Die NBA steht still. Die amerikanischen Basketballstars und Clubbesitzer streiken um die gerechte Aufteilung der Einnahmen. Das hat eine Völkerwanderung von NBA-Stars zu Klubs nach Europa, unter anderem in der Türkei und am Balkan ausgelöst. Die Fans jubeln.
In Europa dribbeln diese Saison Basketballer mit ganz besonderem Kaliber. Die Dunks sind härter, die Pässe spektakulärer, die Spiele aufregender. Früher waren türkische und serbische Basketballfans stolz auf ihre Spieler in der NBA, nun haben sie die halbe NBA im eigenen Land. Der Streik in der Superliga NBA hat eine Völkerwanderung ausgelöst. Die europäischen Ligen sind nicht mehr Pensionistenheime für ausrangierte NBA-Spieler. Teams wie Beşiktaş Milengaz, KK Partizan Belgrade oder CSKA Moskau werben um die besten Basketballspieler der Welt und gewinnen auch ihre eigenen Topspieler, die in der NBA zu Weltruhm gelangt sind, zurück.
Das Ganze hat nur einen kleinen Haken. Wenn der Streik endet, wollen die meisten Spieler zurückgehen. Hoffentlich dauert er noch ewig.