Medien schreiben oft über gewalttätige Moslems, über den radikalen Islam und Terror. Dieses Bild des Islams sorgt für viel Hass. Dass der Islam anderes predigt aber Muslime auch Mitschuld an dem schlechten Bild haben, erzählt uns Sanin Musa, Professor der Islamwissenschaften und Imam in der bosnischen Moschee „Džemat Ebu Hanife“ in der Buchengasse 44, 1100 Wien.
Für mehr als einer Milliarde Menschen hat heute ein neues Jahr angefangen: das islamische Neujahr fängt ab heute, Samstag den 26.11.2011, an.
"Häh, wie, was warum?!"
Das Opferfest zählt für Muslime weltweit zu dem wichtigsten Event des Jahres. In dieser Zeit gedenken sie an die Bereitschaft von dem Propheten Ibrahim, seinen eigenen Sohn zu opfern. „Das Große Fest“, wie es auch bezeichnet wird, ist ein fixer Bestandteil der Wallfahrt nach Mekka, der Hadsch.
Welche Ernährung verträgt sich mit der Religion? Schweinefleisch und Alkohol sind ja im Islam verboten, aber was ist alles erlaubt?
Die Aussagen des Mediziners Dr. Ahmed Hamidi sorgten für große Empörung. "Zu viel Sport ist für den weiblichen Körper ist nicht gut." sagte Hamidi bei einer Diskussion in Wiener Neustadt und relativierte seine Aussage, in dem er sich auf den Leistungssport bezog.
"Voli svoje, poštuj tudje" ist so ein Sprichwort am Balkan und bedeutet "Liebe das Deine und achte das Fremde". Eine schöne Einstellung. Eigentlich! Blöderweise wird diese Einstellung von vielen egoistisch missbraucht.
"Der Prophet Mohammed sagte, dass es nicht notwendig ist, den Urin eines männlichen Säuglings abzuwaschen. Nur der Urin des weiblichen Säuglings sollte abgewaschen werden. Im Falle des Urins des männlichen Säuglings, reicht es aus, leicht mit Wasser darüber zu spritzen.
„So geht das nicht, damit muss man viel sensibler umgehen.“ Egal auf welche Art und Weise man über den Islam, fragliche Traditionen im muslimisch dominierten Ländern oder Unterdrückung (von Frauen) schreibt, bekommt man dies zu hören. Was steckt hinter dieser Forderung und sind westliche Medien wirklich so rücksichtslos?
Sie tragen kein Kopftuch, trinken Alkohol und beißen schonmal in eine Salami. Das führt bei ihren Mitmenschen immer wieder zu Irritation und zu der Frage: "Bist du nicht Moslem?"
Wo in der Kronen Zeitung einem blanke Busen entgegenblitzen, ist die beliebte Seite drei der aktuellen Ausgabe der türkischen Yeni Hareket (dt. Neue Bewegung) ganz dem biber gewidmet.