Wenn du einmal Lottomillionär werden würdest?



In Italien ist das Lottofieber ausgebrochen. Seit 86 Ziehungen hat niemand den Lotto-Jackpot geknackt. BIS JETZT!

Irgend ein Gluckspilz soll im italienischen kleinen Dörfchen Bagnone den Jackpot von über 146 Millionen Euro geknackt haben.

Ein verschuldeter Maurer solls sein, wo ihm in der Dorfkneipe ausgerutscht ist, dass er die 6 Richtigen aus 90 Zahlen getippt hat.

Ist er nun der Gewinner und was bedeutet dies für sein Leben? Auf einmal Freunde von allen Seiten, die ihn jetzt nochmehr gern haben, weil er doch 146 Mille schwer ist. Der Bürgermeister hat sich auch schon gemeldet und erwähnt Projekte, die so wichtig für die Gemeinde wären.

Der arme reiche Mann wird keine Ruhe mehr haben, falls er wirklich der jenige welche ist, der sich auf einmal die teuersten Villen der Welt leisten kann. Auf einmal werden Leute an seine Tür klopfen, die Hilfe von ihm brauchen. Hätte er doch seinen Freudenschrei verbergen können! Aber wer kann das schon, wenn man auf einmal drauf kommt, dass man auf einmal statt der Schuldenhölle millionenschwer ist.

Dieser Mann ließ auch mich für einen kurzen Tagtraum daran denken, was ich wohl mit so viel Kohle machen würde.
Welchen Verwandten würd ich einen Teil abgeben? Wer hat hinter meinem Rücken gelästert und kriegt nichts von dem Glück? Welche Hilfsorganisationen würden mit dem Geld was sinnvolles machen, ohne dass 99 % des Geldes für Verwaltung verschwendet wird?
In welchen Land würd ich mit finazieller Hilfe anfangen? Wahrscheinlich eh in meinem Bosnien, wo ich durch das Land fahre und Leuten vor Ort helfe.
Und bei so viel Geld wäre für meine Träume auch noch genug da. Reise nach Island, Irland, Schottland...und der Rest der schönen Welt, von der ich nur Fotos kenne.

Und ja! Ich würde einkaufen gehen, ohne auf das Preisschild zu achten.
Aber auch mit so viel Geld würde ich nicht das Leben führen, wie es die Reichen tun, weil sie nichts anderes kennen. Ich kenne nämlich das Gegenteil von Reich und würde nie tausende von Euros für Riesenchampagnerflaschen ausgeben, die wieder aus Spaß und Freude am Reich sein verschüttet werden.

Natürlich sind das Tagträume, Überlegungen und GEdanken, was wäre wenn! Vielleicht sieht es in der Realität ganz anders aus. Vielleicht zerstört einen das viele Geld, wenn man es nicht selbst verdient hat, da man nicht weiß, was man mit seiner Zeit anfangen soll. Nicht selten hört man Geschichten von Lotto-Königen, die das Geld verprasst haben und im Alkoholsumpf gelandet sind. Vielleicht kommt man doch nicht mit dem schnellen Reichtum klar, wo es sein kann, dass man das Unglück im Glück gefunden hat.

Was würdest du tun, wenn du auf einmal Lottomillionär werden würdest? Zerstört Geld wahre Freundschaften, Wertschätzungen und die gesunde Existenzangst, die uns das Leben erst lebenswert macht, weil wir wissen, wofür wir arbeiten und kämpfen?

 

 

0
 
 


spricht sich halt in

spricht sich halt in albanien herum aber ganz sicher bin ich mir nicht da der gewinner noch laut medien unbekannt ist

dieser jetzt ganz reicher

dieser jetzt ganz reicher mann ist albaner und ich hoffe nur er investiert das geld irgendwie in albanien :)

nachdem ich meine

familie und alle meine kumpels versorgt habe, würde ich eine politische partei gründen.
das programm: legalize it! endlich!
BB

Eine Statue aus Gold von mir

Eine Statue aus Gold von mir vor mein Schloss hinpflanzen!

amar. biber hat dich

amar. biber hat dich vermisst.
deine antworten haben mir so richtig gefehlt!

mir kommen gleich die

mir kommen gleich die Tränen

Wenn ich im Lotto gewinnen

Wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich es in erster Linier niemanden sagen. Gut ich glaube man würde es schnell merken...
Dass erste was ich machen würde wäre meine ganzen Freunde anzurufen und zu sagen sie sollen packen! Ich würde mit all meinen Freunden für 1 Woche wegfliegen! Einfach so irgendwohin...
Dann würde ich meinen Eltern ein Haus kaufen, und ihnen Geld geben damit sie nie wieder arbeiten müssen... Tja dannach würde ich spenden, viieeeel spenden. Mir eine Wohnung kaufen, ein Auto... und den rest in immobilien investieren:) sooo irgendwie halt.

das ist die typische antwort

das ist die typische antwort einer lieben tochter, die es ihr leben lang mitbekommen hat, wie hart die eltern arbeiten.

ich wünschte ich könnte es meinen auch ersparen. dass meine mama nieeee wieder diesen weg zur arbeit antreten muss und wissen muss, was sie dort erwartet.

ich kann mir nicht

ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Eltern jemals zum arbeiten aufhören, auch nach der verdienten Pension gehen viele Pensionisten geringfügig arbeiten, um einfach auch soziale Strukturen zu pflegen, mit Menschen in Kontakt zu bleiben. An der Garderobe in der Stadthalle stehen nur Pensionisten.

Wieviele erleiden vor allem kurz nach Pensionierung depressive Erkrankungen, weil sie sich "wertlos" vorkommen.
Arbeit struktuiert den Alltag. Ohne einer Beschäftigung wird der Mensch depressiv und verfällt in eine Form der Apathie.
Die Natur des Menschen ist es zu Arbeiten in welcher Form auch immer - einer Beschäftigung nachzugehen. Man arbeitet, man bewegt sich, man lebt. Oder pensionisten die an der Uni inskribieren, um sich mit etwas zu beschäftigen, was ihnen in jungen Jahren verwährt blieb.

Schau dir an in Jugo, da hakeln die Omis mit 70 und helfen so weit es die körperliche Kondition zulässt und sie machen es freiwillig und sind wesentlich glücklicher und sei es in der früh Hühner zu füttern - sie haben einen Platz in der Leistungsgesellschaft.

Das problem ist wie Arbeitsabläufe organisiert sind, ob man unter "Negativ-Druck" (Negativ Stress)in einem Unternehmen arbeitet und seine Leistung erbringen muss, oder ob man sich die Arbeit selbst aussucht wann und wie man sie macht - druck- und leistungsloses Arbeiten (Positiver Stress), dann ist der Mensch auch glücklich mit der Arbeit und Arbeit fällt nicht "schwer".

das trifft auch auf mich

das trifft auch auf mich zu.
Aber wie du ja schon sagtest 'Tagträumerei' .. Ich glaub ich bräuchte alles Glück der Welt damit ich den Lotto knacken könnte, bin also dermassen ein Unglückliches Wesen.

Login



Aktuelle Ausgabe

 

biber Kolumne

Wiens schärfste Kolumne!
In Ivanas Welt berichten biber-Redakteurinnen Ivana Cucujkić und Ivana Martionović über ihr daily life. 

Empfehlen