom Staat gedeckt ist. Wenn der/die StudentIn das Studium erfolgreich abgeschlossen hat und in Folge mehr als ~ 2.300€ monatlich verdient, so muss er/sie 9% dieses Einkommens zurückzahlen, bis er seine Schuld beglichen hat. Wenn er das nach 30 Jahren noch nicht konnte, werden ihm die Schulden erlassen.

 

Der Vorteil dieses Systems liegt für mich auf der Hand: diejenigen die von dem Studium profitieren, zahlen dafür (was für mich sozial gerechter ist als alle bisherigen Vorschläge), es kann trotzdem jeder studieren, da jeder einen Kredit bekommt.

2012 gibt es 292.321 Studenten. Wenn jeder davon 500€ pro Semester "zahlt" wären das knappe 150.000.000€ pro Semester mehr für die Unis. Dass das die Bedingungen erheblich verbessern kann, wie es auch in England der Fall ist, ist ein weiterer großer Pluspunkt.

 

Der letzte Vorteil, auf den ich eingehen möchte, sind die ausländischen Studenten. Ich finde es an und fürsich für in Ordnung, dass zB Deutsche bei uns Studieren.  Dass sie es gratis tun und nach ihrem Studium großteils zurück nach Deutschland wechseln schadet nicht nur unserem Gesundheitssystem sondern kostet vor allem die österreichischen Steuerzahler Geld. Würde man Studiengebühren ähnlich meines Vorschlages einführen, wären sie "gezwungen", auch wenn sie danach nach Deutschland zurück gehen, ihr Studium abzubezahlen, was ich fair fände..

 

So, jetzt ist der Blog eh schon ziemlich lang, ich muss mal für die FH lernen (ich zahle bereits Studiengebühren und tue das im Hinblick auf eine im Vergleich zur Uni sehr viel angenehmere Ausbildung gerne) ;) Ich hoffe ich kann hier zu einer Diskussion anregen, vielleicht kommen ja noch einige Pro-Argumente oder auch Gegenargumente, die ich bisher übersehen habe.

 

Wer noch mehr dazu lesen möchte, findet bei BBC viel, zB unter http://www.bbc.co.uk/news/education-11483638

 

LG & schönen Tag,

Forseti

0
 
 


das ist doch alles ein

das ist doch alles ein teufelskreis. du musst studiengebühren zahlen. um das geld dafür aufzutreiben, musst du arbeiten. wenn du arbeitest, hast du weniger zeit für die uni. dadurch überschreitest du die mindestzeit. das wiederum bedeutet, dass beihilfen wegfallen. deswegen musst du noch mehr arbeiten um studiengebühren und co finanzieren zu können. und so wirst du niemals fertig mit der uni.

Bildung ist gratis bzw.

Bildung ist gratis bzw. "beinahe" umsonst. Ich halte mich für gebildet. Viel gebildeter als manche, die das gleiche Studium abgeschlossen haben wie ich. Die sind "aus"gebildet.

Denn ich nutze die Zugänge zu öffentlichen Bibliotheken. Ich verbringe Stunden damit im Internet zu surfen und mich über die Dinge zu "bilden", die mich interessieren. Und das kann ich mittlerweile bei HotSpots umsonst.

Das meinte ich mich "Bildung ist umsonst - AUSbildung nicht". Es liegt an mir selber, wieviel ich über die Welt wissen möchte. Ausbildung ist eine andere Baustelle als Bildung.


Dass jeder, der in einem Sozialstaat lebt bzw. in einem, der Unmengen an Steuern einhebt, auch für etwas zahlt, das er nicht in Anspruch nimmt, ist mir klar. Jedoch bin ich der Meinung, dass ein Beitrag für das Studieren an einer Uni gerechtfertig ist. 

ABER NUR, wenn die derzeitigen Verhältnisse sich deutlich bessern. Wenn ich an meine Cousine denke, die Italienisch studiert, also ein nicht allzu überlaufenes Studium, und dennoch nicht in alle Kurse kommt, dann ärger ich mich auch. Sie studiert brav, lernt viel, tut alles, hat Vitamin B bei der Studienbeihilfenstelle, die immer wissen wann welche Frist für diverse Anmeldungen endet und dennoch haut es nicht hin. 

Da muss noch viel getan werden.

 

Zum Thema "Studiengebühren selber bezahlen": Mit 15 habe ich angefangen neben der Schule zu arbeiten, das ist nahtlos zum Studium übergegangen. Also JA, ich habe auch finanziell VIEL zu meinem Studium beigetragen.

