Alptraum jeder Frau

11. September 2018

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Die Aufklärungsarbeit bei Gewalt gegen Frauen und Kinder ist noch lange nicht getan. Die Österreichischen Frauenhäuser wollen ein Zeichen setzen und veranstalten am 21. September eine Matinee, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Es ist der Alptraum jeder Frau: Sie oder ihre Kinder werden geschlagen, misshandelt, bedroht. In Österreich ist fast jede fünfte Frau von sexueller und körperlicher Gewalt betroffen. Hilfe und Schutz finden die Frauen meistens nur in Frauenhäusern, wo sie dementsprechend beraten und betreut werden. In einem Frauenhaus können die Frauen in Ruhe und ohne Zwang von außen entscheiden, wie sie weitermachen wollen. Die Mitarbeiter/innen stehen immer für Fragen und Ratschläge stets zur Verfügung.

Wenn Gewalt an Frauen stattfindet, dann suchen die Frauen meistens die Schuld bei sich selbst (Victim Blaming). So verzichten Frauen auf eine Anzeige, weil sie denken, dass sie selbst die Täter und Auslöser für an ihnen geübte Gewalttaten sind. In vielen Gesellschaftsschichten ist dieses Thema noch immer ein Tabu. Etwas, worüber man lieber nicht redet.

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) veranstaltet in Kooperation mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe) am 21. September eine Matinee in der Wiener Staatsoper. Die Veranstaltung hat zum Zweck, auf das enorme Ausmaß an Gewalt an Frauen und Kindern und das Recht auf ein Leben in Frieden für alle Menschen aufmerksam zu machen. Dieser International Peace Day Protest findet am internationalen Tag des Friedens statt. Die Veranstaltung am 21.September soll hellwachrütteln, damit alles in der Welt unternommen wird, um Gewalt an Frauen und Kinder, ein Ende zu senden.

Tickets für die Matinee gibt es hier!

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