5 Gründe warum Bosnien und Herzegowina Weltmeister wird

12. Juni 2014

 

Ab dem 12. Juni rollt die 20. Fußballweltmeisterschaft in Brasilien über den Rasen. An der Stelle von journalistisch ausgewogener Berichterstattung, sind wir dieses Mal aber höchst subjektiv: Unsere Mannschaft ist Bosnien! Die Balkanzauberer sind heiß darauf, ihren Gruppengegnern Iran, Argentinien und Nigeria den Kolo zu tanzen.

von Adnan Muminovic

 

Und falls sich unsere kroatischen, persischen oder österreichischen Fußballfans jetzt ärgern: Natürlich halten wir sowohl Kroatien, als auch dem Iran die Daumen. Aber hey, die Teams sind sowieso bei jeder WM dabei, während die bosnischen Drachen beim Auftaktspiel gegen Argentinien ihr erstes Mal bestreiten. Was Österreich betrifft: Wenn die Fifa endlich das Klonen von Spielern legalisiert und elf Alabas das Rot/Weiß/Rote-Trikot tragen, können wir lauthals „immer wieder, immer wieder, immer wieder, Österreich“ schreien. Bis dieser unwahrscheinliche Fall eintritt, singen wir „Ajmo Bosno, Bosno, ajmo Hercegovino.“

 

 

  1. Karma: Wir glauben an die Macht der guten Geister. Und wenn jemand den Erfolg verdient hat, dann ist das die leidgeplagte Bevölkerung in Bosnien. Schon die Quali zur WM fühlte sich wie ein Titel an. Wer ist nochmal Lionel Messi?

 

  1. Esprit: Er lässt jeden Latino-Fußball-Kommentator alt aussehen. Der Kult-Kommentator Marjan Mijajlovic schlittert bei jedem Bosnien-Match an einen Herzkasperl vorbei. So viel Leidenschaft muss belohnt werden.

 

  1. Zauberformel: Brasilianer dürfen nur Blümchensex haben, Mexikaner ganz darauf verzichten und Engländer holen sich Rat beim Astrophysiker Stephen Hawking. Alles Schmafu! Die Balkankicker dürfen ihre Frauen lieben und müssen keine physikalischen Formeln studieren.

 

  1. Eine Seele: Die Nationalität zählt nicht, nur die Liebe zum Fußball. Deswegen sind Kicker wie Zvjezdan Misimović, Sergej Barbarez oder Kult-Trainer Ivica Osim unglaublich beliebt. Die Erfolge der „Drachen“ beweisen eindrucksvoll: Gegen Fußball hat die Politik kein Leiberl.

 

  1. Style: Anders als in den 70ern gelten Fußballspieler heute als Modeikonen. Dafür brauchen sie entsprechend schicke Trikots. Mit Adidas hat der Verband einen wichtigen Ausstatter an Land gezogen, (Sorry Legea) denn: Kleider machen Tore.

 

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