 

Studienbeihilfen: Stimmt schon, manche bleiben auf der Strecke. Sogar die MitarbeiterInnen selber betrachten das System kritisch. Ich selber hab ich übrigen auch nichts bekommen, weil eben auch das Einkommen meiner geschiedenen Eltern zusammen gerechnet wurde und sie gemeinsam 50 EURO zuviel verdient haben. Soweit ich weiß haben vorallem aber Kinder ein Problem, wenn sie ihren Vater gar nicht kennen. Sobald einer bekannt ist, wird ihm vom Jugendamt ein Betrag vorgeschrieben, den er gemäß seiner höchsten Ausbildung zu zahlen hat. Leider haben die meisten geschiedenen Mütter nicht mehr den Nerv dazu, das dann auch einzufordern. Ich spreche aber aus Erfahrung, dass der Staat da ausnahmsweise hinter einem steht ;) Aber das betrifft ja nicht die Studienbeihilfenstelle selber.

 

ps: Wie großartig die Bürokratie in Wien derzeit läuft erfahre ich gerade am eigenen Leib - KATASTROPHE!

 

 

Das ist mir echt ein Rätsel

Das ist mir echt ein Rätsel wieso immer und überall böse Deutsche irgendwie eingebaut werden müssen.... kein Wunder, dass Deutsche wieder zurückkehren :-)

Nun ja, ich hab zuerst in Deutschland studiert und mitten im Studium wurden die Studiengebühren eingeführt. Plötzlich sahen wir uns damit konfrontiert jedes Semester 700 Euro blechen zu müssen. Gut, dafür wurde uns viel versprochen. Klang in etwa so wie in deinem Text, so nach dem Motto: "Mit Studiengebühren wird unsere Ausbildung top." Doof ist nur, dass das nicht der Fall war. Von dem Geld hat man dann so tolle Dinge gemacht wie einen Fußgängerweg am Unigelände zu bauen oder gratis Kopieren einzuführen. Ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass mit solchen Banalitäten eine gute Außbildung weder steht noch fällt. Und ich bezweifle ganz stark, dass die Einführung von Studiengebühren hierzulande zu einer spürbaren Verbesserung führen würde. Ich hab übrigens auch mal in England studiert. Und ja, du hast Recht, dort kriegen die Studenten wirklich was für die Massen an Geld die sie zahlen müssen. Aber dafür ist dort das ganze System dem österreichischen nicht annährend vergleichbar und so auch nicht umsetzbar....

Ich stimme deinem Blog

Ich stimme deinem Blog uneingeschränkt zu.:-)

Wer studiert sollte auch dafür bezahlen. Wenn man mir dann mit dem Argument kommt, dass Bildung frei sein sollte, dann antworte ich nur: Bildung ist frei, AUSbildung nicht.

Wer es sich nicht leisten kann, kann sehr wohl Studienbeihilfe beantragen. Dafür braucht man 8 SW, wirklich nicht die Welt.

Ich finde auch, dass man den Punkt Studiengebühren nicht mit Sozialversicherungsbeiträgen vergleichen kann. Wir leben in einem Sozialstaat - Ja. Dadurch finanzieren wir natürlich auch Leute mit, die nicht arbeiten. Aber man ist dann froh darüber, wenn man vielleicht selber in diese Lage kommt! Dass man aber als Steuerzahler die Unis finanzieren soll. Und damit auch die unzähligen Studenten, die ein Studium dann nicht abschließen. Das sehe ich nicht ein.

Die Österreicher sind verwöhnt und wissen gar nicht, dass selbst 363 Euro irgendwas ein wahrer 5egen sind! Und mal ehrlich: Das sind auf 6 Monate gerechnet ca. 60 Euro...

Und wenn ich an die vielen Studenten denke, die ich kenne, die fleißig jedes WE unterwegs sind, vielleicht noch ne eigene Wohnung haben und mit dem Auto durch die Gegend düsen: Einsparpotenzial um die Studiengebühren bezahlen zu können, gibt es genug.

Liebe Grüße
Marlene, FH-Absolventin, die gern dafür gezahlt hat!

Liebe Lene,   was du meinst

Liebe Lene,

 

was du meinst mit "Bildung ist frei, Ausbildung nicht." verstehe ich nicht.

 

Zur Studienbeihilfe:

So einfach ist das nicht. Eine Studienkollegin von mir hat z.B. keine Beihilfe bekommen, weil die Gehälter ihrer Eltern zusammengerechnet wurden, dabei waren sie geschieden und der Vater hat sie überhaupt nicht finanziell unterstützt. Eine andere Freundin hat so lange Studienbeihilfe bekommen bis ihr Bruder mit dem Studium fertig war. Dann wurde sie ihr gestrichen. Die genaue Regelung dahinter kenne ich nicht. Ich will damit nur sagen, dass es leicht möglich ist, bei so einem System auf der Strecke zu bleiben. Außerdem kann es für eine einkommensschwache Familie schon eine Belastung sein, dass ein Kind überhaupt studiert- auch ohne Gebühren- weil es so noch länger abhängig bleibt, da es keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen kann.

