Eine Bekannte von mir ist alleinstehend (geschieden) und im reiferen Alter. Die Frau verdient wenig und hat sich, durch den Ratschlag, ihrer damaligen AMS-Betreuerin gedacht, dass sie für die Mindestsicherung einreichen soll.
AMS-Zeit vorbei, Arbeit gefunden, schlechte Lohnverhältnisse etc. Mindestsicherungsantrag an das Magistrat.
Wie geht es einem Menschen in einer Großstadt, wie Wien, wenn dieser niergends registriert ist? Keine Bankomatkarte zu besitzen, mit der E-Card nicht zum Arzt gehen zu können, keine Meldebestätigung zu haben, aber dennoch in einer Wohnung zu wohnen, die monatlich gezahlt wird. Bezahlen kannst du diese, wenn du arbeiten gehst.
Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, als ich hörte, wie viel ein Kebapstand wert ist.
Bist OARG!
Gestern, am 6. März 2011 fand eine Demonstration gegen die Festnahme von Jovan Divjak hier in Wien statt. Wieviele Teilnehmer tatsächlich anwesend waren, ist noch unbekannt. In der Menge wurde aber von in etwa 2000 gemunkelt.
Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit mit der Ubahn fahre, denke ich an Menschen, denen Ubahnerlebnisse entgehen, weil sie sich für den etwas anderen Weg entschieden haben – Auto, Fahrrad, Fußweg, was auch immer.
Und ihnen entgeht wirklich einiges.
Ab und zu vernimmt man Zeitungsmeldungen oder Werbeinserate mit einer kurzen Augenverdreherei und denk sich:
"Eh kloar! Wundert's einen?"
Das Potenzmittelchen "Oh Mann" (für den anspruchsvollen Mann) verspricht Abhilfe bei schlaffen "Gliedern".
Und da kommt einer gerade recht mit seiner Lebensphilosophie.
Erst wenn Verwandte aus dem Ausland zu Besuch kommen, macht man sich als Pseudotouristenführer Gedanken, was Wien alles zu bieten hat.Vorher beschränkt man sich auf seinen Alltag, fährt jeden Tag mit der Ubahn zur Arbeit und wieder zurück nachhause. Und des woar's.
Am 1. Februar startete die Anmeldefrist für das Medizinstudium. Die Eignungstests hierfür starten am 8. Juli.
Solche Tage sind wirklich eine Lektion fürs Leben. Vor allem in einer Großstadt wie Wien, sollte man seine Brieftasche an Orten aufbewahren, wo Taschendiebe nicht so leicht hin greifen können.
Zuerst einmal ein nostalgisches Schwärmen meinerseits. Mein Kinobesuch ist bis jetzt gezeichnet gewesen von Cineplexxen, diesen riesigen Kinoanlagen mit viel Bling Bling und etlichen Kinosälen aneinander gereiht.