Wien Wahlen:Cleveres Wahlwerben oder Buhlen durch die Hintertür?
Die Wien Wahl rückt immer näher. Schon bald wird entschieden, wer in den Wiener Gemeinderat einzieht und welcher Bürgermeister die Stadt weitere fünf Jahre prägen wird.
Da alle Parteien ein Stück vom Kuchen abbekommen wollen, wird fleißig um die Stimmen der Wähler und Wählerinnen gebuhlt.
Während HaCe Strache wie immer die Ausländerkeule schwingt, posiert Christine Marek fröhlich mit Ventilator vor einer Häupl Karikatur.Auch die Grünen sind nicht untätig und werben mit der prominentesten Zahnlücke Wiens, während die "Titelverteidiger" mit einfachen "Mir geht's um..." Plakaten die Wähler zur Stimmabgabe anregen wollen.
Überall auf der Straße trifft man auf solche und ähnliche Wahlaktionen. Doch nicht nur da wird unerbittlich wahlgekämpft, denn außer der breiten Masse müssen auch einzelne Communities umworben werden. Und das meistens jenseits der Öffentlichkeit. So auch die türkische, kurdische und konservativ muslimische Community. Man möge meinen, dass alle seitens der Parteien auf gleiche Weise angesprochen werden. Stimmt aber nicht.
Während nämlich auf Wahleranstaltungen, welche sich an die Türken richtet, Nurten Yilmaz (SPÖ), Mustafa Iscel (ÖVP) und Co im Atatürk Kultur Zentrum an die laizistisch gerichtete türkische Gesellschaft appelieren und die Bedeutung der türkischen Stimmen für die Wiener Wahl immer wieder betonen, werden Kurden auf andere Weise umgarnt.
Bei der letzten Wahlveranstaltung vergangenen Sonntag lud der rote Kandidat Ali Can mit dem Slogan: "Ali für Wien, Wir für ihn" die mehrheitlich kurdischen Bevölkerung ins Gasometer, um sich vorort zu präsentieren.
Anfangs wurde ein Video, das die Wähler über die anstehenden Wahlen informieren sollte eingespielt. Alles, was später kam, hatte wenig mit dem 10.Oktober zu tun. Stattdessen hielten prominente Politiker aus Diyarbakir Ansprachen, die von tagespolitischen Themen der Türkei handelten. Auch österreichische Politiker, die zu Wort kamen, nahmen Bezug auf die kurdische Bevölkerung in der Türkei und wählten dementsprechend ihr Vokabular.
Der Applaus blieb nicht aus und auch Ali Can war sehr zufrieden.
Gülsüm Namaldi, die kopftuchtragende Kandidatin, die biber Lesern spätestens seit dem aktuellen biber Interview ein Begriff ist, hat ebenfalls das Wahlfieber gepackt. Laut Insidern sei sie auch spätabends noch aktiv und verteile gemeinsam mit ihrer Crew ihren Flyer sogar vor türkischen Diskotheken.
Cleveres, zielgerichtetes Wahlwerben oder Buhlen durch die Hintertür?
Die Listen der Parteien muss man nicht lange nach ausländischen Namen durchforsten. Gut so, doch wie ernst ist es den Parteien tatsächlich mit ihren migrantischen Kandidaten? Ali Can, der kurdische Kandidat ist Listenplatz 100+, führt aber dennoch überaus motiviert seinen Wahlkampf. Die Chancen, dass ihn die Besucher des Gasometer am Sonntag auch alle wählen, stehen gut. Doch selbst das würde für einen Einzug in den Gemeinderat kaum reichen.
Die Kandidaten hoffen also trotzdem auf viele Stimmen, verteilen fleißig ihre Flyer, auf denen groß ihr Gesicht und ihr Name prangt und mobilisieren so viele Menschen wie möglich. Im Endeffekt gibt es aber nur einen Gewinner: die Partei.

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seufz
seufz
Bei der
Bei der Unterstützungsveranstaltung waren Hannes Swoboda und auch Stadträtin, Sandra Frauenberger dabei.
Brisant, die zwei prominenten türkisch-kurdisch Politiker, Ahmet Türk und Aysel Tugluk wurden extra eingeflogen um als Ehrengast an der Veranstaltung teilzunehmen. Ahmet Türk war der Spitzenkandidat der DTP.
Diese Wahlkampfveranstaltung der SPÖ wird als Provokation gedeutet und stoßt bei Türken auf heftige Kritik.
Ein verärgerter Türke meint:
Die Spö kann nicht bei den Türken um stimmen kämpfen und gleichzeitig mit diesen PKK - Politikern liebäugeln. Ich wähle sie sicher nicht mehr!
Eine andere Stimme will von den Roten gar nichts mehr wissen: Die SPÖ bettelt überall nur um Stimmen, sie können uns nicht mit den Terroristen in einen Topf tun. Bleibt nicht anderes übrig als die Grünen zu wählen.
Scheint so als profitieren die Grünen von dieser Veranstaltung. Besonders Rechtsextreme Türken wollen nun der SPÖ für immer den Rücken kehren.
Die Sozialdemokraten ahnen wahrscheinlich nicht die Bedeutung dieser Veranstaltung und was es heisst einen in der Türkei verurteilen Politiker als Ehrengast einzuladen.
Der Ex-Spitzenkandidat der DTP,Ahmet Türk wurde in der Türkei mehrmals in verschiedenen Punkten für schuldig gesprochen. Unter anderem wurden ihm enge Beziehungen zur Terrororgansiation PKK nachgewiesen.
Durch das Verbot der DTP am 11. Dezember 2009 durch das türkische Verfassungsgericht und das gegen ihn verhängte politische Betätigungsverbot ist seine politische Karriere beendet.
hopala. schleimt man bei den
hopala. schleimt man bei den kurden, ist man bei den türken ausgschissen. schleimt man bei den türken, fühlen sich die kurden vernachlässigt.
jöööö. was für ein jammer für die österreichischen parteien, wenn sie es versuchen den wienern mit migrahintergrund recht zu machen.
da ham sich ja alle ne schöne hacke angetan. sogar die ausländerkeule schwingenden fpö-ler ham die serbische geschichte gebüffelt, wo HaCe die serben als vorbilder erwähnt, im kampf gegen die türkischen eroberer, wo sich das serbische volk erfolgreich durchgesetzt hat und bestehen blieb. (hab isch mal in ner rede, im jugolokal in der glotze gesehen, als er vor den serben sprach)
Es geht weniger um Kurden
Es geht weniger um Kurden oder Türken sondern eher darum ob die SPÖ einen in der Türkei verurteilten Politiker nach Wien bringt.
stimmt nicht
ahmet türk und aysel tuğluk waren zwar angekündigt aber nicht dabei.
Ah ok! Bleibt die Frage Ah
Ah ok! Bleibt die Frage
Ah ok! Bleibt die Frage wurde ihnen seitens SPÖ abgesagt oder sind sie einfach nicht erschienen?
ist dir was bekannt ?
die derzeitigen politischen umstände...
..haben Ahmet Türk veranlasst, in Istanbul zu verweilen. (Waffenstillstandfrist)