 

Ob 363 Euro viel Geld ist, kommt auf den Maßstab an. Für manche ist das so. Auch dass du Studenten kennst, die keine finanziellen Probleme haben, heißt ja nicht, dass es andere nicht schwerer haben. Ich kenne auch genug solche StudentInnen.

 

Mir fällt auch auf, dass viele FH-StudentInnen kein Problem mit Studiengebühren haben. Das liegt vielleicht auch daran, dass die FHs eine andere Qualität als die Unis bieten. Mich würde auch interessieren, ob ihr die Gebühren selbst bezahlt habt und ob ihr sonst von euren Eltern finanziell unterstützt wurdet. Das beeinflusst natürlich die Perspektive.

 

Du schreibst, dass du den Vergleich mit den Sozialversicherungsbeiträgen nicht richtig findest, weil man von den Beiträgen irgendwann mal etwas haben könnte, wenn man etwa selbst arbeitslos wird. Dieses Argument finde ich wiederum nicht nachvollziehbar. Findest du Abgaben nur okay, wenn du selbst von ihnen profitieren könntest? Jede/r Steuerzahler/in bezahlt für Dinge, von denen er persönlich nie etwas haben wird. Ich zahle zum Beispiel die Förderung von Religionsgemeinschaften mit, obwohl ich Atheistin bin. Ich zahle die Subventionen mit, die an die Fleischindustrie gehen, obwohl ich kein Fleisch esse. Ich zahle Straßen mit, über die ich nie fahren werde. So geht es uns allen und das ist Teil des Systems. Dafür bekommen wir immerhin alle eine recht stabile, friedliche Gesellschaft.

 

LG

Patrizia

Von der Seite habe ich das

Von der Seite habe ich das noch nie betrachtet, finde ich ziemlich interessant. Wobei ich in den letzten Jahren mir auch schon paar mal gedacht habe, dass Studiengebühren, "sozial gerecht" gestaltet natürlich, irgendwie schon ok wären, weil die Universitäten ja bezahlt werden müssen. (Hab mich das aber selten laut sagen getraut) Studiengebühren müssten halt auf jeden Fall so gestaltet sein, dass eben auch sozial/finanziell wirklich schwach gestellte Menschen Zugang zum Studium bekommen und sich dieses auch leisten können...Ich für meinen Teil musste dieses Semester wieder Studiengebühren bezahlen und habe daher in diesem Monat dementsprechend tortz Teilzeitjob fast nix zum leben, was eben auch nicht besonders lustig ist (Gott sei Dank gibt es Oma's, die sich solcher Fälle ein wenig annehmen und Väter, die auch ein wenig unterstützen, hat aber nicht jeder...;)

Liebe/r Juvi,   mit

Liebe/r Juvi,

 

mit Differenziertheit hat das nichts zu tun. Du hast einfach einen anderen Standpunkt.

 

Ich habe den Eindruck, dass du mich komplett falsch verstanden hast. Du meinst, dass nach meiner Argumentation ein neoliberales System gerecht wäre, aber das meinte ich auf keinen Fall.

 

Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Besserverdienende auch mehr Abgaben leisten. Wo unsere Meinungen auseinander gehen ist hier: Ich finde die Abgaben der Mittelschicht und jener Reichen, die hier Steuern zahlen, schon hoch genug, daher finde ich es nicht gerecht, wenn noch zusätzliche Gebühren anfallen.

 

Wie du schreibst: Jeder gibt ab, soviel er kann und das Geld wird umverteilt. Die Argumentation: "Es ist unfair, dass VerkäuferInnen die Studiengebühren mitfinanzieren müssen." kann ich nicht nachvollziehen, weil es dann auch unfair sein müsste, dass jemand, der immer gesund ist, einen hohen Sozialversicherungsbeitrag zahlen muss, dass jemand, der nie Kinder bekommt, die städtischen Kindergärten und Schulen mitfinanzieren muss usw. Und wie ich schon geschrieben habe: Warum ist es unfair, dass VerkäuferInnen die Uni-Ausbildung mitfinanzieren müssen, aber nicht, dass sie die AHS-Ausbildung mitfinanzieren?

