Gymnastikball goes Würfel

22. März 2017

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Bereitgestellt von Rudolf Gotsmi

“Warum eckig, wenn alle Welt runde Fitnessbälle verwendet?” 

Mit diesen Worten startet die Beschreibung eines neuen österreichischen Fitnessprodukts, welches die Ambition hat, den klassischen Gymnastikball zu ersetzen. 

 

Ich muss zugeben: Als ich zuerst gefragt wurde, ob ich dieses neue Produkt ausprobieren und darüber schreiben möchte, war ich etwas skeptisch. Der überdimensionale Würfel sah für mich mehr wie ein Spielzeug als ein Trainingsgerät aus. 

 

Ich habe ein wenig recherchiert und war verwundert. Der FitW schien für mich einfach nur ein relativ teurer, eckiger Gymnastikball zu sein. Eine Innovation, wo man keine Innovation braucht, dachte ich mir. 

 

Ein paar Übungen auf dem Würfel und ein Gespräch mit dem Erfinder, Rudolf Gotsmi, haben mir aber geholfen, die Vorteile dieser Fitness-Erfindung gegenüber einem herkömmlichen Gymnastikball zu verstehen.

 

“Fitnessbälle erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness und sind nicht für Anfänger geeignet”, sagt Gotsmi. Dem stimme ich auf jeden Fall zu. Der wegrollende Gymnastikball führt bei vielen Sportanfängern zur Frustration statt zum Fortschritt. Anfänger können somit eine Vorstufe für Gymnastikball-Übungen in ihr Training einbauen. Die Würfelform des FitW bietet nämlich die Stabilität, die viele Trainingseinsteiger brauchen und die bei einem Gymnastikball nicht vorhanden ist. 

 

Das heisst aber nicht, dass der FitW nur für Anfänger geeignet ist:

“Sportler können sensomotorisches Training und Propriorezeptorentraining durchführen. Speziell gut geeignet für Rücken, Bauch, Oberschenkel und Waden.”, meint Gotsmi. 

 

 

Der Fitness-Würfel ist laut seinem Erfinder ein ‘All in One’ Sportgerät und kann Balancekissen, Gymnastikball oder Slackline ersetzen. Trainiert wird auf drei Leistungsstufen: Stufe 1 ist, wenn man auf der Würfelfläche trainiert, Stufe 2, wenn man den Würfel auf die Kante stellt. Die dritte und zugleich schwierigste Stufe erreicht man, indem man den Würfel auf die Ecke stellt und drauf trainiert. Der Schwierigkeitsgrad entspricht in diesem Fall dem von einem Gymnastikball-Training.

 

Ich habe ein paar Übungen ausprobiert und kann bestätigen, dass diese sehr herausfordernd sein können. Ich verwende einen Gymnastikball meistens eher zum Sitzen als zum Trainieren und genau hier kommt für mich persönlich der größte Vorteil des FitW ins Spiel: durch seine Würfelform rollt der FitW nicht weg wenn ich aufstehe. Er ist auch wesentlich angenehmer zum Sitzen als ein Gymnastikball. 

 

Der größte Nachteil ist für mich das verspielte Aussehen. Ein Spielwürfel mag zwar im Training Vorteile haben, an meinem Schreibtisch sieht er aber nicht besonders gut aus. Ich habe es in meinem Gespräch mit Rudolf Gotsmi erwähnt und er hat mir versichert: “Bald wird es ein zweites Modell geben, welches nicht so verspielt aussieht.”

Abgesehen davon sieht ja ein Gymnastikball am Schreibtisch auch nicht gerade sehr elegant aus. 

Alles in allem finde ich den Fitnesswürfel sehr interessant. Ich bin mir sicher, dass dieses Produkt in vielen Sportarten sehr gut einsetzbar ist und dass es in vielen Fällen erfolgreich den Gymnastikball ersetzen kann. Die Zeit wird zeigen, ob wir statt Bällen nur noch Würfel in Fitnessstudios haben werden.

 

 

 

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