Video-Hit im Netz: Ex-Häftling: "Ich wollte nach Syrien in den Krieg"

27. Juli 2017

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Video-Hit im Netz: Ex-Häftling: "Ich wollte nach Syrien in den Krieg"
Foto: Youtube Screenshot

Sein Video-Clip wurde in Social Networks binnen kurzer Zeit tausende Male aufgerufen und geteilt. Der Ex-Gefangener Jamal zieht mit seiner Videoreihe große Aufmerksamkeit auf sich. Auch der zweite Teil seiner vierteiligen Video-Serie begeistert die Welt.
Jamal al-Khatib lebt seit 16 Jahren in Österreich. Er hat viel gesehen und erlebt. Da der Refugee auf falsche Wege geraten war, musste er ins Gefängnis. Seine Freunde schlossen sich IS an und zogen in den Syrien-Krieg aus. Er habe auch mit dem Gedanken gespielt, nach Syrien zu gehen, um gegen Assad zu kämpfen. Mittlerweile glaubt er - Gott sei Dank - nicht mehr, dass das der richtige Weg ist. Im Gefängnis hatte er viel Zeit um sich Gedanken zu machen und sich über seine Religion zu informieren. Höchstwahrscheinlich wurde er durch österreichisch-muslimische Gefängsnisseelsorger über den richtigen Islam informiert. Neben der Seelsorge gibt es auch gezielt Personal, die sich um solche Leute kümmern: DERAD. Vermutlich sind die Experten von DERAD und islamische Gefängnisseelsorger relevant für seinen Wandel gewesen. Jetzt ist er frei und seine Freunde helfen ihm, der ganzen Welt seine Geschichte zu erzählen. Schon in seinem ersten Video beginnt er über schlechte Erfahrungen aus seiner Vergangenheit zu erzählen.


Die neuen Folgen werden freitags veröffentlicht
Auf Facebook bekommt seine Seite immer mehr Likes von seinen Fans. Seine neuen Filmausschnitte werden jeden Freitag ausgestrahlt. Er erzählt davon, dass er in einem österrechischen Flüchtlingsheim zum ersten Mal sich sicher gefühlt hat. "Wien ist meine neue Heimat" erklärt er in seinem zweiten Video. Auch viele muslimische Jugendliche teilen auf Social Media seine Videos und bedanken sich für die hilfreichen Ratschläge vom Flüchtling. Hier die zweite Folge von seiner Film-Serie!

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Kommentare

 

sollte mal veröffentlicht werden mit wie viel Geld und wie lange solche Personen hier mit Steuergeldern über das Sozialamt alimentiert werden. Es wäre doch einmal interessant zu wissen, mit wie viel Geld der Wohlfahrtsstaat ausländische Terroristen und sonstige Kriminelle hier finanziert. Nur so im Gegensatz zu bedürftigen Familien mit Kindern, Obdachlosen, chronisch Kranken, die finanzielle Unterstützung wirklich nötig hätten aber keine bekommen.

 

Ja, das wäre interessant zu erfahren.

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