 

Mein Standpunkt ist der:

1. Es gehört zu unserem Sozialsystem, Dinge mitzufinanzieren, von denen man selbst nicht oder nicht direkt profitiert.

2. Da dies hier ohnehin nicht der Fall ist, da "die Allgemeinheit" ja eh von den höheren Steuereinnahmen der StudienabsolventInnen profitiert, verstehe ich die Argumentation noch weniger. (Dass die AbsolventInnen selbst natürlich auch etwas davon haben, wie du schreibst, ist klar. Aber das finde ich nicht problematisch, solange es zu einer Win-Win-Situation führt: Die Allgemeinheit profitiert von den Steuereinnahmen und sie selbst von ihrem Gehalt.)

 

Was mich an dieser Debatte am meisten stört, ist, dass Bevölkerungsgruppen mit plakativem Bullshit gegeneinander aufgehetzt werden. Dass bei einkommensschwachen Menschen Wut geschürt wird, indem man ihnen erzählt, dass es so unfair ist, dass sie die reichen StudentInnen finanzieren müssen- ohne dazuzusagen, dass sie das nur zu einem sehr, sehr geringen Anteil tun und dass die bösen SchmarotzerstudentInnen dafür später im Schnitt höhere Abgaben leisten, die auch ihnen zu Gute kommen. Dass sie außerdem indirekt profitieren, weil, wie du selbst geschrieben hast, die Ausbildung der Menschen im Interesse des Staates ist, sagt ihnen auch keiner. Da wird das Feindbild "reiche StudentInnen" erzeugt, obwohl der Durchschnittsstudierende nicht reich ist.

Ich bin umgekehrt auch dagegen, dass die Medien Einkommensschwache gerne als faule Schmarotzer darstellen, die an ihrer schlechten Lage selbst schuld sind. Da werden Gruppen gegeneinander ausgespielt, was in beide Richtungen nicht fair ist.

 

Vom Kreditsystem bin ich nicht überzeugt. Das haben anelej und crabman schon kommentiert.

 

Dass dem Studium durch Gebühren ein höherer Wert beigemessen wird, glaube ich nicht. Man studiert dann ja trotzdem nicht, weil man dafür bezahlt hat, sondern weil man es gerne macht und/oder einen Plan für's spätere Leben hat.

 

LG

Patrizia

Vielleicht liest du dies noch

Vielleicht liest du dies nach einer Woche noch...

Mein letztes Posting war nicht strukturiert genug... ich bemühe mich jetzt mehr: 

 

Grundsätzlich: 

ich kann deinen Argumenten schon vieles abgewinnen... nur im Detail gehen die Meinungen ausseinander dann. Dies manifestiert sich dann in den Studiengebühren.

 

"Du meinst, dass nach meiner Argumentation ein neoliberales System gerecht wäre, aber das meinte ich auf keinen Fall."... die Argumentation war ALLEINE auf dem letzten Absatz (von der vorherigen Posting) bezogen ... und weitergeführt. (im letzten Posting habe ich verabsäumt zu gekennzeichnen worauf dies sich bezogen hat)

 

"weil es dann auch unfair sein müsste...."

Studium -> selber ausgesucht (Volljährig)

Krank sein -> nicht selber ausgesucht

Matura -> die Eltern oder minderjährig (also unmündig einen Kreditvertrag einzugehen) ausgesucht. 

hier kommt evt. "differenzierter" zum vorschein. 

 

Standpunkt: 

Grund-dillema: Fair vs. Gerecht. 

1) Stimmt. Methode soll aber Ziel nicht ins Schatten stellen. Bei jedem Instrument ist: Zweck, Effizienz, Alternativen, etc. Abzuwiegen... nicht einfach blind mit der Gießkanne streuen.  

2) Höheres Gehallt --> mehr Steuern. (check).

"Dass die AbsolventInnen selbst natürlich auch etwas davon haben, wie du schreibst, ist klar." <-- bitte begründen!!!

ABER (das ist hier mein "senf"): Mehr Bildung (Gratis) führt zu mehr Gehallt (netto)  --> wieso???  (weder fair, noch gerecht) daher "meine Lösung": Nach Studium nach Möglichkeit (Bemessungsgrundlage: Einkommen) zurückzahlen. (---> mehr sozial, weniger neoliberal). Hier ist win-win auch gegeben: Dieses Geld könnten wir z.B. in Kindergärten fließen lassen.

 

"plakativer Bullshit gegeneinander": ich sehe was du meinst. Als "Gegenmittel": Diskussion mit Inhalt führen. (plakativ mit schaas, Argumente mit Scharf). Hierbei: "obwohl der Durchschnittsstudierende nicht reich ist.": Dafür weitere 30-50 Jahre nach dem Studium viel größere Chancen reich zu werden als für einen der nicht studiert hat. 

 

"Vom Kreditsystem bin ich nicht überzeugt. Das haben anelej und crabman schon kommentiert."

