Notfallplan für Rendi

13. August 2019

Schmutziger Wahlkampf? Nichts Neues in Österreich. SPÖ-Chefin Rendi Wagner hat es geschafft mit ihrem Besuch im teuren Luxus-Strandclub für negative Schlagzeilen zu sorgen. Damit so ein Shitstorm nicht wieder vorkommt, ein paar strategische Tipps von uns – mit scharf und gratis!


-In Kooperation mit Jelena Colic-

Ein Shitstorm nach dem anderen zieht heutzutage seine Runden durchs Netz. Diesmal hat der Urlaub der SPÖ-Spitzenkandidatin Pamela Rendi Wagner gereicht, um online für heiße Diskussionen zu sorgen. Dass die Leute gerne ihren Senf zu privaten Angelegenheiten beisteuern, zeigt auch die Umfrage auf oe24.at:

43% haben dafür gestimmt, dass Urlaub Privatsache ist. 57% meinen, dass das für eine rote Politikerin gar nicht geht. Was ein ÖVP naher Politiker aka Paparazzi im Club 55 macht, fragt sich hingegen niemand. Für was steht das V in ÖVP? Volk oder Völlig realitätsfern? Das ist eine andere Geschichte.

Wie dem auch sei, wir als Praktikantinnen bzw. Allroundtalente sind natürlich auch auf dem Gebiet der Krisen-PR bewandert. Daher haben wir uns inspirieren lassen und uns erlaubt, einen Notfallplan für Rendi-Wagner zu erstellen, der sie wieder in die Herzen der Schnitzelesser*innen katapultiert und auch fleißige Hater besänftigt:

Unser Survival Guide für PRW:

Rausreden: Alter Hut? Nein. Zieht immer wieder. Hier ein paar Möglichkeiten.

·         “Es war eine b’soffene Gschicht.” Appellieren Sie einfach daran, dass Sie sich wegen des hohen Alkoholkonsums nicht erinnern können. Je absurder desto besser: “Ich wurde von Lockvögeln, die sich als meine Freunde ausgegeben haben, gekidnappt und in den Club55 verfrachtet!”

·         “PHOTOSHOP! Hier waren mit Sicherheit Photoshop-Profis am Werk, die Ihren Oberkörper in den Club55 positioniert haben. Plädieren Sie darauf, dass Sie wie angekündigt in Jesolo beim Planschen waren. 

·         Wenn alles nicht hilft, dann funktioniert sicher ein telenovelamäßiges Doppelgänger - Revealing. Strache-Fans kommentieren eh schon den fehlenden roten Lippenstift am Tatort - können das vielleicht in Wirklichkeit gar nicht Sie gewesen sein?

Damit es nächsten Sommer nicht wieder so weit kommt: volksnahe Urlaubsdestinationen 

·         Wie wäre es mit Ibiza anstelle von Südfrankreich, liebe Pamela? Eignet sich nicht nur gut für mediale Aufmerksamkeit, sondern würde auch HC Straches Urlaubsvorstellungen mehr gerecht werden. 

·         Oder Sie tun es Mitstreiter Sebastian Kurz gleich und trainieren Ihre feschen Wadln beim Wandern in Österreich. In Ihre Trinkflasche können Sie dann immer noch heimlich Champagner reinfüllen - fällt niemandem auf. Sie haben eh schon genug Last auf Ihren Schultern, da können Sie auch noch einen Schredder mitnehmen - so kann man wie bekannt viele Dinge leicht verschwinden lassen.

·         Kabane im Gänsehäufl als Zweitwohnsitz anmieten. Viel volksnaher geht es nicht. Dort schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sind unterm Volk und in der FKK-Zone gibt´s dann auch nichts mehr zu verbergen.

Pamela, mit diesen Tipps sind Shitstorms passé und die Parteikasse kaum belastet.

Viel Erfolg!

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