Ein Weg hinaus in die Freiheit

14. April 2018

Was haben Gefängnis-Insassen gemeinsam? Sie alle sind unschuldig. Zumindest sind sie selbst davon überzeugt. Im Splitscreen-Abenteuer "A Way Out" von EA planen wir den Ausbruch aus einem Gefängnis in den 70er Jahren - natürlich nur, um Gerechtigkeit walten zu lassen.

Reine Splitscreen-Spiele sind heutzutage rar geworden - Mehrspieler funktionert häufig nur noch über eine Netzwerkverbindung, wo jeder mit einem eigenen Monitor spielt. Anders bei "A Way Out", denn da können wir mit menschlichen Mitspielern entweder über das Internet, oder auf der Couch sitzend gemeinsam spielen.

Die Story

Gleich zu Beginn muss jeder Spieler seinen Charakter auswählen: den Haudegen Leo oder das Gehirn Vincent, der gerade als Frischfleisch "in den Bau" eingeliefert wird. Beide Charaktere haben unterschiedliche Hintergrundgeschichten, doch der Erzfeind der beiden, Harvey, bindet sie aneinander.

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(c) EA

Hommage an Klassiker

A Way Out erinnert stark an den Filmklassiker "Shawshank Redemption" mit Morgan Freeman und Tim Robbins - das Design Team hat sicherlich anleihen hier genommen. Aber auch weitere "Buddy-Filme" wie "Tango&Cash" und "Lock Up" und an "Escape Plan" mit Arnie und Stallone.

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(c) EA

Gemeinsam statt einsam

Das Spielvergnügen zu zweit ist hoch: mal gilt es, einander im rauhen Gefängnisleben zu beschützen, mal ist Teamwork beim Schmuggeln von Werkzeug in die Zelle gefragt - allein wäre man aufgeschmissen, zu zweit überlistet man aber jegliche Sicherheitseinrichtung im Häfn.

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(c) EA

Dialoge

Die Dialoge des gesamten Spiels sind unterhaltsam - man merkt, den Entwicklern ging es nicht um Eye-Candy, sondern um den Inhalt. Gerade der häufige Schlagabtausch zwischen den beiden Anti-Helden zaubert oft ein Lächeln auf das Gesicht beim Spielen. Umso besser, wenn man mit einem Partner auf der Couch spielt - doppelt gegrinst ist halb gewonnen.

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(c) EA

Mehr Film als Spiel

A Way Out kommt mehr als Film, denn als Spiel daher. Die Action-Sequenzen sind spannend, aber - wahrscheinlich auch um die Wiederholung einzelner Passagen nicht zu erhöhen - spätestens beim dritten gemeinsamen Anlauf locker zu schaffen. Profis, die mit Neuligen spielen, laufen Gefahr, ein wenig unterfordert zu werden.

Fazit

A Way Out ist ein unterhaltsames Buddy-Erlebnis der Sonderklasse, die zeigt: Bombastgrafik ist nicht unbedingt für ein hervorragendes und unterhaltsames Spiel notwendig.

 

 

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