Diese stellt allerdings mein Hauptargument dar. Dabei anelej: "nicht gerade ansprechend." / crabman: " 9% Kreditrückzahlung? Sicher nicht, dann lieber ab ins UK!" <-- Und das war war deine beste Argumentation??? Da kannst du sicher mehr!

 

"Dass dem Studium durch Gebühren ein höherer Wert beigemessen wird, glaube ich nicht"

Es ist keine Glaubenssache, solche Effekte sind belegt durch Verhaltenswissenschaft. Quelle: z.B.:  https://www.uzh.ch/psychologie/sowi/ssl-dir/ss06/1375/documents/Text060425.pdf ... ob dabei z.B. die 400 Euro pro Semester einen Signifikanz aufweisen kann lässt natürlich darüber streiten, bwz. bedarf lokale (also österreichische) Feldstudien.

 

 

 

 

 

Was du schreibst, ist

Was du schreibst, ist wiederum sehr einleuchtend=)

Eine gute Diskussion.. ich

Eine gute Diskussion..

 

Ich zahle Studiengebühren, aber da ich an einer Fh studiere, finde ich es ok. Ich merke die Vorteile. Keine überfüllten Klassen, super Lektoren und die Arbeitsmittel werden bereitgestellt. Es fehlt mir an nichts um zu studieren. Das ist keine Selbstverständlichkeit und dafür bin ich dankbar.

 

Ob Studiengebühren an dern Unis etwas bringt?? Da bin ich skeptisch..

Unabhängig ob es nun Gebühren

Unabhängig ob es nun Gebühren geben wird oder net, finde ich ohnehin, daß es zuviele Studenten gibt [auch wenn immer viele meinen, Österreich habe zu wenig Studenten]

 

Wofür braucht man die ganzen Soziologie-/IE-/PoWi-/Gender-Studenten? Die tragen ÜBERHAUPT NICHTS zu einer Gesellschaft bei. Wer braucht Studenten, die nicht einmal eine Waschmaschine anschließen können, zwei linke Hände haben?

 

Die Forderung, es brauche mehr Studenten führt AUTOMATISCH zu einer Abwertung der Lehre. Es wird da immer suggeriert, wer nur eine Lehre habe, sei ungebildet. Es ist eine Frechheit! Man braucht mehr Facharbeiter, Elektriker, Tischler.

 

Wem fällt es auf, wenn es vom einen Tage auf den anderen keine oder weniger Soziologen gibt? Keinem. Aber es fällt sofort jedem auf, wenn es keine Müllmänner und Briefträger mehr gibt.

 

 

Sorry, aber mit solchen

Sorry, aber mit solchen Aussagen fange ich gar nichts an...Ich bin auch der Meinung, dass eine Lehre mindestens genauso viel wert ist, wie ein Studium und hasse es, wenn "Studierte" glauben, dass sie besser sind, als Menschen ohne Matura/Studium aber die sozialwissenschaftlichen Fächer immer als nutzlos hinzustellen kann gar nichts...!

Ich frage mich, wo wir heute ohne Max Weber, Durkheim, Habermas, Bourdieu, Appadurai, Marx, etc, etc., wären...diese Fächer (Ethnologie gehört auch dazu) sind nämlich genau die, welche sich mit den sozialen und kulturellen Problemen jeder Gesellschaft, über die jeder Mensch spricht und glaubt Experte zu sein (!) tiefergehend auseinandersetzen! Und würde man öfter auf die Erkenntnisse dieser Fächer hören und sie anwenden, dann hätten wir wohl einen großen Haufen weniger sozialer und gesellschaftlicher Konflikte!

Fühle dich doch nicht gleich

Fühle dich doch nicht gleich angepisst, nur weil du ein nutzloses Studium gewählt hast :D

 

Und zudem behaupte ich, daß es nicht mehr oder weniger Konflikte wegen der Werke Webers, Appadurais und Marxens gibt.  

Ich fühle mich nicht

Ich fühle mich nicht angepisst, ich mag es nur nicht wenn Leute über Dinge urteilen, mit denen sie sich in keinster Weise beschäftigt haben :)) so einfach ist das

Oh wie schön, du glaubst, ich

Oh wie schön, du glaubst, ich habe keine Ahnung und dünkst dich deshalb über solche Diskussionen mit mir erhaben.

 

Ach wie einfach deine Welt doch ist... Du Soziologiestudentin, du!

Uii, das ist aber wer ganz

Uii, das ist aber wer ganz schön in Angriffslaune...;) Nein, "ich dünke mich dir nicht erhaben"...:) Und nein, ich studiere auch nicht Soziologie :D Nur kannst du anscheinend nur deine eigene Meinung zulassen und sonst nichts, ob das gut ist? Und du persönlich dünkst dich anscheinend den Sozialwissenschaften erhaben und nimmst für dich in Anspruch, entscheiden zu können, welche Studienrichtungen wichtig sind und welche nicht. Findest du das nicht ein wenig selbstüberschätzend? ;) (Ich persönlich würde mir so ein Urteil nicht erlauben...)

