New York: Die Stadt, die nie schläft

22. Februar 2016

Bekanntlich geht nichts bei Nacht mehr auf als New York. Doch diesen Post widme ich dem abendlichen, ruhigen New York, das bei Anbruch der Dunkelheit in Kombination von drei Dingen - Schönem Ausblick, nächtlichen Spaziergang und Musik  - für mich am schönsten ist.

Der Ausblick von dem Rockefeller Center raubt einem den Atem. Nichts scheint in diesem Moment im Leben schöner zu sein, als die New Yorker Skyline von oben zu betrachten. Paris wird weltweit zur Stadt der Lichter gekürt - dies mag seine Gründe haben, doch für mich ist und bleibt New York der strahlendste Ort, an dem ich bis jetzt verweilen durfte. Auch durch den schwarz-weißen Filter ziehen die funkelnden Lichter einen in ihren Bann und verzaubern die Herzen nicht nur der Stadt-Besucher, sondern auch der wahren New Yorker.

Meidet man den überfüllten Times Square, lernt man New York auch anders kennen. Ruhig. Friedlich. Die überraschende Gelassenheit zwingt mich zu einem nächtlichen Spatziergang, der wie durch ein Wunder von einem plötzlichen Schneefall begleitet wird. Wie man weiß, geht Straßenchaos mit New York Hand in Hand, denn kein Ort auf der Welt ist so dynamisch und lebendig wie die amerikanische Metropole an der Ostküste. Doch wie alles andere im Leben ist auch Hektik eine persönliche Entscheidung. Man muss die Ruhe für sich entdecken und wie Antoine de Saint-Exupéry es mal in Der Kleine Prinz richtig sagte: "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar". Die Ruhe findet man in sich selbst und wenn es getan ist, kann auch eine Weltstadt, die nie schläft, für einen zu einem Ruheort werden.

brooklyn bridge new yorkEin abendlicher Spaziergang auf der Brooklyn Bridge lässt den Gedanken freien Lauf. Man schweift schön ab und kann zum ersten Mal in aller Ruhe für die Besonderheit der einzigartigen Aussicht wahre, innige Freude empfinden.

Ohne Musik wäre das Leben nicht so, wie wir es kennen. Im Arturo's in Greenwich Village kann man bei einer (oder zwei) Flasche Bier ein privates Jazzkonzert einer Pianistin genießen. Das altmodische Flair, rote Lichttöne und eine unendliche, sich über die ganze Wand erstreckende Fotocollage sorgt für ein angenehmes Ambiente, das durch den Jazzklang umso schöner ist.new york arturos

 

 

Blogkategorie: 

Das könnte dich auch interessieren

Khorchide, In Zahlen, Moscheen, Islam, Koran
Interview in Zahlen mit Mouhanad...
Tua El Fawwal
Kasimir Bordasch Zu lange hat die...
Nilam Farooq
  Sylta Fee Wegmann   Im neuen Film „...

Anmelden & Mitreden