Zug fährt ab!



Ein kleiner fünfjähriger Junge wurde verletzt, als er mit seiner Mama noch zur gerade wegfahrenden Ubahn eilte.

 

Menschliches Versagen, schreiben die Zeitungen. Veraltete Türen der Ubahn sollen auch schuld sein.

 

Mir tut die Mutter Leid. Mit tut der Junge Leid. Aber auch der Ubahnfahrer, der sich täglich mit uns eilenden Menschen rumplagen muss, die noch in letzter Sekunde versuchen in die Ubahn zu springen, während bereits schon längst die Durchsage ertönte „ZUG FÄHRT AB!“

 

Wer ist nun schuld? Ich kann mir nicht helfen. Ich bin während dem Lesen von der Vorstellung genervt, dass eine Mutter mit einem fünfjährigen am Arm sich der Gefahr aussetzt von der Tür eingeklemmt zu werden.

 

Und tagtäglich sehe ich Leute, vor allem Jugendliche, die das selbe tun.

 

Warum hat man in diesem Wien nicht die Zeit fünf Minuten auf die nächste Ubahn zu warten? Warum muss man die eine noch erwischen? Vor allem mit einem fünfjährigen in Begleitung, wo man nicht weiß, ob der Kleine durch die Hetze stolpert, hinfällt, etc.

 

Wir laufen zwar hin, erwarten aber vom Ubahnfahrer, dass er noch genauer hinschaut, ob wohl zwischen der Masse irgendein stürmender Mensch noch läuft, der trotz der DURCHSAGE „Zug fährt ab!“ glaubt in die Ubahn noch springen zu können.

 

Tagtäglich, aber wirklich taaaaagtäglich, sehe ich, wie Menschen den Sprung wagen, sich noch zwischen die Türen hindurch zu quetschen.

 

Der Ubahnfahrer wurde suspendiert. Verliert höchstwahrscheinlich seinen Job, weil eine Mutter unbedingt der Meinung war, dass sie keine 5 Minuten Zeit hat, auf die nächste Ubahn zu warten.

Ich frage mich, ob sie dem Ubahnfahrer die Schuld gibt oder sich selbst, da ihr kleiner Sohn jetzt im Krankenhaus liegt und sich auf die Entscheidung seiner Mama verlassen hat und nicht selbst entscheiden konnte, ob er es eilig hat oder nicht.

 

Man bedenke, was für eine Verantwortung auf den Schultern der Öffifahrer liegt. Ständig eine Masse von Menschen, die rein und raus stürmen. Sicherheitstüren, die auch mal versagen können.

Und dazu nur ein kleiner Rückspiegel, der die ganze Ubahnstation überblicken soll?

 

Verantwortung soll jeder für sich tragen, so weit es einem möglich ist. Und auch die Jugendlichen, die ich letztens sah, und die bei offener Fahrt versucht haben die Ubahntür zu öffnen. Wer haftet für die, wenn sie rausfallen und damit andere Menschen gefährden ?

 

Was sagst du?

 

5
 
 


schlimm...

also Leute, nicht hetzen, die nächste U-Bahn, Straßenbahn, etc. kommt bestimmt.

Meine Schwester ist auch einmal mit ihren High heels stecken geblieben, fragt mich nicht, wie sie das geschafft hat...
Es ist mir auch ein Rätsel, wie sie in die Lücke zwischen dem Bahnsteig und der Tür reinrutschen konnte.

Zum Glück ist nichts passiert, der Fahrer hat sie im Rückspiegel gesehen.

Nach den Worten "Zug fährt

Nach den Worten "Zug fährt ab" ist Ein- und Aussteigen strengstens verboten!

Super Blog! Bin voll deiner

Super Blog!

Bin voll deiner Meinung. Mir tut die Mama leid, die Oma, der Opa - natürlich auch der Kleine...aber auch der Fahrer...

Die Frage ist - hätte er überhaupt etwas sehen können - wenn er den einen "Blick" (wie so manche Medien schreiben) gemacht hätte - wenn da noch X Leute stehen - die es nicht geschafft haben sich in die U-Bahn reinzuquetschen???

Außerdem ist es nicht verboten - nach der Aussage "Zug fährt ab" noch aus- oder einzusteigen???

manche

u-bahnfahrer sind aber wirklich fies. die warten bis du mit der nase vor der tür stehst und knallen dir die tür zu. manchmal ertönt die durchsage während die türen sich schließen.

das mit dem vor der nase

das mit dem vor der nase zuknallen gilt eher für die straßenbahnfahrer.

allerdings ist mir persönlich nie aufgefallen, dass die durchsage, während die türen schließen, ertönt.

oja

gar nicht so selten. pass mal auf.

ok linda. jetzt haben wir

ok linda. jetzt haben wir eine neue mission!

wir checken jetzt die zeit, und die schließung der tür.

=)

moch ma des

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