Was du hier machst...

...ist genau, was ich in meinem vorherigen Post meinte. Du fühlst dich scheinbar von der Gesellschaft abgewertet und darum versuchst du jetzt, StudentInnen abzuwerten. Das ist um kein Stück besser.

 

Natürlich sind HandwerkerInnen und alle anderen Lehrberufe wichtig! Dass sie teilweise kein hohes soziales Ansehen genießen, finde ich auch falsch. Ich glaube aber sogar, dass eine höhere Zahl an StudentInnen das Gegenteil bewirken wird: Je mehr StudentInnen es gibt, desto mehr wird die Nachfrage nach Menschen mit Lehrabschluss steigen und umso schwerer wird es für UniabsolventInnen am Arbeitsmarkt. Die Soziologie-Powi-etc.-AbsolventInnen verdienen schon jetzt teilweise deutlich weniger als HandwerkerInnen.

 

Dass du hier so abwertend über sie schreibst, erscheint mir sehr unüberlegt. SoziologInnen und all die anderen Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen sind enorm wichtig für uns, auch wenn sich ihr Einfluss nicht in Zahlen messen lässt. Findest du es nicht wichtig, dass sich eine Gesellschaft weiter entwickelt, dass sich jemand Gedanken über ethische und soziale Fragen macht? Abgesehen davon, bleiben nicht alle Soziologie-AbsolventInnen an der Uni- eher die wenigsten- sondern arbeiten in der Meinungsforschung, in der öffentlichen Verwaltung, in den Medien, in der Politik, in der Erwachsenenbildung, als Berater, Mediatoren etc. etc.

Ich fühle mich doch nicht

Ich fühle mich doch nicht abgewertet^^

 

Ich meinte nur, daß Handwerker wichtiger Menschen, die sich mit halbseidenen ethischen und sozialen Fragen beschäftigen. Ich sage ja nicht, daß wir keine Juristen und Wirtschaftsbonzen brauchen ;-)

Hat dir ein Soziologie/PoWi/was-auch-immer-Student

mal die Freundin ausgespannt?
Du bist vielleicht daneben, Wahnsinn!

 

Es braucht übrigens nicht mehr Studenten, sondern mehr Akademiker.
Und wie der Wirtschaftsstandort Österreich in ein paar Jahren aussehen würde, wenn wir nur noch Tischler, Elektriker, Maurer,...usw. haben, möchte ich gar nicht wissen.

Sei mir nicht böse, aber

Sei mir nicht böse, aber Soziologie und PoWiStundenten tragen wohl rein gar nichts zum Wirtschaftsstandort Österreich bei. Da dünke ich Tischler und Maurer doch wichtiger. Spätestens wenn du einmal eine Wohnung ausgemalt haben willst, bist du froh, daß dein Handwerker Maler ist und nicht Gender Studies lernte.

 

Und nein, wenn mir wer meine Freundin ausspannt, dann sind das nur kuhle Typen... Langhaarige PoWi-Quatscher sind das definitiv nicht, bin also nicht eifersüchtig :D

Du wirst dich schon auskennen,

ob die Produktion von "Wissen" unnötig für Österreich ist und wo Sozial- und Geisteswissenschafter eingesetzt werden, oder? ;-)

Andererseits...
...ist es bei einer Reform der Mindestsicherung  nicht schlecht, wenn man Experten hat, die sich mit Armutsforschung beschäftigt haben.
...ist es bei einem FPÖ-Wähleranteil von 25% interessant zu wissen, was das eigentlich für Leute sind und warum sie auf St.Rache so abfahren.
...ist es bei einer Ausdünnung des ländlichen Raumes gut, wenn man Bevölkerungswissenschafter hat, die Konzepte für die Infrastrukturanpassung in diesen Räumen entwickeln.
...ist es bei einer Stadtteilerneuerung hilfreich, wenn es Planer gibt, die bspw. einen Park so gestalten, dass ihn alle Bevölkerungsgruppen auch nutzen können.
...ist es bei Familien- und Rentenpolitk unerlässlich Demographen zu beschäftigen, die zukünftige Entwicklungen abschätzen können.
...ist die Philosophie (neben Mathematik) die älteste Wissenschaft und könnte als eines der wichtigsten Kulturgüter betrachtet werden.
... ist es bei immer umfassenderen Überwachungsmaßnahemn beruhigend, wenn es Menschen gibt, die sich mit den sozialen Auswirkungen von Überwachung und Strafen beschäftigen und regulierend eingreifen.

