16 Tage gegen Gewalt an Frauen

23. November 2007

Stänkereien zwischen Cliquen, Prügeleien oder sogar Messerattacken - immer wieder liefern sich Burschengruppen in der Öffentlichkeit Machtdemonstrationen dieser Art. Männer sind auf der Strasse öfter Gewalt ausgesetzt als Frauen.

 

Aber in Sicherheit sind Frauen deshalb noch lange nicht - ganz im Gegenteil! Der Platz, der eigentlich unser kuscheliges Nest sein sollte, ist für Frauen eindeutig der gefährlichste. Laut einer deutschen Studie aus dem Jahr 2004 haben sieben von zehn Frauen bereits Gewalterfahrungen in ihren eigenen vier Wänden machen müssen. In Österreich geht man davon aus, dass jede fünfte Frau bereits Opfer der Gewaltattacken eines männlichen Familienmitglieds wurde. Was ist häusliche Gewalt? Häusliche Gewalt umfasst alle Formen von Gewalt - von Schlagen, Treten, Kratzen über Demütigung, Bedrohung und Unterdrückung bis zur Vergewaltigung.

 

Am 25. November startet deshalb auch heuer eine internationale Kampagne, die genau auf diese schreckliche Thematik aufmerksam machen will. Vom 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, finden auch heuer die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" statt. Total interessante Veranstaltungen warten auf Euch!! Was Ihr da alles machen könnt, das erfahrt Ihr hier

Kommentare

 

Ich finde solche Aktionen extrem wichtig. Man glaubt gar nicht wie viele Frauen in Wirklichkeit von Gewalt betroffen sind. Die Folgen sind neben physischen auch psychische, die weitaus gefährlicher sind. Vor allem aber betreffen sie nicht nur die einzelne Frau, sondern das ganze Umfeld, wie zB. die eigenen Kinder. Deshalb ist es wichtig hier etwas zu tun. Mit der Einrichtung von Institutionen, die Frauen die Möglichkeit geben der häuslichen Gewalt zu entkommen, wären wichtige erste Schritte getan. Eine viel größere Herausforderung liegt aber in der Erziehung. Deshalb leisten Aktionen wie "der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen" einen großen Beitrag dazu. Jeder sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzten! Der 25. November bietet eine gute Möglichkeit dazu!

 

das ist bitter und wahr, natürlich kann man was degegen machen und sollte dies auch. aus diesem grund ist es gut "16 tage gegen gewalt an frauen" zu besuchen. leider ist es in meiner gesellschaft immer noch so, dass einem mann die hand mal ausrutsch bzw. das kann man als ausrutschen nicht mehr bezeichnen!! naja wie auch immer. ich bin zwar keine feministin, aber als frau sage ich nur *frauen an die macht*! soviel zum thema "gleichberechtigung"...
"Be the change you want to see in the world"

 

Jedes Kind, jede Frau, jeder Mann hat es verdient, in Frieden zu leben und das Bestmögliche aus sich und seinen Ressourcen herauszuholen. Deshalb ist es absolut ausgeschlossen, dass irgendjemand auf Kosten anderer Menschen sein Selbstwertgefühl pusht! "Frauen an die Macht!" - das unterschreibe ich sofort. Wichtig ist aber auch, dass die Mädels zusammenhalten und ihre gemeinsame Power nicht durch gruppeninternen Neid gleich selbst wieder zerstören.
Feminismus ist offensichtlich ein sehr negativ behafteter Begriff, sonst würden nicht soviele Damen in meinem Bekanntenkreis feministische Ansichten haben, aber sich strikt dagegen wehren, diese als feministisch zu bezeichnen.

Liebe Grüße,
Karin

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