Mit fünf Tipps durch den Ramadan

29. Mai 2017

datteln.jpg

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Der muslimische Fastenmonat Ramadan hat am Samstag begonnen und mit ihm auch das Interesse an ihm. Mein Kollege Sandro Nicolussi möchte einen Selbstversuch starten und auch fasten. Da ich auch auf Essen und Trinken verzichte, habe mir ein paar Tipps für ihn überlegt, wie er den Hunger und den Durst aushalten kann.

 

Es ist halb drei, der Wecker hat gerade geläutet. Ich bin müde, will eigentlich gar nicht aufstehen, vor allem deswegen, weil ich am Vorabend spät schlafen gegangen bin. Aber der Wunsch nach Essen ist größer als der Wunsch nach Schlaf.

Mit dreizehn Jahren faste ich das erste Mal. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie das war. Ich kann mich nur noch an die Aufregung erinnern und meine Zweifel, ob ich einen Monat schaffe. Vor diesen Gefühlen steht mein Kollege Sandro, der ab morgen fasten möchte. Ich finde sein Interesse vorbildhaft, deswegen möchte ich ihm Tipps mit auf den Weg geben und ihn unterstützen.

 

Tipp 1:

Geh nicht zu spät schlafen, weil du sonst nur schwer aufkommst. Außerdem bist du zu der Zeit des „Sahars“, also dem Zeitraum, in dem man essen darf – vor Sonnenaufgang – schlecht gelaunt.

 

Tipp 2:

Achte darauf, in der Nacht nicht zu viel zu essen, sonst hast du Magenprobleme. Du solltest deine Mahlzeit so gestalten, dass du den ganzen Tag bis zum Fastenbrechen satt bleibst. Eine Möglichkeit wären zum Beispiel Datteln und Brot mit einem leckeren und gesunden Eiaufstrich.

 

Tipp 3:

Ja, man ist während des Fastens ziemlich durstig. Man kann dem entgegenwirken, in dem man zum Fastenbrechen genügend Wasser zu sich nimmt. Keine Limo, keinen Kaffee, keinen Tee: einfach Wasser.

 

Tipp 4:

Als Vorspeise am besten Suppe essen, das ist eine weitere Flüssigkeit. Fast Food sollte man während des Ramadans meiden, besser sind gesunde Speisen wie Fisch oder Gemüse.

 

Tipp 5:

Der Weg ist das Ziel. Der Zweck vom Fasten ist nicht das gut servierte Essen während des Fastenbrechens. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen und Mitgefühl mit Hungernden zu haben. Deswegen sollte man auch nicht nur fasten, sondern bedürftigen Menschen so gut wie möglich helfen. Wenn man sich das immer wieder vor Augen führt, so fällt es einem leichter, nichts zu trinken und zu essen.

 

 

 

 

 

Blogkategorie: 

Das könnte dich auch interessieren

Andrija Perkovic
von Andrija Perkovic Copyright Andrija...
.
MEINUNG  Aleksandra Tulej  „Jetzt...
Baby, Babykolumne, Stillen
Aus dem Bauch heraus Von Jelena Pantić-...

Anmelden & Mitreden