 

Aber das alles ist dir wahrscheinlich egal, so lange du in deiner schön ausgemalten Wohnung sitzen und auf die "G'studierten" Sozialwissenschafter schimpfen kannst, weil du ja so viel besser oder wichtiger bist (ein "Bessermensch" sozusagen, wie in deinem gestrigen Geschwurbel um 19:52 angedeutet. Eine etwas unappetitliche Einstellung btw.)

Nix für ungut, aber den Ausspruch "Ich weiß, dass ich nichts weiß" solltest du dir mal zu Herzen nehmen.

 

Schöne Tage noch!

 

Ich meinte nicht, daß man

Ich meinte nicht, daß man keine brauche, sondern weniger auch reichen.

 

Zudem muss man kein Sozialwissenschaftler oder PoWi-Nerd sein, um zu wissen, wieso die FPÖ 25% der Wähler hinter sich weiß:

1. Sie ist eine Oppositionspartei [das wären BZÖ und Grüne und andere auch, aber wieso die nicht ziehen, kommt jetzt]

2. Sie tritt gegen die gemäß vieler Wähler viel zu vielen Zuwanderer auf, die nicht die österreichische Kultur annehmen wollen

3. Sie hat eine deutliche Sprache und ist nicht politisch korrekt, sie haut auf den Tisch und das taugt vielen

 

Aber die zahlreichen negativen Reaktionen auf mein Kommentar zeigen, wes Geistes Kind die Biberleser und -redaktöre sind: Ihr seid die überzähligen Studenten von Fächern, die weniger gefragt sind.

 

Wo sind denn hier die Chemiker, Physiker, Architekten, Juristen und Mediziner? Nirgends. Ihr studiert alle Prekariatsfächer.

 

 

Ich bin Chemikerin:-)

Ich bin Chemikerin:-)

Gott sei Dank - ein

Gott sei Dank - ein Lichtblick :D

Gott sei Dank - ein

Gott sei Dank - ein Lichtblick :D

Welche Redakteure meinst du!?

Welche Redakteure meinst du!? :D Ist doch größtenteils eine sehr sachliche Diskussion, nicht jeder ist deiner Meinung, das ist aber normal.

Keine im Besonderen, nur

Keine im Besonderen, nur allgemein.

Hallo USA

Ich finde die Vorstellung , dass ich nach einem hart erarbeiteten Studium auf eigenen Beinen stehen will und dann gleich Schulden abbezahlen muss, nicht gerade ansprechend.

Naja, ist eine ein bisschen einfache Einstellung:

"Wenn der/die StudentIn das Studium erfolgreich abgeschlossen hat und in Folge mehr als ~ 2.300€ monatlich verdient, so muss er/sie 9% dieses Einkommens zurückzahlen, bis er seine Schuld beglichen hat."

Wenn man in Österreich 2.300 verdient, geht sowieso ein 1/3 zurück an den Staat bzw. in die SV. Dann auch noch 9% Kreditrückzahlung? Sicher nicht, dann lieber ab ins UK!

Das ist allerdings kein "ganz anderes Thema", sondern eben das Problem: Die hohe Einkommenssteuer in Ö. lässt einfach keine Studiengebühren zu, die einen nennenswerten Effekt für die Unis hätten.

Ich habe kein Problem mit den 400 Euro im Semester, Auswirkungen auf die Uni haben sie aber auch keine.

Generell sollte bei den Studiengebühren nicht so viel herumgeeiert werden, die 400 Euro halten niemanden ernsthaft vom Studieren ab (Stipendien gehören trotzdem neu organisiert, aber das nur nebenbei).

Würde es hingegen faire Zugangsbeschränkungen vor Beginn des Studiums geben, wären die meisten Probleme schon nicht mehr da oder zumindest nicht mehr so dramatisch.

Sehe ich anders...

Liebe/r Forseti,

 

ich selbst habe Studiengebühren bezahlt (weil ich von 2004-2009 studiert habe) und kann dir sagen, dass sich an den Studienbedingungen rein gar nichts verbessert hat. Und auch damals wurde behauptet, dass die Studierenden von den Gebühren profitieren würden.

 

Zur Gerechtigkeit:

Du schreibst, dass die Supermarktverkäuferin oder der Straßenkehrer im Moment die Studiengebühren mitbezahlen und spielst auf Menschen mit einem geringen Einkommen an. Du musst aber bedenken, dass diese Menschen keine oder nur wenig Lohnsteuer zahlen, weil sie eben so wenig verdienen. Die Studienabsolventen, die deiner Meinung nach in 10 Jahren doppelt so viel verdienen, zahlen dann auch einen entsprechenden Anteil an Steuern. Also könntest du genauso sagen: Sie zahlen dann für die Verkäuferin und den Straßenkehrer. Ich habe vor einiger Zeit gelesen, dass Studienabsolventen dem Staat im Durchschnitt viel mehr an Einnahmen bringen als ihre Ausbildung kostet. Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Ich finde es daher nicht gerecht, sie auch noch einen Anteil ihrer Ausbildung selbst bezahlen zu lassen. Das tun sie nämlich im Nachhinein sowieso.

 

Außerdem:

Die Verkäuferin und der Straßenkehrer haben wahrscheinlich auch nicht maturiert. Wenn ich deine Argumentation anwende, müssten wir dann nicht auch Schulgeld verlangen von allen, die mehr als die Pflichtschule absolvieren? Warum findest du es sozial gerecht, dass MaturantInnen nichts bezahlen müssen? Auch ihre Ausbildung bezahlt der/die Steuerzahler/in.

 

Liebe Grüße

Patrizia

 

 

 

sehe ich differenzierter...

 

Zur Gerechtigkeit: 

Die Argumentation zur Folge wäre natürlich die Komplette Abschaffung des Sozialsystems gerecht, und chronisch Kranke, ältere sollte auch alles selbst bezahlen. Das wäre die komplette Verwirklichung des Neoliberalismus. Wenn wir z.B. Chiles Situation anschauen, sehen wir wozu das führt....  Außerdem alleine den Lohnsteuer als Basis zu nehmen um zu berechnen wer wieviel einzahlt ist sehr einseitig. Auch die ärmsten führen z.B. Umsatzsteuer (Gütersteuer) genau so ab. 

Unser Sozialsystem ist aber nun mal Solidarisch aufgebaut, in welcher die mehr haben auch mehr abführen. (8-10 Tausend Kilometer westlich ist es auch der Fall, nur nicht so ausgeprägt). 

 

zur Außerdem: 

Frosetti hat nicht geschrieben, dass er gerecht findet, dass Maturanten nichts zahlen müssen. Daher ist das ungerecht ihm das so explizit zu unterstellen, obwohl ich davon ausgehe, dass er/sie das schon so sieht. 

 

Es ist wohl ein Wertkonflikt zwischen Solidarität und Gleichbehandlung. Und es ist eine politische Frage, wo man die Grenzen zieht. Eine komplette Win-Win wird und kann es hier nicht geben. 

 

Es liegt sehr wohl aber im Interesse des Staates (=von uns allem) die Ausbildung der Menschen zu finanzieren. (Standortwettbewerb, etc...).

 

Bezüglich Studiengebühren konkret:

Du argumentierst dass jemand der studiert hat auch viel mehr an den Staat abgibt. Das möchte ich auch nicht bezweifeln. Die andere Seite der Medaille ist, dass dieser Mensch auch später viel mehr verdient (netto). Also: Der Staat (ink. Verkäuferin) finanziert sein Studium, und auf deren Basis der (werdende) Arzt mehr verdient (netto). Ist doch auch ungerecht oder? Man könnte jetzt auch argumentieren, dass dieser Mensch während seines Studiums sich dafür angestrengt hat etc... Vielleicht hat sich aber die Verkäuferin auch während ihrer Ausbildung und während ihrer ersten Arbeitsjahre genau sich angestrengt (ohne dafür ein evt. Stipendium bekommen zu haben). Das ist hier also schwer zu vergleichen.  

 

Ich persönlich würde ein System präferieren, wenn die Absolventen erst nach einem Gehallt X (gestuft dann) anfangen Ihr Studium zurückzubezahlen. "Akademikerzwanziger" sind schon Gedanken in diese Richtung.... Ist natürlich auch nicht GANZ gerecht.... aber mehr gerecht in meinen Augen. Das positive daran finde ich, dass es 1) keinen direkt vom Studium (Nichtfinanzierbarkeit) abwendet und 2) die Absolventen nicht vor einem Schuldenberg gleich stehen wie in der USA. 

 

Weiters finde ich einen Symbolischen (direkten) Beitrag an die Unis aus Verahltensorientierter Sicht nützlich, da man so den dem Impliziten Bild: "Was nichts kostet ist nichts Wert" so ein bisschen entgegensteuert. Sollte halt so bemessen sein, dass es wirklich keine Leute vom Studium abbringt.

 

War leider nicht schlau

War leider nicht schlau genug, um meinen Kommentar bei dir dranzuhängen- du findest ihn darum oben in der allgemeinen Diskussion!

Login



biber Abo

 

Aktuelle Ausgabe

Fejsbuk

biber Kolumne

Wiens schärfste Kolumne!
In Ivanas Welt berichtet Ivana Martionović über ihr daily life. 

Empfehlen